Zwei Münchner in La Paz

Kaum mit dem Nachtbus aus Uyuni wieder in La Paz angekommen, kam es nach 4 Monaten endlich zu einem Wiedersehen mit Frank, der schon seit Mai in Südamerika unterwegs ist. Wir hatten es doch tatsächlich geschafft, dass sich unsere Wege für dieses Wochenende kreuzten – Frank kam vom Norden, also Peru und Titicacasee (wo es für mich dann hingeht), ich vom Süden nach La Paz. Wir hatten uns in dem Hostel verabredet, in dem ich vor Uyuni auch war, und so starteten wir unser Wiedersehen erstmal mit einem leckeren Frühstück im Hostel. Danach ging’s auf in die Stadt zur Stadtbesichtigung – nach der Red Cap Guided Walking Tour war ich bestens gerüstet, Frank die Stadt zu zeigen 😜. Da ich schon genug Fotos von La Paz gepostet habe, hier nur noch ein paar Eindrücke vom Alltags- bzw. Straßenleben:

Den Abend verbrachten wir im Hostel im Gespräch mit Robert, einem österreichischen Bergführer, der jetzt in La Paz lebt. Mit ihm möchte Frank nächste Woche den ein oder anderen 6000er besteigen – aber ohne mich, das ist mir zu krass😊.

Am Samstag besuchten wir vormittags den Markt, wo Frank ein Fußballtrikot der bolivianischen Nationalmannschaft und ich eine Sonnenbrille erstanden. Dann machten wir eine Teleférico-Tour (ich kannte mich da ja schon aus) durch die Stadt mit einem Mittagessensstop in El Alto:

Danach ging es schnurstracks zum Hernando Siles Fußball-Stadion, wir wollten uns ein Erstligaspiel zwischen Bolivar La Paz und The Destroyers Santa Cruz anschauen. Für 30 Bolivianos (umgerechnet 3,75€) erstanden wir Tickets für die Kurve der Heimmannschaft, wo die Kapelle und die Fans schon fleißig probten. Leider gingen die Fans in dem 40.000 Zuschauer fassenden Stadion doch etwas unter…

Das Spiel war, wie nicht anders zu erwarten, eher bescheiden. Die Gäste aus dem 3000m tiefer gelegenen Santa Cruz hatten gegen Bolivar nicht den Hauch einer Chance, und so bekamen wir zwar wenig Niveau, aber dafür 6 Tore zu sehen – das Spiel endete 5:1. Aber es war mal ein Erlebnis, ein Fußballspiel im höchstgelegenen (von der FIFA zugelassenen) Stadion der Welt zu sehen 😊.

Abends gingen wir mit fünf anderen Hostelgästen noch was essen und dann relativ früh ins Bett – am Sonntag wartete die Death Road auf uns, aber dazu mehr im nächsten Blog.

Viele Grüße mal wieder aus La Paz (ok, zum Zeitpunkt des Postens wars dann schon Cusco 😜)!

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