„Wir befinden uns im Jahre 2020 n.Chr. Die ganze Welt wird von einem Virus beherrscht… Die ganze Welt? Nein! Eine von unbeugsamen Neuseeländern bevölkerte Insel (also eigentlich zwei, um genau zu sein) hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten“ – und hat ihn sogar ausgerottet…

Hallo liebe Follower, nach über einem Jahr Pause werde ich nun wieder regelmäßig Blogbeiträge schreiben und euch so auf dem Laufenden halten. Was in der Einleitung so schön klingt, ist für meine persönliche Situation leider eher nicht so gut, denn meine Pläne, im August nach Neuseeland auszuwandern, sind jetzt erstmal „on hold“, da Neuseeland die Grenzen für alle Ausländer bis auf weiteres geschlossen hat. Aber von vorne, für diejenigen, die jetzt wirklich seit einem Jahr nichts von mir gehört oder gelesen haben:
Im März letzten Jahres begegnete ich bei meiner Radreise durch Neuseeland Paddy, und wir verliebten uns ineinander. Nach mehreren gegenseitigen Besuchen und einigen Schwierigkeiten, die vorher gemeistert werden mussten, beschlossen wir, dass ich meine Zelte in Deutschland abbrechen und im August zu ihm nach Neuseeland ziehen würde. So begannen die Vorbereitungen dafür ab Anfang des Jahres mit dem Kündigen sämtlicher Verträge, die man so hat – damals war von Corona in Europa noch nicht die Rede. Nachdem Paddy im April wegen Corona nicht wie geplant nach Deutschland kommen konnte, um die Wartezeit zu überbrücken und sich mal wieder zu sehen, dämmerte uns, spätestens im Juni, dass das mit dem Umzug vielleicht schwierig werden könnte… und so ist es nun leider auch gekommen.
Und so sitze ich nun hier in München in meiner halbleeren Wohnung, aus der ich nächste Woche ausziehen werde, ohne Job, denn auch den hatte ich schon gekündigt, und hoffe auf irgendein Zeichen der neuseeländischen Regierung, dass sie zumindest mal darüber nachdenken, die Grenzen unter bestimmten Umständen oder für bestimmte Leute zu öffnen. Wir haben uns seit Anfang Januar nicht mehr gesehen, und ich vermisse Paddy sehr. Zum Glück gibt es Skype und WhatsApp! So schaffen wir es tatsächlich fast täglich, miteinander zu Reden und uns wenigstens auf dem Bildschirm zu sehen oder zumindest zu texten.

Mein (voraussichtlich) letztes Schuljahr als Lehrer ist nun rum, und es ist ein ganz merkwürdiges Gefühl, denn ich war ja sehr gerne Lehrer. Trotzdem bin ich mir sicher, dass das die richtige Entscheidung war, auch wenn uns das Schicksal bzw. Corona es gerade nicht einfach macht. Von meinen Kollegen habe ich zum Abschied noch sehr nette Geschenke bekommen, eines davon sind 50 Lose mit Aufgaben darauf, die ich dann erfüllen muss – sehr coole Idee! Ich hätte sie gerne als Countdown genommen, aber 50 Tage werden wohl nicht reichen… deshalb habe ich jetzt beschlossen, dass ich alle 3 Tage ein Los öffnen werde, in der Hoffnung, dass 150 Tage reichen… Und heute hab ich damit angefangen – hier mein Los mit meiner ersten Aufgabe:

Ok, das fällt mir gerade schwer, mit alldem, was gerade in meinem Leben passiert bzw. leider eben nicht passiert… aber ich werde mir Mühe geben. Vielleicht probier ich’s mal damit:

Ich werde euch in den nächsten 150 Tagen immer an meinen Aufgaben, und allem was sonst noch so passiert (oder nicht), teilhaben lassen, also stay tuned!
Die nächste Woche steht jetzt erstmal der Auszug aus meiner geliebten Wohnung an, und im Rahmen dessen das Loswerden von fast all meinem Zeug, denn nach Neuseeland werde ich mit ganz leichtem Gepäck reisen. Es wird so langsam leerer hier:

Das wars heute erstmal von mir, mein erster Blogeintrag nach einem Jahr! In drei Tagen gibts dann den nächsten mit der nächsten Aufgabe 🙂
Bis dahin lasst es euch gut gehen, genießt das tolle Sommerwetter und bleibt gesund!
Liebe Grüße!





Letzter Tag am Strand von Aitutaki 😎☀️.
Auckland Airport.
Markthalle der „Hauptstadt“ Arutanga.
Blick vom Hafen in Arutanga auf die Bucht.
Meine Veranda.
Ausblick in den Garten.
Der nächstgelegene Strand, zu Fuß vielleicht 15 Minuten von meiner Unterkunft aus.
Eine der vielen Kirchen (Vaipae), die die Insel trotz ihrer winzigen Größe hat.
Typisches Inselsträßchen mit Ausblick auf die Lagune – das türkisfarbene in der Mitte 😜.
Blick über die Lagune, in der Ferne ballten sich schon die Regenwolken.
Trotzdem (oder gerade deswegen) tolle Farben.




Ausblick vom Piraki-Lookout.
Der Weg durchs Grüne wieder hinunter zur Küste.







Ich mit meiner Gastgeberin Elizabeth.
Und mit meiner anderen Gastgeberin Ann. Sie kommt aus Fidji und arbeitet für Elizabeth.
Blick von meiner Terrasse in den Garten.
The puppy Poppy – sie verbrachte jede Menge Zeit mit mir auf der Veranda.
Ann bereitete mir einen polynesischen Lunch: Taro mit Taroblättern in Cocosmilch – soooo lecker!! In Dominica heißt das übrigens Dasheen – ich fühlte mich fast wie „daheim in Dominica“ 😊.










Mein Bike für diese Woche, leider war die Gangschaltung nicht mehr so die beste…
So sieht die Hauptstraße aus, die einmal um die Insel geht. Sobald man etwas von Avarua weg ist, hat man auch kaum noch Verkehr.
Soldatenfriedhof bei Nikao.
Strand nahe Muri.
Das Denkmal „Seven Canoes“. Von hier waren laut Legende die sieben Kanus aufgebrochen, die dann Neuseeland entdeckten.
Das ganze in neuer mit den Namen der Canoes.
Eine der vielen Kirchen auf Rangiroa.
Vorgelagertes Inselchen bei Muri.


Kim und Ann beim Mischen des Kava in der speziellen Schale. Dazu wird das Kavapulver zuerst in ein Säckchen gefüllt.
Kim presst das Kava-Pulver, das sich in dem Säckchen befindet, ins Wasser aus.
Dann füllt er die Kokosnuss-Schale, aus der getrunken wird. Jeder trinkt eine Schale, danach wird wieder aufgefüllt und der nächste trinkt.
Kim beim Kava-Trinken, vor ihm die Schüssel mit dem bräunlichen Getränk.
Flughafen von Rarotonga.



Bevor man ihn betritt, muss man sich an solchen Stationen die Schuhe desinfizieren, damit die dieback disease nicht hineingetragen wird.
Ein großer Teil der Wege verläuft über sogenannte Board Walks, damit niemand auf die empfindlichen Kauriwurzeln steigt.
Tane Mahuta, der Lord of the Forest.
Te Matua Ngahere, der Father of the Forest, der zwar nicht so hoch ist, dafür aber mit 16m Umfang der dickste Baum in Neuseeland.
Zwei Touristen im Kauri Forest.
Einer der Kai Iwi Lakes.
Landschaft nahe Dargaville.
Unser Fahrzeug, auf dem tatsächlich drei Menschen und ein Hund Platz hatten.
Von der Abendsonne angeleuchtete Sandsteinfelsen am Strand.
Graham und Paddy.
Traumhafter Sonnenuntergang!!
Cooler Name für ein Café.
Mal wieder ein interessantes Klohäuschen.
Am Fluss, der durch Dargaville fließt.

Die große Sonnenuhr des Clock Museums vor einem schönen Kolonialgebäude.
Der Eingang zum Clock Museum mit toll bemalter Wand.
Künstler am Werk in einer Glasbläserei. Wir haben ihm so lange fasziniert zugeschaut, bis der Laden zugeschlossen war und wir über den Hintereingang raus mussten 😊.



Sündhaft teure fünfminütige Fährfahrt… war trotzdem nett 😊.
Rawene Zentrum 😂.
Bemaltes Gebäude am Hafen.
Das Wortspiel war einfach zu verführerisch…. wer nennt sich auch „bald angels“???
Interessante Form von Gartenzwergen 😊.
Wir waren nicht so toll in dem Spiel, wir haben nur 2 gefunden. Meine Neffen und Nichte wären sicher besser gewesen…
Einer der beeindruckenden Felsen mit hineingeätzten Rinnen.
Liebevoll gestaltete Wegweiser.
Brücke über Boulders und Fluss – und Paddy auf der Suche nach … Drachen?
Hm, das ist wohl eher ein Krokodil…
Die Drachenhöhle hab ich gefunden, aber der Drache war grad nicht daheim.
Der Pub mit Hotel dabei – und Paddy schloss gleich mal eine neue Freundschaft 😊.
Der Pub von innen – wegen Touristenmangel um diese Jahreszeit geschlossen 😳.
Das historische Opononi Hotel – der Pub war allerdings ziemlich unterdurchschnittlich…
Denkmal für einen Delfin, der 1955/56 in die Bucht kam und dort blieb und mit den Badenden spielte.
Mit der Geschichte Opononis bemalte Mauer.
Blick auf die Sanddünen von Hokianga Harbour am gegenüberliegenden Ufer.
Strand von Omapere – leider war es zu kalt zum Baden.
Chilling and waiting for our laundry to finish…
Trübes Regenwetter zu Beginn unseres Trips.
Aber es wurde besser 😊.
Coole Sandsteingebilde.
Nachdenklicher – oder müder? – Paddy.
Ein vom Wetter erschaffener Torbogen – für Zwerge.
Und so sah es dann am Ende unseres Ausflugs aus – Blick von den Dünen über Hokianga Harbour.
Kunstwerk aus Kauri bei der Einfahrt zur Werkstatt.
Mitten im Laden steht ein Kauristamm, in den man eine Treppe rein geschnitzt hat, die Größe von Kauri ist echt beeindruckend! Paddy im Treppeneingang.
Der Ausgang oben auf der Galerie.
Der Kauristamm von hinten mitten im Laden.
Straße zum Cape Reinga.
Panoramabild über die tolle Landschaft und den Leuchtturm am Cape.
Der Leuchtturm am Cape Reinga.
Ausblick über die Bucht mit mir davor – das Bild hätte so schön werden können 😜.
Der Baum, von dem aus nach Maori-Glauben die Seelen der Verstorbenen zu den Three Knights Islands weiter wandern. Deshalb ist Cape Reinga für die Maori der heiligste Ort in Neuseeland.
Der leere Campingplatz.
Der wunderschöne Strand in der Tapotupotu Bay.



Haruru Falls.
Ältestes Steinhaus in Neuseeland, ganz idyllisch am Fluss gelegen.


Blick über die Matauri Bay von der Straße aus.
Das Denkmal für die „Rainbow Warrior“.
Blick vom Denkmal hinab – hier liegt irgendwo das Boot versenkt.
Der Strand von Matauri Bay von oben.
Rainbow Warrior-Touristen 😊.
Unser Dinner: Fat – äh, Fish & Chips.
Ausblick während des Abendessens.


Unser Gastgeber John, ein richtiger Biker 😊.
Blick vom Haus über seine Einfahrt und die Landschaft davor.
Schild am Tokerau Beach, das die Fahrregeln erklärt.
Tokerau Beach.
Waikato Bay.

Paddy am „Gipfel“ bei der wohlverdienten Pause 😊.

Genau mein Motto! 😜
Hübsches Ortsschild.
Paddy beim Stadtbummel nach erfolgreichem Shopping.
Passage in der Innenstadt von Paihia.
Bayfront in Paihia.
Ein weiteres interessantes Toilettenhäuschen 😊.
Kirche in Pahia.
Vielleicht sollte ich doch mal in die Kirche gehen?? Auch wenn hier ganz klar ein Legastheniker am Werk war, der die Buchstaben vertauscht hat… Aber kein Alkohol neben den Drogen, gell?!
Blick über die Bay of Islands.
Süßes deutsch-neuseeländisches Pärchen, oder? 😊

An der Bayfront in Russel.
Kirche in Russel.
Schlafen scheint in Russel gefährlich zu sein, da wird man schnell mal begraben… 😳.
Paddy und die Sonnenuhr auf dem Flagstaff Hill.


Hobson Memorial auf dem Waitangi Treaty Ground.