Dschungelstadt Iquitos

Iquitos ist mit fast einer halben Million Einwohnern die größte Stadt, die nicht mit dem Auto erreichbar ist, sondern nur per Flugzeug oder Schiff. Das Klima hier ist schwül-heiß, und man schwitzt bei der kleinsten Anstrengung (manchmal auch einfach beim Sitzen). Die Stadt selbst hat nicht viele wirkliche Sehenswürdigkeiten, aber trotzdem die ein oder andere schöne Ecke. Da meine Dschungeltour erst am Dienstag startete, hatte ich vier Tage Zeit, die Stadt zu erkunden. Hier ein paar Eindrücke:

Kirche an der Plaza de Armas.

Plaza de Armas.

Casa de Fierro – ein Haus aus Eisen, das Gustav Eiffel gebaut hat.

Die allgegenwärtigen Mototaxis, die nicht nur für günstigen Transport, sondern auch für jede Menge Lärm und lebensgefährliche Straßenüberquerungen sorgen!

Plaza 28 de Julio.

Ausblick auf den Fluss in der Ferne, im Vordergrund ein paar Hütten des Armenviertels Belén.

Ausblick vom Malecon (Uferpromenade) aus.

Und mitten im Grünen „parkt“ ein Schiff.

Am Malecon: Kunst mit Durchblick 😜.

Und in der Kunst schwimmt eine riesige Kröte…

Malecon.

Geflieste Häuser in Iquitos.

Freitag und Samstag schaute ich mir ausgiebig die Stadt an, unter anderem auch die einzige echte Sehenswürdigkeit, den Mercado Belén. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Weil dort angeblich sehr viel gestohlen wird, wollte ich meine Kamera nicht mitnehmen. Deshalb müsst ihr mit einer Beschreibung vorlieb nehmen: der Markt ist riesig und es gibt alles, was man sich nur vorstellen kann: Obst, Gemüse, Fleisch, Klamotten, Haushaltssachen usw. Es gibt aber auch ungewöhnliches: Schlangen- oder Caimanköpfe, verbotenes Fleisch und Fisch, lebendige Dschungeltiere, alles Mögliche an Tinkturen und Getränken, verschiedene Baumrinden und und und. Sehr interessant, aber auch unglaublich schmutzig, und es stinkt ohne Ende, v.a. wo Fleisch verkauft wird. Nach Regen steht die (nicht geteerte) Straße unter Wasser und es ist schlammig, und man läuft durch jede Menge Müll und Abwasser – alles andere als appetitlich. Und zwischendrin wird fleißig Essen verkauft… Ich habe es dort ungefähr eine Stunde ausgehalten, dann musste ich da raus, der Gestank war einfach zu krass. Trotzdem ist der Markt definitiv einen Besuch wert.

Am Sonntag hab ich den ganzen Tag nur gefaulenzt, in einer Hängematte auf der grandiosen Dachterasse meines Hostels. Tat auch mal gut 😊.

Am Montag kam Beth, eine Engländerin, die in Kanada lebt, im Hostel an. Sie war eine der mit mir fünf Personen, die zusammen die Dschungeltour machen würden. Da wir beide noch Sachen dafür brauchten, gingen wir zusammen shoppen und ich zeigte ihr noch ein bisschen die Stadt – ich kannte mich ja schon aus 😜. Abends lernten wir dann die anderen drei kennen: Maria aus Deutschland und das deutsch-holländische Pärchen Annabel und Ben. Nach dem gemeinsamen Briefing und Gummistiefel-Anprobieren für die Tour gingen Maria, Beth und ich noch zum Essen in ein Chifa-Restaurant, wo es riesige Portionen gab, und keiner konnte alles essen. Francia, volunteer im Hostel, freute sich über die Reste – wahrscheinlich hat sie die ganze restliche Woche nichts anderes gegessen 😂.

Am Dienstag sollte es um 5.00 Uhr losgehen, deshalb ging es halbwegs früh ins Bett, direkt nach dem Packen unserer drei Habseligkeiten für die fünf Tage Dschungel (nur ein kleiner Rucksack). Bin gespannt auf die Wildnis!

Viele Grüße aus Iquitos!

🎵 Eine Bootsfahrt, die ist lustig, … 🎶

Am Dienstag Morgen stand ich gemütlich um 9.00 Uhr auf, duschte nochmal (die nächsten mindestens 3 Tage würde es keine Dusche geben), frühstückte in aller Ruhe und nahm mir dann ein Mototaxi zum 7km-entfernten neuen Hafen. Dort angekommen, wurde ich sofort von einem Hafenarbeiter zu einem uralten, großen Kahn geschleift, auf dem nur sehr wenig Platz für Passagiere war, aber jede Menge für Transportgut. Da das Boot nicht das war, was ich vom Internet her kannte, versuchte ich den Typen in meinem schlechten Spanisch zu fragen, ob es denn nicht noch ein anderes Boot gäbe. Nach einigem Hin und Her verstand er, meinte aber, dies sei das einzige Schiff, das heute fahren würde. Na gut, was soll’s. Er spannte hilfsbereit meine Hängematte zwischen die schon vorhandenen und wartete dann darauf, dass ich ihn bezahlte. Ich gab ihm schließlich 10 Soles für seine Mühe und er zog zufrieden ab, während ich einen Platz für meinen Rucksack suchte und mich mit meiner neuen „Umgebung“ vertraut machte. Hier ein Bild von dem Kahn vom „Passagiersdeck“ aus:

Unser Schiff, schon fast voll beladen, im Hafen. Unter der Plane war alles Mögliche an Baumaterial (v.a. Säcke mit Sand usw.), die beiden LKWs und bestimmt 30 Kühe.

Ich hatte einen Platz direkt neben der Küche auf dem ersten Deck gefunden, zusammen mit einer 6-Köpfigen Familie, einem jungen Pärchen und einem Typen, der geschäftlich nach Iquitos musste. Auf dem zweiten Deck waren nochmal vielleicht 10 Passagiere, unter anderem noch drei Ausländer: ein Chilenisch-tschechisches Pärchen und ein Engländer – die einzigen auf dem Boot, die Englisch sprachen. Auf dem dritten Deck residierte der Käpt’n, und man konnte dort einfach sitzen und die Aussicht genießen. Die Toiletten fand ich nach einer Weile im „Erdgeschoss“, ganze zwei an der Zahl (nur eines hatte ein Waschbecken dabei), und sie waren mega-eklig: kein Sitz, superdreckig, ohne Spülung – und einige Benutzer verstanden nicht, warum ein Wassereimer da rum stand und wie er zu benutzen war… und der Gestank war bestialisch. Naja, sehr authentisch… und für drei Tage würde es schon gehen. Ich erspare euch hier Bilder davon… 😖.

Nach der Erkundung des Bootes schaute ich ein wenig beim Beladen des Schiffes zu:

Ziemlich moderner Ladekran im neuen Hafen, links Nebendarsteller die Maschinen, die dann aufs Schiff verladen wurden.

Beim Verladen einer der Maschinen.

Die Kühe zwischen LKWs und Sandsäcken.

Meine Hängematte kurz nach meiner Ankunft, unter ihr die beiden jüngsten Kids der Familie, Mama und Tochter im Vordergrund.

Eine Weile später hatten sich die Schlafplätze und das Gepäck (zusammen mit den dazugehörigen Menschen) vermehrt, und die Familie hatte beschlossen, ihr Bett unter meiner Hängematte zu platzieren… 😜.

Die Matrosen vom Nachbarschiff: nette Schäkerei zum Zeitvertreib 😊.

Man hatte mir gesagt, dass das Schiff um 15.00 Uhr fahren würde, aber Zeit ist hier relativ. Um 18.00 Uhr war klar, dass es heute gar nicht mehr fahren würde, woraufhin einige Leute das Schiff wieder verließen, die meisten blieben aber, ich auch. Das Auf-dem-Schiff-Schlafen war auch gar kein Problem, aber Essen bekamen wir nicht, das würde es erst auf der Fahrt für uns geben. Rund um den Hafen gab es gar nichts, und der Ort war 7km entfernt. Ich war froh, dass ich vorher nicht nur einen 5-Liter-Kanister Wasser, sondern auch Obst und Kekse besorgt hatte, so hatte ich wenigsten ein Abendessen, das Pärchen aus Chile und Tchechien hatte nichts dabei (ich teilte meine Kekse mit ihnen). So schlief ich also meine erste Nacht in der Hängematte noch im Hafen – und stellte fest, sonderlich bequem ist das nicht, v.a. wenn man normalerweise auf dem Bauch schläft… Vorher hatte ich überlegt, was ich mit meinen Wertsachen machen sollte. In sämtlichen Reiseblogs wird empfohlen, mit dem Rucksack in der Hängematte zu schlafen, aber es war ja eh schon relativ unbequem. So packte ich lediglich meinen Pass, meine Kreditkarten und mein Geld in meinen Brustbeutel, den ich die ganze Reise um den Hals trug. Alles andere ließ ich, häufig „unbewacht“, im Rucksack und dachte mir, wir sind so wenige Passagiere, und die Familie war die ganze Zeit da, da würde schon nichts weg kommen. Vielleicht war ich da ein bisschen sehr sorglos, aber Tatsache ist, dass tatsächlich nichts weg kam.

In der Früh um 5.30 Uhr ging es dann endlich los. Hier ein paar Eindrücke meines Abenteuers auf dem Boot:

Mittags gab es dann das erste Essen aus der Bordküche. Hierfür muss jeder einen eigenen Teller bzw. Tupperdose und Besteck dabei haben, man stellt sich brav in einer Reihe an und bekommt, wenn man dran ist, jede Menge Reis, eine Kochbanane, viel zu wenig Soße und ein kleines Stückchen Huhn aufgeladen, also sehr einfaches Essen, aber mehr als reichlich. Ich konnte nicht alles essen und hab den trockenen Reis an meinen Hängemattennachbarn weitergereicht, der sich erfreut drüber her machte. Den größten Teil der Zeit auf dem Boot verbrachte ich mit Auf-das-Wasser-und-die Küste-Schauen bei trockenem Wetter und Lesen bei Regen – und davon hatten wir leider reichlich! Dieses sehr eintönige, aber superentspannte Bordleben wurde am Mittag des ersten Tages kurz durch einen Unfall belebt: das Boot wurde von der Strömung in das Ufer getrieben und fällte 2 Bäume:

Nachdem es den halben ersten Tag geregnet hatte, klarte es gegen Abend auf und wir bekamen einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen.

Zwei der Crewmitglieder (so ziemlich die einzigen, die mich nicht angegraben haben 😜).

Ich im Sonnenuntergang auf dem Oberdeck.

Sonnenuntergang am Amazonas und im Folgenden ein paar Experimente mit der Kamera:

Nachts änderte sich das Wetter und wir wurden unsanft von einem Gewittersturm geweckt, der unsere Sachen inklusive Hängematten durchnässte, bevor die Regenplanen runtergelassen waren. Überhaupt war es überraschend kalt auf dem Boot, v.a. Nachts. Nachdem es in Yurimaguas so heiß gewesen war, war ich völlig überrascht davon, dass ich lange Sachen anziehen musste und trotzdem fror. Da half die Nässe natürlich nicht wirklich…

Anders als das Schiff der Gesellschaft „Eduardo“, das ich eigentlich nehmen wollte, legte unser Schiff nicht zwischendurch an kleinen Amazonasdörfern an. Wenn jemand unterwegs irgendwo aussteigen wollte, wurde er mit dem kleinen Beiboot hingefahren. Unser erster und einziger Zwischenstopp war Nauta, ein kleiner Ort schon relativ nahe an Iquitos dran. Hier der Hafen von Nauta:

Und dann war da wieder nur noch braunes Wasser und grüne Küste, soweit das Auge reichte, sehr meditativ:

Nachts um 23.00 Uhr kamen wir, nach nur zwei Tagen und einer Nacht Fahrt (statt 3 Tage und zwei Nächte) in Iquitos an – der Hafen sah ziemlich dunkel aus und Häfen sind ja sowieso generell eher nicht so die sichersten Orte, weswegen ich beschloss, die Nacht nochmal an Bord zu schlafen. Das machten übrigens alle Leute so, von daher war es wahrscheinlich das Beste. Ach ja, Abendessen gab es übrigens keins mehr, das Essen war aus 😂.

Morgens um 6.00 Uhr brachte uns ein kleines Taxiboot ans Ufer, von wo aus ich ein dort wartendes Mototaxi zum Hostel nahm – ich freute mich schon sehr auf ein sauberes Klo, eine Dusche mit sauberem Wasser (an Bord hätte man mit Amazonaswasser duschen können, worauf ich schon allein wegen der braunen Farbe gerne verzichtete), Frühstück und ein richtiges Bett. Und alles bekam ich gleich nach meiner Ankunft dort 😊. Leider konnte ich kein Foto mehr vom Hafen und unserem Schiff machen, da meine Kamera im Sturm nass geworden war und kurzzeitig den Dienst versagte.

Fazit: die Bootstour war für mich schon ziemlich abenteuerlich und eindrucksvoll, und vieles habe ich sehr genossen, wie z.B. die viele Zeit zum Nichtstun bzw. Lesen oder die (wegen sprachlicher Schwierigkeiten sehr einfachen) Gespräche mit den anderen Leuten auf dem Boot, oder auch die Sonnenuntergänge. An die hygienischen Verhältnisse gewöhnt man sich bzw. man kann sie für die kurze Zeit in Kauf nehmen. Missen möchte ich die Erfahrung auf keinen Fall, aber nochmal machen würde ich es eher nicht, zurück nehm ich den Flieger 😎.

Viele Grüße aus dem schwül-heißen Iquitos im peruanischen Dschungel!

Hafenstadt Yurimaguas

Seit gestern (und wenn alles gut geht auch nur noch heute) bin ich in der brütend heißen, schwülen Stadt Yurimaguas am Rio Huallaga. Ich hatte eine interessante, wenn auch sehr beengte Minibusfahrt hierher, denn ich saß neben zwei jungen missionaries, einer aus den USA und einer aus Ecuador, die gerade für ein Jahr hier in Peru sind. Nachdem ich noch nie einen Missionar getroffen habe, nutzte ich die Gelegenheit und quetschte sie aus über ihre Arbeit und wie man überhaupt dazu kommt, Missionar zu werden. War sehr interessant und dadurch war die 3-stündige Busfahrt auch ziemlich kurzweilig.

In Yurimaguas angekommen, wurde der Bus sofort von mindestens 20 Mototaxi-Fahrern bestürmt (im wahrsten Sinne des Wortes!), und ich nahm mir gleich eins zu meinem Hostal. Nach dem Einchecken nutzte ich das dazugehörige Restaurant und bekam eine riesige Portion Reis mit Fisch, ich hatte aber auch Riesenhunger! Hier ein erster Blick auf den Fluss (und das Armenviertel):

Netterweise riefen die Hostalbesitzer einen Freund an, der extra vorbei kam, um mir alles Wichtige zu der geplanten Bootsfahrt nach Iquitos und was ich dafür brauchen würde zu erzählen – auf Spanisch natürlich. Hier im Norden sprechen nicht viele Leute Englisch, d.h. ich muss mich hier wirklich mit meinem bruchstückhaften Spanisch durchkämpfen 😜. Danach machte ich mich auf, um die benötigten Dinge wie Hängematte, Wasserkanister, Obst + Snacks und Tupperdose auf dem Markt zu kaufen und mir gleichzeitig die Stadt ein wenig anzusehen.

Kirche am Plaza de Armas.

Plaza de Armas.

Innenstadt und für hier typisches Mototaxi.

Da es aber immer dunkler wurde und die Händler auf dem Markt hektisch begannen, ihre Stände wasserdicht abzudecken, machte ich mich dann ganz schnell auf den Rückweg und erreichte noch vor dem Gewitter mein Hostal. Hier der Blick auf den Fluss vor dem Gewitter:

Heute werde ich versuchen, ein Bootsticket nach Iquitos zu ergattern, in der Hoffnung, dass das Boot auch heute noch fährt… Offiziell fährt es jeden Tag, aber in Wirklichkeit immer nur, wenn es wirklich voll ist. Mal sehen, bin ziemlich gespannt! Die Fahrt dauert 3-4 Tage, also macht euch keine Sorgen, wenn ihr ein paar Tage nichts von mir hört – auf dem Schiff gibt’s kein Internet😜.

Viele Grüße aus Yurimaguas!

Tarapoto – willkommen in der Hitze!

Am Freitag kam ich nach 9-stündiger, sehr beengter und unbequemer Fahrt im Minibus in Tarapoto an. Tarapoto hat zirka 100.000 Einwohner und liegt quasi zwischen den Anden und dem Dschungel, nur noch auf zwischen 250 und 500m. Das Klima hier ist tropisch, d.h, es ist sehr feucht und hat um die 32 Grad – endlich richtig warm! Nicht nur vom Klima, sondern auch von der grünen Umgebung her erinnert es mich sehr an Dominica. Sobald ich ankam, hörte ich nicht mehr auf zu Schwitzen, selbst wenn ich nichts tat – mein Körper muss sich erstmal wieder an Wärme gewöhnen, schließlich hatte ich das seit Juli nicht mehr!

Am Samstag tat ich, außer ein bisschen Stadtbesichtigung, gar nichts, sondern lag faul in kurzer Hose und T-Shirt (soooooo schön!!!) im Hostelgarten rum und hab gelesen – ein Traum, diese Wärme!

Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten. Ein großer Unterschied zu den anderen Städten bisher ist, dass es hier kaum Autos gibt, dafür aber jede Menge Mototaxis, Motorräder, Mopeds und Roller – die Straßen sind voll davon, quasi jeder fährt hier auf zwei motorisierten Rädern, was aber auch dementsprechend laut ist. Deshalb bin ich mit meinem Hostel etwas außerhalb sehr glücklich, hier ist Ruhe 😊.

Hier ein paar Eindrücke von Tarapoto:

Typische Straße mit jeder Menge Mototaxis u Motorrädern.

Innenstadt.

Plaza de Armas.

Am Sonntag wollte ich mal wieder ein bisschen Wandern gehen – in der näheren Umgebung von Tarapoto, und deswegen kommt man überhaupt hierher, gibt es zahlreiche Wasserfälle und jede Menge Natur, alles ist grün oder blüht in auffälligen Farben. Ca 5 km nördlich von Tarapoto, also fußläufig zu erreichen, liegt das Naturschutzgebiet Alto Shilcayo, direkt an/in der Cordillera Escalera. Das war mein Ziel bzw. ein Wasserfall dort, der Catarata de la Novia, der mit ein bisschen Phantasie wie ein Brautkleid aussieht, deshalb der Name. Zunächst musste ich jedoch durch die Stadt laufen und ein paar Kilometer aus der Stadt raus. Sobald ich aus der Stadt raus war, wurde es grün:

Zwischen dem ganzen Grün gab es auch immer wieder bunte Blüten:

Am Eingang des Naturschutzgebietes angekommen, erklärte mir ein freundlicher, älterer Herr den Weg (das Wichtigste hab ich verstanden), zusätzlich machte ich noch ein Foto von der „Karte“ am Eingang, und dann ging’s los.

Da der Typ mit keinem Wort einen Guía (=Guide) erwähnte, dachte ich, es sei leicht zu finden – weit gefehlt! Das Gebiet ist riesig, und man muss ständig durch den Fluss laufen, d.h. man sieht nicht, wo der Weg ist. Schilder gibt es natürlich keine. Logischerweise verlief ich mich dann auch. Nach einer Weile kamen mir drei Männer entgegen, die mich fragten, wo ich hinwolle. Als ich ihnen den Wasserfall nannte, schüttelten sie den Kopf – falsche Richtung! Einer von ihnen, Nehemias, kurz Nemi, hatte dann entweder Mitleid oder gerade nichts Besseres zu tun und beschloss, mich dorthin zu begleiten. Ich war so froh! Den Weg hätte ich nie gefunden!!! Es ging hin und her zwischen den beiden Flussufern, bestimmt 15x durch den Fluss und wieder hinauf auf einen Berg. Super-abenteuerlich und bei der Hitze auch ziemlich anstrengend!

Mein Retter Nemi 😃.

Nach weiteren 2 Stunden waren wir dann da, und netterweise brach die Gruppe, die schon dort war, gerade wieder für den Rückweg auf, als wir ankamen. So hatten wir den Wasserfall + Pool ganz für uns alleine und konnten ausgiebig baden. Es war super! Baden mitten im Dschungel, mitten in der Natur, in einem Pool mit Wasserfall!! So Dominica-like! 😊

Ich teilte meine Müsliriegel brüderlich mit Nemi und wir verbrachten bestimmt zwei Stunden dort. Da Nemi kein Englisch konnte, verlief die Unterhaltung ziemlich stockend (my Spanish sucks!), aber so musste ich wenigstens mal üben – und er war sehr geduldig und formulierte immer wieder um, wenn ich ihn nicht verstand. Nach ausgiebigem Bad und Trocknen in der Sonne brachen wir für den Rückweg auf. Nemi kannte einen anderen Weg, der uns zunächst zu einem Refugio für Affen brachte. Die Affen sind hier frei im Wald unterwegs, während die Pfleger (?) in einem eingezäunten Raum sind. Auf dem Weg zu dieser eingezäunten Küche hüpften gleich mal drei Affen auf mich drauf und belagerten mich, bis ich mich in die Küche retten konnte. Dann hingen sie außen am Gitter und beobachteten, was in der Küche so vor sich ging.

Wir wurden von einem älteren Herrn, dem Boss, und einem Volunteer aus Frankreich empfangen, der Englisch konnte und mir erklärte, dass hier kranke Tiere und verlassene Jungtiere gepflegt werden, bis sie wieder alleine leben können. Außerdem bekamen wir einen leckeren Kaffee – sehr nett!

Danach ging es wieder zurück, erst seeeehr steil und relativ lange einen Berg hinauf, dann auf der anderen Seite hinunter. Nach weiteren 2 Stunden waren wir zurück am Eingang des Parks, und Nemi bot mir an, mich mit seinem Motorrad zum Hostel zu fahren. So cool! Der Fahrtwind war superangenehm, und nach einem kurzen Zwischenstopp an einer Bar, wo ich ihn auf ein Getränk zum Dank einlud, kam ich heil und sicher wieder im Hostel an. Was für ein cooler Tag! Und was für ein netter Typ!

Morgen geht es weiter hinein in den Dschungel, nach Yurimaguas. Von dort nehme ich ein Boot nach Iquitos.

Viele Grüße aus der Hitze von Tarapoto (ich schlafe hier ohne Decke! Die ganze Zeit vorher hab ich mehrere Decken gebraucht! So cool!)!

Hiking um Chachapoyas herum

Nach Ausschlafen und gemeinsamem Frühstück im „Café Fusiones“ machten Leonie und ich uns am Mittwoch mit dem Collectivo auf den Weg zum Dorf Huancas. Dort gibt es einen Aussichtspunkt über den Sonche Canyon, und von dort kann man am Canyonrand entlang zu noch einem anderen Mirador laufen. Gesagt getan:

Mirador Sonche Cañon.

Blick vom Mirador in den Canyon hinein.

Susi am Abgrund… keine Angst, ich bin nicht suizidgefährdet 😜.

Der Weg am Canyon entlang, schwindelfrei musste man dafür schon sein.

Meine Kuélap-Bekanntschaft Leonie.

Chachapoyas by Night.

Abends wieder zurück in Chachapoyas beschlossen wir, die beim Wandern verbrannten Kalorien mit Pizza aufzufüllen. Leonies Gastgeber vom Couchsurfing traf uns hierzu in der besten Pizzeria der Stadt (Pizza war okay…) und wir verbrachten einen vergnüglichen Abend mit Gesprächen rund um Peru und Ländervergleichen zwischen Deutschland und Peru. Da ich am nächsten Tag jedoch früh raus wollte, verabschiedete ich mich so um 22.00 Uhr von den beiden. Während bei mir eine Wanderung anstand, würde Leonie nach Tarapoto weiterfahren.

Pünktlich um 5.00 Uhr klingelte der Wecker, damit ich den ersten Bus um 6.00 Uhr zu den Gocta-Wasserfällen erwischen würde. Zwar wurde die Tour auch vom Hostel angeboten (organisatorisch natürlich viel einfacher und gemütlicher), aber erstens hatte ich keine Lust, mit 20 anderen in einer Gruppe zu laufen und zweitens wollte ich die große Runde zu beiden Wasserfällen machen, die organisierten Touren gehen jedoch nur zu dem unteren.

Das Collectivo nach Pedro Ruiz setzte mich an der Kreuzung zur Straße nach San Pablo ab, von wo ich ein Mototaxi bis ins Dorf hinauf nahm – sehr holprige und stinkende Angelegenheit, aber erfüllte ihren Zweck. Nach Eintrittzahlen im Tourismusbüro ging es gegen 7.30 Uhr los. Man hatte mir gesagt, dass die Wanderung um die 8 Stunden dauern würde, und ich hoffte, dass dann noch Collectivos zurück nach Chachapoyas fahren würden…

Aber diese Sorge vergaß ich sehr schnell – die Wanderung war einfach toll! Es ging durch wunderschöne grüne Landschaft (davon hatte ich bisher noch nicht so viel) bei Sonnenschein und warmen Temperaturen (über 20 Grad!), und zwischendurch eröffneten sich atemberaubende Ausblicke.

Erste Ausblicke gleich am Anfang der Tour von San Pablo aus.

So sah der Weg stellenweise aus.

Panoramablick.

Der Weg war gut ausgeschildert, weswegen man die Tour gut ohne Guide machen konnte.

Eine Hängebrücke – ich liebe sie! Und davon gabs drei Stück auf dem Hike.

Der Weg kurz vor dem oberen Wasserfall schlängelt sich an den Felsen entlang.

Das letzte Stück gehts mit einer ziemlich steilen Leiter nach oben.

Und dann steht man vor dem oberen Wasserfall, der 290m hoch ist. In der Regenzeit im Februar/März ist er sicher noch beeindruckender.

Unterwegs gabs nicht nur schöne Ausblicke, sondern auch schöne Pflanzen.

Für das erste Teilstück hatte ich etwas mehr als eineinhalb Stunden gebraucht, war also ziemlich schnell unterwegs. Aber es ist ja auch so viel leichter auf einer Höhe von 1900m – die letzten Wochen war es immer 2000-3000m höher! Ich kletterte noch ein bisschen auf den Steinen rum und machte danach Frühstückspause – bisher war ich ganz alleine unterwegs, traumhaft! Danach brach ich auf zum zweiten Wasserfall. Dafür geht es ziemlich steil den Berg hinunter, was aber kein Problem war, da es trocken war. Bei Regen ist das sicher kein Vergnügen! Nach nichtmal 1,5 Stunden war ich dann da:

Das Flüsschen kurz vor dem zweiten Wasserfall.

Der untere Wasserfall – stolze 500m hoch!

Der Pool lud mich jetzt nicht so zum Baden ein… Hier musste ich mir den Anblick mit noch einem anderen Besucher teilen, der wohl seiner Gruppe enteilt war.

Nach einer weiteren Pause und ausführlicher Wasserfallerkundung, und weil dann doch die ersten Leute der organisierten Touren eintrafen, machte ich mich auf das letzte Teilstück nach Cocachimba. Hier wurde es jetzt voll, mir kamen die ganzen Reisegruppen in mehr oder weniger guter Verfassung (es ging schon ordentlich rauf und runter) entgegen. Das letzte Stück hatte es nochmal in sich, es ging ca 500hm am Stück bergauf. Verschwitzt und zufrieden kam ich in Cocachimba nach weiteren nicht ganz 1,5 Stunden an, insgesamt hatte ich mit einer Stunde Pause 5,5 Stunden gebraucht. Leider gab es um diese Zeit kein Mototaxi, so dass ich weitere 1,5 Stunden zurück zur Kreuzung laufen musste. Dort wartete eine Frau mit Kind und Opa ebenfalls auf den Bus. Als ein Auto vorbei fuhr, hielt sie es an und fragte für mich mit, ob der Fahrer uns nach Chachapoyas mitnehmen würde, was der auch tat! Sehr cool, ich wäre nie allein per Anhalter gefahren, aber so sparte ich mir eine wahrscheinlich lange Warterei auf den nächsten Bus!

Blick auf die Goctafälle von der Ferne aus.

Blick ins Tal und auf die letzten paar hundert Meter bis zum Dorf.

Zurück in Chachapoyas besorgte ich mir erstmal mein Busticket nach Tarapoto für morgen und ging einkaufen. Zurück im Hostel gab es eine (wieder kalte 😖) Dusche, und dann folgte der peinlichste Moment seit langem: ich hatte gerade mein Abendessen verspeist (nachdem ich den ganzen Tag zugegebenermaßen nicht viel gegessen hatte), als mir plötzlich schwindelig wurde und ich dringend aufs Klo musste. Ich hatte schon seit gestern Abend ein bisschen Bauchweh, aber nicht wirklich schlimm. Ich wartete kurz, aber der Schwindel wurde nicht besser, und dann dachte ich, es sei eine gute Idee, jetzt zur Toilette zu gehen… woraufhin ich mich am Boden wiederfand, umringt von bestimmt 10 besorgten Leuten. José, der Chef des Hostels, ließ mich erstmal auf seine Couch schleppen und kümmerte sich rührend um mich (inklusive Moralpredigt, dass man beim Hiken doch ordentlich essen muss). Sooooo peinlich!!! Kurz darauf war wieder alles in Ordnung – keine Ahnung, was das war. Ich war dann ganz froh, dass ich am nächsten Tag ganz früh abreisen würde, so würde ich keinen mehr sehen, voll peinlich! Meinem Bauch gehts auch wieder gut 😊.

Morgen gehts nach Tarapoto weiter, dann wird’s richtig warm. Freu mich schon!

Viele Grüße aus Chachapoyas!

Kuelap – das Machu Picchu von Nordperu

Am Montag kam ich morgens um 7.00 Uhr in Chachapoyas an. Mein Zimmer im Hostel (jaaaa, nochmal Luxus mit Einzelzimmer! 😜) war schon frei, so dass ich mich erstmal noch ein Stündchen hinlegen konnte – Nachtbusschlaf ist halt doch nicht der Beste. Gegen Mittag machte ich mich dann auf, das Städtchen Chachapoyas zu erkunden. Da es nicht sehr groß ist, war das auch innerhalb der nächsten zwei Stunden geschehen… zuerst machte ich mich auf zur Plaza de Armas, die leider gerade Baustelle und dekorativ von einem grünen Zaun umgeben ist. Die Kolonialhäuser um den Platz herum sind aber auch ganz nett:

Danach machte ich mich auf den Weg zum Mirador de Luya Urco und dem Pozo de Yanayacu, einer heiligen Quelle. Dafür ging es natürlich einen Berg bzw. etliche Stufen bergauf, wie sollte man sonst einen Ausblick haben?

Nach dem Spaziergang war ich ziemlich hungrig, und so kehrte ich in das nett eingerichtete Café Fusiones zum späten Lunch ein – Salat (yayy, gibts hier nicht so häufig, damit haben es die Peruaner nicht so) und Juane, ein Maniokkloß mit Huhn- und Erdnussfüllung – sehr lecker!

Dann ging es nach weiterem Stadtbummel zurück zum Hostel und früh ins Bett, schließlich hatte ich für den nächsten Tag eine Kuelaptour gebucht, die um 6.00 Uhr starten sollte.

Pünktlich um 6.00 Uhr am nächsten Tag fuhren wir, eine 12er Gruppe mit 4 Deutschen, 2 Spaniern und 6 Peruanern und einem Spanisch-Englisch-sprachigen Guide (das „Englisch-sprachig“ war allerdings sehr begrenzt) in einem Minibus ca 1 Stunde nach Nuevo Tingo, wo wir erstmal frühstückten und dann eine gefühlte Ewigkeit warteten, bis wir um 10.00 Uhr endlich zuerst mit einem Bus zur Seilbahnstation und dann mit der Seilbahn hoch nach Kuelap gekarrt wurden.

Die Seilbahn nach Kuelap: man beachte die durchnummerierten gelben Punkte am Boden, auf die wir uns brav stellen mussten, damit auch ja genau 8 Leute in die Gondel steigen 😜.

Ausblick aus der Gondel.

Eigentlich war das schon für 9.00 Uhr geplant, aber die Busse konnten erst um 10.00 Uhr fahren, weil bis dahin (und ab 14.00 Uhr wieder) an diesem Tag die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt war. Zusätzlich gab es eine zweite Baustelle mit Straßensperrung von 7.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr auf der Straße nach dem Dorf Nuevo Tingo, weshalb wir schon um 6.00 Uhr früh losgefahren waren. Leider bedeutete das, dass wir in Kuelap selbst nur ca 2 Stunden Zeit hatten, alles anzuschauen, bevor die Straße wieder gesperrt war. Außerdem konzentrierte sich der Besucheransturm, der sich normal über den ganzen Tag verteilt, auch auf diese zwei Stunden, so dass man zeitweise ein echtes Machu Picchu-Gefühl hatte, weil es so voll war. Trotzdem war es interessant, sich diese Ruinen der Chachapoya, die über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten entstanden, anzusehen. Schade (aber auch spannend) fand ich, dass man von dieser Kultur so gut wie nichts weiß und das meiste, was die Guides erzählen, nur Vermutungen sind. Auch das Setting auf 3000m Höhe mit genialem Rundumblick ist absolut sehenswert. Hier ein paar Eindrücke:

Besucherzentrum mit Restaurant, Verkaufsständen und Toiletten.

Erster Blick auf Kuelap auf dem Weg nach oben.

Blick auf die untere Mauer: die Chachapoya bauten ihre Mauern ohne Ecken, also rund. Außerdem waren sie nicht gerade, sondern verliefen wellenförmig und leicht nach innen geneigt.

Ein Gebäude der Inkas, was man daran erkennt, dass es rechteckig ist. Sie übernahmen Kuelap von den Chachapoya.

Überreste eines Hauses eines wichtigen Mannes der Chachapoya, erkennbar an den Verzierungen. Die Häuser waren übrigens alle rund, mit ca 4m hohen Wänden und einem steilen Strohdach.

Die Häuser standen sehr eng beieinander.

Tolle Ausblicke von Kuelap aus, das auf 3000m Höhe liegt.

Bäume mit interessanten parasitären Gewächsen (keine Ahnung, wie die heißen, aber sie schauen schön aus).

Tiere gibts hier natürlich auch:

Um 13.00 Uhr rannten wir buchstäblich zurück zur Seilbahn, um noch durchzukommen, was uns auch gelang. So waren wir pünktlich zum Lunch um 14.00 Uhr wieder zurück in Nuevo Tingo, den wir uns ordentlich schmecken ließen, und dann hieß es warten bis 18.00 Uhr, bis die Straßensperre wieder aufgehoben war. Die Zeit verbrachten wir mit interessanten Gesprächen (auf Deutsch, war total ungewohnt!) über unsere Reisen, ökologische Landwirtschaft und Essen in verschiedenen Ländern.

Fazit: Kuelap ist interessant, schade war allerdings, dass man im Moment wegen der beiden Baustellen nur 2 Stunden dort verbringen kann, während die übrigen 13 Stunden des Tagestrips überwiegend aus Warten (und Fahrt und Essen) bestehen.

Morgen werde ich erstmal ausschlafen und dann mit Leonie, einer der Deutschen aus der heutigen Gruppe, eine gemütliche Halbtagestour zum Sonche-Canyon und der Ortschaft Huancas machen.

Viele Grüße aus Chachapoyas!

Ausruhen in Trujillo + Huanchaco

Am Freitag morgen kam ich per Nachtbus in Trujillo an. Zwar konnte ich etwas schlafen, aber wer schonmal mit Nachtbussen gefahren ist, weiß, dass das kein erholsamer Bettschlaf ist… Dementsprechend müde war ich den ganzen Tag, zumal auch die letzten beiden Nächte zu dritt in einem kleinen kalten Zelt nicht sonderlich ergiebig waren.

Deshalb ist Trujillo für mich eher eine Durchgangsstation zum Ausruhen auf dem Weg nach Chachapoyas. Im Gegensatz zu Huaraz ist es hier warm und sonnig, was ich nach dem Regen sehr genieße. Nachdem ich im Hostel gefrühstückt hatte, machte ich mich auf, das Stadtzentrum ein wenig zu erkunden:

Plaza de Armas

Kathedrale

Gebäude am Plaza de Armas.

Fußgängerzone

Den Rest des Tages nach der Stadtbesichtigung verbrachte ich mit Blogschreiben, Netflix schauen und Lesen, ganz entspannt in meinem Einzelzimmer – ich brauchte mal eine Pause von den ganzen Mehrbett-Dorms, in denen ich die letzten zwei Monate geschlafen hatte.

Am Samstag wollte ich mir den Küstenort Huanchaco anschauen, der nur 20 Busminuten von Trujillo entfernt ist. Eigentlich hätte Trujillo große Ausgrabungsstätten wie zum Beispiel Chan Chan zu bieten, aber darauf hatte ich irgendwie keine Lust (außerdem hatte ich von Leuten aus dem Hostel gehört, dass das nichts Besonderes ist). Mir war das Meer wesentlich lieber 🌊 😊.

Und so verbrachte ich einen entspannten Tag damit, mir Huanchaco anzuschauen, am Meer spazieren zu gehen, am Strand zu sitzen und die Surfer zu beobachten, und lecker Ceviche und Arroz con Mariscos zu essen. Hier ein paar Bilder von Huanchaco:

Warten auf die Welle…

… und dann nichts wie rauf aufs Brett.

Fußball wird hier auch gespielt.

Ich war lieber am Strand…

… und hab’s wie er hier gemacht! 😜

Morgen gehts per Bus in 15 Stunden nach Chachapoyas in den Nebelwald. Bin schon ganz gespannt!

Viele Grüße aus Trujillo!