Heimaturlaub

Nach dreitägiger Heimreise kam ich Mittwoch Abend in München an und machte mich vom Flughafen per S-Bahn auf den Weg zu Sandra, bei der ich bis zu meiner Weiterreise am Samstag wohnen durfte. Dort erwartete mich eine Überraschung: Sandra hatte ein paar Freunde zum Pizzaessen eingeladen!! Was für ein cooles Heimkommen nach vier Monaten! Natürlich gab es viel zu erzählen – ich von meiner Reise, die anderen von Schule und allem, was ich sonst so verpasst habe. Hab den Abend sehr genossen nach der langen Zeit ohne meine Freunde 😊.

Lustige Mädelrunde: Sandra, Nadine, Moni, Tanja (nur oben), Bettina, ich, Laura.

Am Donnerstag Vormittag stand erstmal Wäschewaschen, Einkaufen (leckeres deutsches Brot und Käse!!!) und Frühstück auf dem Programm, bevor ich mich zu meiner Wohnung (bzw. eher meinem Keller, wo ich mein ganzes Zeug verstaut habe), aufmachte, um schonmal mit Packen für Neuseeland anzufangen. Danach traf ich mich mit Moni, Bettina und Sandra auf dem Haidhauser Weihnachtsmarkt – ich wollte unbedingt Glühwein trinken und wenigstens ein bisschen Weihnachtsfeeling haben, bevor ich weiter reise.

Danach war ich für zwei Stündchen bei Steffi und Patrick, meinen Vermietern, und erfuhr das Neueste über ihre geplante Hochzeit und meine Untermieter. Zurück bei Sandra zelebrierten wir nach dem Abendessen das „Unboxing“ meines neuen Handys und der GoPro, und dank Michis Technikverstand brachten wir beides sogar erfolgreich zum laufen.

Auch der Freitag war komplett verplant (aber wie sollte es auch anders sein, wenn man nur drei Tage daheim ist): morgens stand ein Friseurtermin an, nachmittags kam Kati für einen kurzen Besuch extra aus dem Allgäu angereist, hab mich soooo darüber gefreut! Auch mit ihr gab es einiges an Geschichten auszutauschen. Abends radelte ich mit Sandra zu Evi, die ihre alljährliche Schrottwichtelparty extra auf diesen Freitag gelegt hatte, damit ich dabei sein konnte. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß, und wir verbrachten einen superschönen Abend zusammen mit leckerem Essen und Trinken, absonderlichen Schrottwichtel-Geschenken und jeder Menge guter Laune. Hier ein paar Eindrücke:

Unser Buffet.

Ich beim Geschenkauspacken, Stefan schmunzelt im Hintergrund über das „gelungene“ Schrottgeschenk.

Laura mit ihrem Geschenk, daneben Sandra und Tibor, dem vor lauter Lachen schon die Tränen kamen 😂.

Anja, Saskia, Christian, Claudi und Steffi beim gespannten Beobachten der Geschenke-Auspack-Orgie.

Evi und der Leuchtepulli.

Samstagmorgen besuchte ich Lena und ihr ganz „frisches“ Baby Maxi, und gemeinsam genossen wir ein leckeres Frühstück (gute deutsche Semmeln, Maxi bekam Milch) und den Austausch der Neuigkeiten.

Danach radelte ich zu meiner Wohnung und packte meine Sachen für Neuseeland fertig. Da ich den Radlkarton erst passend zuschneiden musste, dauerte das eine ganze Weile. Hier das Ergebnis:

Um 18.00 Uhr fuhren Sandra und Michi mich zum Flughafen, wo es nach einigen kleineren Schwierigkeiten (Fahrrad nicht als Sperrgepäck angemeldet, Gepäck zu schwer, fehlendes Rückflugticket) doch zu einem „Happy End“ kam, nachdem ich noch schnell online ein Flugticket für die Weiterreise aus Neuseeland raus buchte – was für ein Chaos! Und so saß ich um 22.15 Uhr glücklich (weil alle Gepäck- und Einreiseprobleme gelöst waren) und gleichzeitig etwas traurig (ich HASSE Abschied) im Flugzeug von München über Singapur nach Christchurch, wo ich Montag Vormittag ohne Zwischenfälle wohlbehalten ankam.

Viele Grüße aus Christchurch / Neuseeland! 🇳🇿

Schlaflos in München

Jetzt ist es also soweit: (hoffentlich) alles erledigt, Wohnung leergeräumt, Keller dafür voll (siehe Fotos), Rucksack gepackt, Freunde mehr oder weniger tränenreich verabschiedet – die letzte Nacht im eigenen Bett in einer Wohnung, die gar nicht mehr wie die eigene riecht, weil die Untermieter schon ihre Sachen reingeräumt haben… und ich kann nicht schlafen. Teilweise aus Vorfreude und Aufregung, aber auch, weil ich weiß, dass ich meine Freunde vermissen werde, und wahrscheinlich auch so ein bisschen die Schule, meine Schüler und Kollegen und München. Sehr merkwürdiges Gefühl… aber sobald ich morgen im Flieger sitze, wird die Vorfreude (oder die Müdigkeit?! 😜) siegen, da bin ich sicher!

Countdown…

So, jetzt ist es nach drei Jahren Warten also fast soweit – das Abenteuer Sabbatjahr beginnt in ein paar Tagen. Gefühlte tausend organisatorische Dinge sind noch zu tun, möglichst viele Freunde noch zu treffen und die Aufregung steigt! Hoffentlich vergesse ich nichts Wichtiges…

Ich wünsche euch schonmal vorab viel Spaß beim Verfolgen meines Blogs (ich werde ihn in den nächsten Tagen noch ein wenig „professionalisieren“), und vergesst nicht, fleißig zu kommentieren, ich freue mich über alle Nachrichten und Kommentare aus der Heimat! 🙂

Eure Susi