Isla del Sol – eine Insel im Streit

Heute ging es, nach dem Abschied von Anne, die ich aber wahrscheinlich in Cusco wiedersehen werde, um 8.30 Uhr mit dem Boot zur Isla del Sol. Ursprünglich hatte ich geplant, 1-2 Nächte dort zu verbringen. Da man im Moment aber nur den ganz kleinen südlichen Teil (ca 20% der Insel) besuchen kann, lohnt sich das nicht. Der Norden ist zur Zeit gesperrt, weil sich Norden und Süden gerade bekriegen wegen der ungerecht verteilten Einkünfte aus dem Tourismus. Der wesentlich größere Norden hat die meisten Touristenattraktionen (Inkaruinen) und somit auch mehr Einnahmen, was dem Süden nicht passt. Deshalb bekriegen sie sich seit 1,5 Jahren, bisher ohne Ergebnis / Lösung.

Das Boot legte um 10.15 Uhr im Hafen von Yumani an, von wo aus man die steilen Inkatreppen erklimmen muss, um richtig in das Dorf zu kommen – da macht man innerhalb weniger Meter gleich mal 300 Höhenmeter – lung busting!!

Ich entschied mich, oben (keuchend) angekommen, für den Weg nach Norden aus dem Dorf hinaus, da ich den Touristenmassen ein wenig entkommen wollte, und wanderte durch wunderschöne Landschaft mit atemberaubenden Aussichten auf schmalen Wegen – die Insel ist autofrei.

Irgendwann wurde ich von einem älteren Herrn freundlich aber bestimmt gebeten, umzukehren, da ich inzwischen im gesperrten Norden sei. Uuuups! Ich wollte aber nicht den gleichen Weg zurück und fragte, ob es nicht einen anderen Weg gäbe, woraufhin mir der Alte einen anderen Weg zeigte und mich bis zur „Grenze“ begleitete, um sicherzustellen, dass ich auch wirklich zurück in den Süden gehe. Schon irgendwie krass, oder? Aber hier gab es auch noch ein paar nette Aussichten, bevor ich um 15.00 Uhr das Boot zurück nach Copacabana nahm:

Morgen nehme ich den Nachtbus nach Cusco, d.h. ich werde den Tag bis dahin wohl eher entspannt mit Proviantbesorgen, bissl im Dorf spazieren und lesen verbringen.

Viele Grüße aus Copacabana (ähm, auch schon aus Cusco, weil das Internet zu schlecht war, um Bilder hochzuladen)!

Copacabana – nein, nicht Rio, sondern Titicaca-See!

Anne, Jonas und ich starteten unsere Reise zum Titicacasee mit einer Taxifahrt zum Busterminal am Cemeterio, um von dort einen stinkenden, altersschwachen, klapprigen Bus nach Copacabana zu nehmen – aber was kann man für den Preis von 25 Bolivianos (umgerechnet 3 €) auch erwarten?!

Und es kam, wie es kommen musste: wir hatten einen Platten:

Alles kein Problem, innerhalb kürzester Zeit war der Reifen gewechselt (Übung macht wohl den Meister 😂) und wir fuhren weiter. In Tiquina mussten alle aussteigen, und Bus und Passagiere fuhren auf separaten Fähren nach San Pedro hinüber. Das waren die Fähren für die Menschen, unten eine Autofähre:

Mit einstündiger Verspätung kamen wir in Copacabana an und bezogen erstmal unsere Zimmer im Hostal Florencia. Anne und ich hatten den „Mirador“ mit unglaublichem Ausblick auf Stadt und See (und unglaublich atemraubenden Aufstieg in den 5. Stock!):

Auch sonst sah unser Hostal ganz nett aus:

Danach machten wir uns auf zur Stadtbesichtigung, die sehr schnell geschehen war, da der Ort hauptsächlich Touri-Ort ist und nicht so wahnsinnig viel zu bieten hat. Hier die Kathedrale:

So langsam bekamen wir Hunger, also suchten wir uns ein Restaurant (oder eher Essensstand) und probierten die Spezialität dieser Gegend: Trucha (Forelle) – sehr lecker! Mit vollem Bauch schleppten wir uns danach den Cerro de Calvario hinauf (keuch!! Voller Bauch und auf 3800m!), um ganz romantisch den Sonnenuntergang zu sehen. Die Plackerei hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Der Rückweg über unterschiedlich große Stufen im Halbdunkel war dann gar nicht so einfach! Im Hostal angekommen, quatschten wir noch ein bisschen, dann ging es in die Falle. Wir hatten für den nächsten Tag alle unterschiedliche Pläne: Anne wollte einen Tagesausflug zur Isla del Sol machen, für Jonas ging es mit dem Bus weiter nach Arequipa und ich hatte einen Hike um Copacabana rum geplant.

Um 10 Uhr am nächsten Tag, nach mal wieder eher dürftigem Frühstück, machte ich mich auf den Weg in den Norden Richtung Yampupata. Ich hatte kein spezielles Ziel, wollte mir nur die Halbinsel ein wenig anschauen und mich fitter machen für das Hiking in solchen Höhen. Anfangs ging es auf der Straße immer an der Küste entlang, bis ich mich an einer Abzweigung dazu entschloss, wegen der Aussicht lieber rechts den Berg hoch zu gehen.

Nach einer Weile wurde es mir zu langweilig, den Weg entlang zu gehen und ich erklomm querfeldein den nächsten Berg – unter lautem Keuchen und Nach-Luft-Schnappen! Unglaublich, wie krass anstrengend das auf 4000m ist! Und das, obwohl ich schon seit knapp zwei Wochen in dieser Höhe bin… Gemeinerweise schaut der Berg (bzw. die Berge) auf den Fotos gar nicht so dramatisch aus! 😤

Unterwegs begegneten mir dann noch diese beiden Süßen:

Nach 7 Stunden Bergtour in toller Landschaft kam ich dann völlig fertig wieder im Hostal an, wo Anne schon auf mich wartete. Ich gönnte mir eine wohlverdiente warme Dusche (das Wasser war leider eher spärlich, aber immerhin warm) und dann gingen wir im Dorf noch lecker essen. Morgen reist Anne weiter nach Cusco, ich fahre morgen zur Isla del Sol und dann am Donnerstag nach Cusco.

Viele Grüße aus Copacabana (naja, Cusco)!

Yeah, Death Road Survivors!

Heute war es endlich so weit, heute sollten wir (Anne aus den Niederlanden, die auch in unserem Hostel schlief, Frank und ich) uns todesmutig die Death Road auf Mountainbikes hinunterstürzen! Ich war schon total aufgeregt, schließlich wollte ich das schon letzte Woche machen, aber da gab es Sperrungen und gewalttätige Proteste der Kokabauern in dieser Gegend, so dass das zu gefährlich gewesen wäre.

Um 6.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum „Little Italy“, unserem Treffpunkt. Da das Restaurant aber bei unserer Ankunft noch zu war, tranken wir nebenan im „Higher Ground“ unseren Frühstückskaffee, ein total cooles Café/Restaurant mit sehr origineller Einrichtung, z.B. auf der Toilette:

Um 7.30 Uhr ging’s dann ab in den Bus, der schon mit unseren Rädern auf dem Dach auf uns wartete. Unsere Gruppe bestand aus 7 Teilnehmern (Jess + Daniel aus Australien, Favio + Harminder aus den USA, Anne aus den Niederlanden und Frank + ich), den beiden Guides Remy und Fernanda und unserem Busfahrer Torreto. Schon auf der 1,5-stündigen Busfahrt war zu merken, dass das echt eine coole Truppe war. Zuerst wies Remy uns (in sehr gutem Englisch) in Abläufe und Regeln ein, sagte was zur Ausrüstung und allem, was sonst noch wichtig war. Danach gab es eine Vorstellungsrunde, damit wir auch wissen, mit wem wir den Berg runterradeln. Oben am Pass La Cumbre, unserem Startpunkt auf ca 4500m, angekommen, bekam jeder sein Rad und seine Ausrüstung und durfte erstmal alles ausprobieren. Hier ein paar Bilder von vor dem Start – es hatte die Nacht vorher geschneit:

Danach opferten wir Pachamama hochprozentigen Alkohol, damit wir sicher unten ankommen. Manche opferten eher sich selbst was von dem hochprozentigen Tropfen, was merkwürdige Folgen hatte…

Das letzte „Vorher“-Gruppenbild:

Und dann ging es endlich los! Die ersten Kilometer heizten wir auf asphaltierter Straße den Berg hinunter. Die genialen Ausblicke genossen wir nur bei den Zwischenstopps, die Remy an strategisch wichtigen Stellen einschob, v.a. wegen Fotos und um uns die Gefahren des nächsten Abschnittes zu erläutern.

Auf diesem Teilstück fühlte ich mich supersicher, auf Straße schnell fahren kann ich! Und so kam ich als erste dicht hinter Remy am Ende dieses Teilstücks an, weit vor den anderen, yayyy!

Doch dann begann die eigentliche Death Road: eine oft sehr enge, einspurige Schotterstraße mit Felsen und großen Steinen zwischendrin, das war eine ganz andere Hausnummer! Bevor es los ging, gab es nochmal letzte Anweisungen und Hilfestellungen und natürlich ein Gruppenbild:

Und auf ging es, den Berg hinunter! Wir hatten richtig gute Räder mit Hydraulikbremsen und hervorragende Guides, von denen einer immer vorne und einer hinten fuhr, außerdem konnte jeder sein eigenes Tempo fahren. Trotzdem brachte ich es natürlich fertig, einen sensationellen Sturz (den zum Glück keiner gesehen hat, voll peinlich!) hinzulegen, weil ich vergessen hatte, dass ich Hydraulikbremsen hatte, die beim kleinsten Zug sofort bremsen. Ich versuchte an Frank dranzubleiben (unmöglich) und sah den Stein im Weg zu spät, bremste volle Kanne, das Rad blieb stehen und ich flog mit wunderschöner Judorolle über den Lenker, zum Glück auf den Weg und nicht in den Abgrund 😜. Mir war außer blauen Flecken (und angekratztem Selbstbewusstsein) nichts passiert, aber mein Sattel war total verbogen. Kein Problem, unser Versorgungsfahrzeug hatte noch einen Ersatzsattel, so dass es gleich weiter ging. Jetzt wusste ich wenigstens, wie die Bremsen funktionieren 🤔.

Die Fahrt war der Wahnsinn, es hat irrsinnig viel Spaß gemacht und war erstaunlich anstrengend dafür, dass es fast nur bergab ging – allerdings mehr als 3000hm und 60km bergab! Aber man musste immer voll konzentriert bleiben, denn der Abgrund war nie weit. Leider war die Sicht nicht immer gut, aber für Aussicht war während des Fahrens eh keine Zeit 😊.

Hier noch ein paar Bilder:

In Coroico angekommen, mussten wir uns noch einen halben Kilometer bergauf quälen (dafür waren die Downhill-Bikes nicht wirklich geeignet), bis wir laut keuchend am Ziel, einem Hotel mit Swimmingpool, ankamen. Inzwischen war uns ordentlich heiß, zum einen wegen der Anstrengung, zum anderen, weil es hier 25 Grad hatte. Krass, heute morgen waren wir im Schnee bei um die 0 Grad gestartet! Also nichts wie ab in den Pool, am besten noch mit dem wohlverdienten Bier:

Nach dem Erfrischungsbad gab es noch lecker Essen, bevor wir die 2,5-stündige Rückfahrt nach La Paz antraten. Was für ein geniales Abenteuer, das würde ich sehr gerne wiederholen!!!

Hier noch unsere fearless leaders Remy und Fernanda, und ich mit dem Boss:

Zurück in La Paz beschlossen Anne, Frank und ich nach dem Duschen noch zum Essen in das Restaurant von heute morgen zu gehen. Lustigerweise und ohne, dass das verabredet gewesen wäre, trafen wir dort unsere gesamte Death Road Crew wieder und hatten noch einen schönen gemeinsamen Abend mit Essen und bolivianischem Wein.

Morgen fahre ich mit Anne und Jonas (aus München), ebenfalls eine Hostelbekanntschaft, mit dem Bus nach Copacabana. Dann heißt es wieder Abschied nehmen von Frank. Was für ein cooles Wochenende!

Viele Grüße zum (vorerst?) letzten Mal aus La Paz (ähm, inzwischen Cusco)!

Zwei Münchner in La Paz

Kaum mit dem Nachtbus aus Uyuni wieder in La Paz angekommen, kam es nach 4 Monaten endlich zu einem Wiedersehen mit Frank, der schon seit Mai in Südamerika unterwegs ist. Wir hatten es doch tatsächlich geschafft, dass sich unsere Wege für dieses Wochenende kreuzten – Frank kam vom Norden, also Peru und Titicacasee (wo es für mich dann hingeht), ich vom Süden nach La Paz. Wir hatten uns in dem Hostel verabredet, in dem ich vor Uyuni auch war, und so starteten wir unser Wiedersehen erstmal mit einem leckeren Frühstück im Hostel. Danach ging’s auf in die Stadt zur Stadtbesichtigung – nach der Red Cap Guided Walking Tour war ich bestens gerüstet, Frank die Stadt zu zeigen 😜. Da ich schon genug Fotos von La Paz gepostet habe, hier nur noch ein paar Eindrücke vom Alltags- bzw. Straßenleben:

Den Abend verbrachten wir im Hostel im Gespräch mit Robert, einem österreichischen Bergführer, der jetzt in La Paz lebt. Mit ihm möchte Frank nächste Woche den ein oder anderen 6000er besteigen – aber ohne mich, das ist mir zu krass😊.

Am Samstag besuchten wir vormittags den Markt, wo Frank ein Fußballtrikot der bolivianischen Nationalmannschaft und ich eine Sonnenbrille erstanden. Dann machten wir eine Teleférico-Tour (ich kannte mich da ja schon aus) durch die Stadt mit einem Mittagessensstop in El Alto:

Danach ging es schnurstracks zum Hernando Siles Fußball-Stadion, wir wollten uns ein Erstligaspiel zwischen Bolivar La Paz und The Destroyers Santa Cruz anschauen. Für 30 Bolivianos (umgerechnet 3,75€) erstanden wir Tickets für die Kurve der Heimmannschaft, wo die Kapelle und die Fans schon fleißig probten. Leider gingen die Fans in dem 40.000 Zuschauer fassenden Stadion doch etwas unter…

Das Spiel war, wie nicht anders zu erwarten, eher bescheiden. Die Gäste aus dem 3000m tiefer gelegenen Santa Cruz hatten gegen Bolivar nicht den Hauch einer Chance, und so bekamen wir zwar wenig Niveau, aber dafür 6 Tore zu sehen – das Spiel endete 5:1. Aber es war mal ein Erlebnis, ein Fußballspiel im höchstgelegenen (von der FIFA zugelassenen) Stadion der Welt zu sehen 😊.

Abends gingen wir mit fünf anderen Hostelgästen noch was essen und dann relativ früh ins Bett – am Sonntag wartete die Death Road auf uns, aber dazu mehr im nächsten Blog.

Viele Grüße mal wieder aus La Paz (ok, zum Zeitpunkt des Postens wars dann schon Cusco 😜)!

Salar de Uyuni + Lagunas

So, endlich finde ich mal wieder die Zeit, euch zu schreiben und ein paar Bilder hochzuladen – leider dauert das hier eine gefühlte Ewigkeit, weil das Internet so langsam ist… Wie ja schon in meinem letzten Blogbeitrag angekündigt, fuhr ich Montag mit dem Nachtbus nach Uyuni, wo wir gegen 7.30 Uhr ankamen. Da ich bis zum Beginn der Jeeptour um 10.30 Uhr noch Zeit hatte, schaute ich mir die Stadt ein wenig an, die jedoch nicht allzu viel zu bieten hat:

Um 10.30 Uhr ging’s dann los mit der Jeeptour, unsere Rucksäcke wurden auf dem Dach befestigt und wir quetschten uns in den Jeep. Unsere Gruppe bestand aus vier Brasilianern (die kaum Englisch konnten und sonst auch nur „Portuñol“, was ich kaum verstand), mir und unserem Driver und Guide Ronald, der zum Glück erstens ein sehr klares Spanisch sprach, was ich sehr gut verstand und zweitens zusätzlich gut Englisch konnte. So hatte ich immerhin ihn als Ansprechpartner 😊.

Aber trotz der Kommunikationsprobleme waren die Brasilianer sehr nett und gaben sich Mühe, mich mit einzubeziehen. Unsere erste Station war der Cemetario de Trens, den ich jetzt nicht so wahnsinnig interessant fand, ganz im Gegensatz zu dem brasilianischen Pärchen Chris und Luis: Ausgemacht waren 20 Minuten Besichtigungszeit, die beiden kamen nach sage und schreibe einer Stunde wieder! Mit Zeiten hatten es die Brasilianer generell nicht so… 😜

Über einen Zwischenstopp in dem Dorf Colchani, wo wir dazu verführt werden sollten, Tourikram zu kaufen (echt faszinierend, die meisten machens wirklich!), ging es dann endlich in die Salar de Uyuni. Ich kannte ja schon die Salinas Grandes in Argentinien, aber die sind im Vergleich wirklich niedlich. Unendliche weiße Weiten! Einmal waren die saltflats auch Teil der Ralley Dakar, was man hier überall stolz gezeigt bekommt.

Mittagessen gab es in einem Salzhotel mit Speisesaal, in dem die jeweiligen Fahrer das mitgebrachte Essen für ihre Gruppen vorbereiteten. Da fast alle Agenturen die gleiche Route anbieten, sammeln sich an den Besichtigungs- und Essensplätzen dann immer 20-30 Jeeps mit Besatzungen – das fand ich nicht so toll. Aber was soll’s, ist halt so, und sehenswert ist es trotzdem!

Nach dem Essen ging’s ganz tief in die Salzwüste zum Fotoshooting, das unser Driver / Guide / Fotograf professionell durchführte – war eine Riesengaudi! Aber seht selbst:

Unser letzter Stopp des ersten Tages war die Isla Inkahuasi, auch Kakteeninsel genannt, die tatsächlich wie eine Insel in der Salzwüste liegt. Von dort hat man, wenn man den kleinen Berg erklimmt (gar nicht so einfach bei einer Höhe von 3800m – keuch!), einen tollen Blick über die weißen Weiten:

Danach ging’s raus aus der Salar de Uyuni zu einem kleinen Salzhotel, wo wir unsere erste Nacht verbrachten – ich hatte sogar ein Einzelzimmer! Dafür gab es kein warmes Wasser, d.h. Dusche fiel aus 😝.

Am nächsten Morgen gab es nach schlecht geschlafener Nacht (konnte ewig nicht einschlafen, weil es so kalt war) ein spartanisches Frühstück mit drei Tage alten Semmeln, aber immerhin Kaffee, so dass wir gut gewärmt erst den Jeep beluden und dann selbst wieder in den Jeep stiegen.

Heute ging es hinauf in die Berge Richtung chilenische Grenze. Nach abenteuerlicher (aber dank der Fahrkünste von Ronald immer sicheren) Fahrt über Piste, Felsen, Schotter usw. kamen wir zu unserem ersten Stopp, einem semi-aktiven Vulkan, der zwar noch vor sich hinraucht, aber nicht mehr ausbricht.

Hier durfte ich mich mal ein bisschen austoben, die Gegend erkunden und herumklettern in der tollen Landschaft, während die Brasilianer höhengeschwächt lieber am Touristand Bier tranken.

Danach ging es weiter zu diversen Lagunen mit jeder Menge Flamingos, jede einzelne einfach atemberaubend schön!

Unser letzter Stopp des Tages war die Laguna Colorada, die bei den richtigen Wetterbedingungen (viel Wind und Sonne) rot leuchtet, da durch den Wind die sonst am Seeboden liegenden Mineralien aufgewirbelt werden, die für die rote Farbe sorgen:

Neben Flamingos gab es hier auch ganz viele Lamas und einen Fuchs:

Ich bin eine Stunde um die Lagune gewandert, war superschön, trotz eisigem Wind. Meine unter der Höhe leidenden Mitreisenden warteten im Auto, war mir aber ehrlich gesagt egal.

Diese Nacht verbrachten wir in einer Herberge auf 4300m, die (wie überall hier) ziemlich kalt war, und auch hier gab es kein warmes Wasser, aber inzwischen hatte ich mich schon ans Nichtduschen gewöhnt 🙃. Nach dem Abendessen erzählte uns Ronald noch ganz viel über Bolivien, die Lebensweisen und verschiedenen Kulturen und auch über Politik und den inzwischen umstrittenen Präsidenten Evo Morales. Das war sehr interessant! Doch weil wir am nächsten Tag schon um 5.00 Uhr aufbrechen mussten, gingen wir relativ früh ins Bett. Das hätte ich mir auch sparen können – erst war mir saukalt und ich konnte nicht einschlafen, dann schlug die Höhenkrankheit bei zweien der Brasilianern voll zu (wir schliefen alle in einem Zimmer): Chris musste sich immer wieder Erbrechen und bekam keine Luft, Adajuto zitterte und hatte auch Probleme mit der Atmung. Da war an Schlaf nicht zu denken, so dass wir alle froh waren, als wir um 4.30 Uhr aufstehen konnten und es weiter ging. Ronald versorgte die Kranken noch mit Tabletten, die aber nur bedingt helfen.

Der dritte Tag der Tour führte uns zuerst zu unechten Geysiren (es ist einfach nur Dampf, der durch die vulkanische Aktivität aus dem Boden entweicht) und blubbernden und rauchenden Schwefelfeldern, im Sonnenaufgang echt mystisch:

Die zweite Station des heutigen Tages war die Laguna Verde, also die grüne Lagune, die vor einem Vulkan liegt und bei Wind grün schimmert. Als wir da waren, war es aber wohl nicht windig genug…

Durchgefroren von der Nacht, wie ich war, freute ich mich schon die ganze Zeit auf das nächste Highlight: die Thermalquellen. Hier ließen Kleve und ich uns eine Stunde lang im heißen Wasser aufweichen – ein Traum! Die anderen Brasilianer waren leider noch nicht wieder fit genug und schliefen lieber im Auto. Leider gibt es hiervon keine Bilder, Kleve hat sie mir (noch?) nicht geschickt.

Der letzte Programmpunkt vor der langen Rückfahrt nach Uyuni war der Felsengarten, wo man durch Wind und Regen zu interessanten Formen geformte Felsen bewundern konnte:

Danach ging es zurück nach Uyuni, und den Brasilianern ging es mit jedem Höhenmeter, den wir nach unten fuhren wieder besser, die Armen! Um ca 17.00 Uhr kamen wir in Uyuni an, von wo aus ich mit dem Nachtbus wieder zurück nach La Paz fuhr.

Fazit der Tour: die Landschaften hier im Süden Boliviens sind atemberaubend schön und wirklich sehenswert. Allerdings wäre es mir lieber gewesen, allein (nicht erlaubt) oder mit einer privaten Tour (die leider unbezahlbar ist) unterwegs zu sein, da man sich dann nicht an festgelegte Routen und eng getaktete Zeitpläne halten muss.

Noch eine Anmerkung zu diesem Blogbeitrag: Es hat sage und schreibe 3 Stunden gedauert, bis die Bilder hochgeladen waren!! 💩 Internet hier!!! Geschrieben wären die nächsten drei Berichte schon, aber das mit den Bildern kann dauern…

Viele Grüße inzwischen aus Cusco!

Cañon de Palca mit Einheimischen

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen (Laura, hab extra für dich gegendert!😜), ich hoffe, ihr hattet heute einen guten Start ins neue Schuljahr, hab an euch gedacht! Hallo natürlich auch an alle Nicht-Lehrer.😉

Gestern war ich mit Julio, einem Mitarbeiter im Hostel, und seinem Kumpel Marco bei einer Wanderung im Palca Canyon. Julio bot mir den Ausflug an, er ist eigentlich auch Guide, aber er wollte dafür kein Geld, das sei reines Freizeitvergnügen für ihn – echt cool! So stiefelten wir um 9.30 Uhr vom Hostel los Richtung Bushaltestelle, zu der wir uns allerdings durchfragen mussten, da Sonntags die Busse wegen Markt woanders abfahren. Außerdem gibt es keine zentrale Busstation (außer für Fernbusse), sondern alle Busse fahren je nach Ziel von woanders los – für Touristen nicht so einfach… Aber wir fanden den Bus, stiegen ein und mussten dann noch eine halbe Stunde warten, bis er losfuhr, da die Minibusse hier erst losfahren, wenn sie wirklich voll sind! Nachdem wir über eine Stunde brauchten, um unser Ziel zu erreichen, verstand ich das aber – sonst wird das ein Minusgeschäft für den Fahrer! Und die Fahrt kostete umgerechnet sowieso nur ca 80 Cent.

Durchgerüttelt, gequetscht und staubig stiegen wir dann mitten im Nirgendwo aus und es ging los. Das sind die beiden Jungs, mit denen ich unterwegs war, Julio und Marco:

Unterwegs begegneten uns anfangs ein paar Tiere:

Die Landschaft war traumhaft: wir starteten auf einer Höhe von ca 4000m und liefen zum Canyon hinab bis auf ca 3200m. Ich hatte schon tierisch Angst vor dem Rückweg das Ganze wieder bergauf – schließlich waren erst mein dritter Tag auf dieser Höhe!! Aber meine Angst war unbegründet, der ganze Trek war hauptsächlich bergab, nur aus dem Canyon raus nach Palca ging es etwas bergauf.

Hier ein paar Eindrücke von der Wanderung:

Dann waren wir im Canyon und liefen das ausgetrocknete Flussbett entlang flußabwärts, links und rechts türmten sich die Felswände um uns auf, sehr beeindruckend!

Am coolsten war, dass wir nur zwei anderen Wanderern begegnet sind und sonst komplett allein waren. Zwischendrin machten wir Mittagspause mit Kartoffeln, Mais und Hühnchen, das wir vom Markt mitgenommen hatten:

Dann ging es so langsam wieder raus aus dem Canyon:

Und das passiert, wenn man hier betrunken Auto fährt…

Das ist übrigens 100m unterhalb der Straße im Flussbett. Das Kreuz für den verunglückten Fahrer war oben am Straßenrand, echt traurig!

In Palca angekommen, machten wir uns wieder auf die Suche nach einem Bus. Der, der am Straßenrand stand, hatte nur noch einen Platz und schied somit aus – zum Glück! Denn während wir warteten, sah ich, wie der Fahrer Wasser auf die überhitzten Bremsen schüttete und es ordentlich dampfte. So schnell würde der nicht losfahren… Wir fanden dann ein Taxi, auch uralt und zerbeult, in das wir uns mit 7 Leuten quetschten – 4 Leute hinten, 2 auf dem Beifahrersitz neben dem Fahrer! Und dann ging die wilde Fahrt los, auf einer einspurigen Schotterstraße (keine Einbahnstraße!) ordentlich bergauf in halsbrecherischem Tempo – das das die Stoßdämpfer überhaupt ausgehalten haben!! Ich hatte schon ein bisschen Schiss, dass wir wie das Auto in obigem Bild enden würden, aber die tollen Ausblicke lenkten mich gut ab. Nach einer Stunde wilder Fahrt kamen wir heil im Hostel an. Hab dann nur noch geduscht, gegessen, gelesen und geschlafen.

Heute morgen ging ich als erstes zum nächstgelegenen Waschsalon, ich hatte nix Sauberes mehr zum Anziehen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr man sich über saubere Wäsche freuen kann! 😜

Dann ging’s weiter zur benachbarten Agentur „La Paz on Foot“, um mal abzuchecken, was es hier noch so zu tun gibt. Da ein Freund am Wochenende nach La Paz kommt, wollte ich länger bleiben, um mich mit ihm zu treffen, deshalb brauchte ich Ideen, was es hier noch zu erleben gibt. Die Dame von der Agentur sagte mir, dass morgen noch ein Platz frei wäre für die 3-tägige Tour Salar de Uyuni. Da wollte ich ja eh irgendwann hin, also hab ich gebucht, und fahre nachher mit dem Nachtbus nach Uyuni, morgens gehts dann gleich los mit der Tour und Donnerstag mit dem Nachtbus zurück, so dass ich Freitag morgen wieder in La Paz bin und das Wochenende mit Frank verbringen kann. So cool, freu mich voll!! Ihr werdet also sicher bis Freitag (wenn nicht länger) nichts von mir hören, da gibt’s kein Internet. 😊

Wünsch euch eine schöne Zeit bis dahin! Viele Grüße (noch) aus La Paz!

Again what learned – mit einem Guide durch La Paz

Bin heute morgen mit Kopfweh aufgewacht bzw. hatte schon die ganze Nacht Kopfschmerzen – keine Ahnung, ob das die Höhe ist oder die Erkältung, die ich gerade mal wieder hab dank der krassen Wetter- und Temperaturwechsel. Aber nach dem leckeren Frühstück und zusätzlich Wasser war dann alles wieder okay und ich beschloss, heute die Red-Cap Guided Walking Tour mitzumachen. Treffpunkt war am Plaza Sucre, oder auch Plaza San Pedro genannt, nach dieser Kirche hier:

Im Hintergrund sieht man, wie sich die Häuser bis auf die Berge hinaufziehen. La Paz ist echt riesig!

Unsere Tour begann mit ein paar Fakten zum Gefängnis San Pedro, das direkt an diesem Platz mitten in der Stadt liegt. Eigentlich ist es für 400 Insassen gedacht, es leben aber ca 1500 Menschen dort, da es erstens inzwischen mehr Gefangene hat und zweitens Familienangehörige dort mit wohnen dürfen. „Bewacht“ wird das Gefängnis von 15 Wärtern, die aber nur auf den Wachtürmen sind, ansonsten verwaltet sich das Gefängnis und die Gefangenen komplett selbst, es ist wie eine Stadt in der Stadt. Bis vor ein paar Jahren konnte man als Tourist sogar Touren durch das Gefängnis machen, aber da das einen florierenden Drogenhandel zur Folge hatte und dann ein paar Touristen getötet wurden, wurde das verboten. Heute gibt es trotzdem noch illegale Touren, die aber ziemlich gefährlich sind. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass hier nicht die Schwerverbrecher untergebracht sind (für die gibt es ein Hochsicherheitsgefängnis außerhalb der Stadt), sondern hauptsächlich Kriminelle mit Drogendelikten oder kleineren Vergehen.

Dann ging es weiter zu den Märkten. Da einer in den anderen übergeht und irgendwie sowieso alles überall verkauft wird, erspar ich euch die Namen der „einzelnen“ Märkte 😜. Es war Samstag und somit Markttag, und dementsprechend ging es zu mit allem, was dazu gehört: Gedränge, Marktschreier, viele verschiedene Gerüche (manche gut, andere eher nicht so), Cholitas (indigene Marktfrauen in ihren berühmten Kostümen) und eine wahre Farbüberflutung. Angeblich erstrecken sich die Märkte über 40 Blöcke – aber irgendwie ist eh ganz La Paz ein einziger Markt.

Der einzige Markt, der anders ist, ist der Mercado de las Brujas, der Hexenmarkt. Dort gibt es alles mögliche Zeug, das man hier gerne Pachamama (Mutter Erde) opfert, um sie gnädig zu stimmen: 96%iger Alkohol, jede Menge Süßkram (sie steht wohl auf Süßigkeiten 😜), Amulette, tote Lamababies oder Lamaföten, usw…

Angeblich müssen die Lamababies aber eines natürlichen Todes sterben, sie werden nicht zu Opferzwecken getötet. Und für welche Gelegenheiten braucht man nun so einen Lamafötus? Der wird, wenn man ein Haus baut, in die Baugrube und das Fundament geworfen, um das Haus zu beschützen – natürlich zusammen mit Alkohol, Süßigkeiten und Kokablättern.

Hier noch ein Blick in so einen Hexenladen mit einer Cholita davor:

Hier sieht man ansatzweise die Tracht, die typisch ist für indigene Frauen in Bolivien (ich muss die Tage nochmal auf den Markt und eine Cholita fragen, ob ich ein Foto machen darf): der Bowlerhut, der über den Beziehungsstatus Auskunft gibt (gerade auf dem Kopf heißt vergeben, schief bedeutet noch zu haben), lange Ärmel, um die Haut zu schützen, und einen Petticoat mit möglichst vielen Schichten, damit die Frau möglichst breit in der Hüfte wirkt. Das Schönheitsideal hier ist etwas anders als bei uns, hier steht Mann auf gebährfreudiges Becken, eher kräftige (auch muskulöse) Frauen mit strammen Waden, die die Berge hochlaufen können mit Kind auf dem einen Arm und einem Sack Kartoffeln im anderen. Wenn eine Cholita einen Mann interessant findet, zieht sie ihren Rock etwas nach oben und zeigt ihm ihre (hoffentlich muskulöse) Wade. Tja, andere Länder, andere Sitten 😊.

Aber wir haben auch Dinge gemeinsam: Auch Bolivianern ist Markenware sehr wichtig 😂:

Danach ging’s zum Plaza San Francisco und zum Mercado Lanza, einem riesigen Indoormarkt, der um diese Uhrzeit aber eher sehr verschlafen war.

Danach verließen wir den eher indigenen Teil der Stadt und machten uns durch das Kolonialviertel auf den Weg zur Plaza Murillo, dem bekanntesten und wichtigsten Platz der Stadt. Hier noch ein kleiner Eindruck vom normalen Verkehrschaos um die Plaza San Francisco:

Die Plaza Murillo ist wirklich sehr sehenswert:

Die Kathedrale:

Der Wohnsitz des Präsidenten (Palacio Quemado), der aber nicht mehr als Wohnsitz genutzt wird, seit ein Präsident dort von Regierungsgegnern getötet wurde. Im Vordergrund unsere beiden Guides Marie und Max von der Red-Cap-Agentur, sie waren wirklich gut! Und es war die erste Führung auf Englisch für mich bisher 😬👍🏻

Links davon befindet sich der National Congress, in dem laut unseren Guides nicht wirklich gearbeitet wird. Trotzdem ein sehr schönes Gebäude!

Die linke Fahne in den Regenbogenfarben steht übrigens für alle indigenen Völker, von denen es in Bolivien 36 gibt. Die mittlere Flagge ist die Nationalflagge, die rechte Flagge ist laut Marie „die Flagge der Hoffnung“, es ist die „Naval flag“ (irgendwann, bevor Bolivien einen Krieg mit Chile verlor, hatte Bolivien ein Stück Küste), die zeigt, dass Bolivien immer noch darauf hofft, irgendwann wieder Zugang zum Meer zu bekommen.

Es gibt noch eine Besonderheit an diesem Gebäude, findet ihr sie (es ist nicht der Kran)?

Genau, die Uhr geht in Bolivien andersrum! Diese Uhr ließ der jetzige Präsident Evo Morales einbauen als Zeichen der Abkehr vom westlichen, kapitalistischen und modernen Denken zurück zur Tradition. Er ist der erste indigene Präsident von Bolivien (und es gab unzählige!!!), der viel für die Rechte und Gleichberechtigung der indigenen Völker getan hat. Trotzdem ist er sehr umstritten, unter anderem wegen seines Standpunktes zum Kokaanbau – er ist selbst Kokabauer! Seiner Ansicht nach gehört Koka zur bolivianischen Kultur und darf wieder offiziell angebaut werden, was den Amerikanern natürlich ein Dorn im Auge ist, denn aus dem meisten Koka wird Kokain hergestellt…

Die Bolivianer sind ein sehr protestfreudiges Völkchen, doch leider arten diese Proteste häufig in Gewalt aus. Von einem solchen Protest zeugen diese von Schusswaffen verursachten Löcher in der Häuserwand eines Hauses an der Plaza Murillo:

Bei diesem Protest 2003 wurden etliche Menschen getötet.

Nach der Stadtführung erkundete ich noch auf eigene Faust einige Viertel. Ich pilgerte zu einem der Aussichtspunkte über La Paz, dem Mirador Killi-Killi, und die nicht unerhebliche Anstrengung, um den Berg zu erklimmen bei der dünnen Luft, hat sich gelohnt:

Danach machte ich mich auf den Weg zurück zum Hostel mit zwei kleinen Umwegen. Der erste führte zum Stadion, zugegebenermaßen kein Anblick, der einen vom Hocker reißt…

Der zweite Umweg war gastronomischer Art und führte mich zur Feria Gastronomica, einem Foodfestival:

Um fünf, als ich da war, war noch nicht so viel los, hier in Südamerika wird eher immer sehr spät gegessen.

Nach umfassender Recherche, sprich zwei Runden um den Foodcourt, entschied ich mich für ein Gericht, das typisch für die Yungas ist (Namen hab ich vergessen) mit Kartoffeln, grünen Bananen, Kochbananen, einem Gemüse, das ich nicht kannte, und Lama- und Hühnchenfleisch, war sehr lecker!!

Nach dem Essen bekam ich sogar noch eine Tanzshow geboten! Während eine Band während des Essens bolivianische Musik spielte, traten dann danach diese acht Frauen und Männer auf:

Ich hab natürlich auch ein kurzes Video davon gemacht:

Vollgefressen und gut gelaunt machte ich mich dann auf den Heimweg (bergauf – ächz!), heute ist nur noch bissl lesen angesagt.

Wünsch all meinen Kollegen einen guten Start ins neue Schuljahr!! Ich werd am Montag mal an euch denken, während ich die Death Road mit dem Bike runterheize 😊

Viele Grüße aus La Paz!