Finally free – our trip home :-)

Hallo liebe Leser, endlich sind wir in unserem Zuhause angekommen, nach abenteuerlichen 1,5 Jahren und mit etwas über einem Jahr Verspätung! Aber der Reihe nach: Am Montag um 5.00 Uhr klingelte der Wecker, wir packten den Rest unserer Sachen und waren nach einem letzten Gesundheits-Check Abmarsch-bereit – zurück in die Freiheit!

Unsere Sieben(undzwanzig) Sachen und ein letzter Blick auf unser Hotelbett.
Paddy beim kontaktlosen Check-out an der Hotelrezeption.
Paddy beim Warten auf Phil, vor einem sehr passenden Schild 🙂

Kurz darauf wurden wir von Phil, dem Sohn von Paddy’s Freunden, am Hotelparkplatz aufgesammelt. Wir brachten ihn noch zurück zu seinem Zuhause und dann ging es mit seinem Auto auf den ca 550 km langen Roadtrip von Auckland nach Waipawa, ausgestattet mit den wichtigen Papieren von MIQ, die uns erlaubten, auch im Lockdown unterwegs zu sein und nach Hause zu fahren. Hier ein paar Eindrücke von unserer Fahrt nach Hause:

Sunrise in Auckland.
Zwischendurch Morgennebel…
der aber bald einem wunderschönen Tag Platz machte.
Frühstück an der Tanke – mein erster Pie nach mehr als 1,5 Jahren Pie-Pause – lecker!!!
Hier gibts neben Schafen auch jede Menge Kühe – fast wie im Allgäu 🙂

In Taupo machten wir kurz Halt und vertraten uns ein wenig die Beine. Der sonst so geschäftige Ferienort war dank des Lockdowns wie ausgestorben, genauso wie die Straßen bisher. Es waren fast nur Trucks unterwegs, nur mal vereinzelt ein Auto, denn nur „essential workers“ dürfen gerade unterwegs sein (außer man möchte zum nächsten Supermarkt, das ist erlaubt).

Leere Straßen in Taupo.
Die Straße zum See ist wie ausgestorben.
Trotz Winter blühen hier schon ein paar Bäume und Büsche.
Zwei nach 14 Tagen Hotelzimmer bleiche Gesichter in der Morgensonne – himmlisch!
Blick über den See Richtung Gebirge.
In den Bergen liegt Schnee – Blick auf den „Schicksalsberg“ aus „Herr der Ringe“.
Paddy vor dem Pick-Up Truck, den wir nach Waipawa fuhren.
Wasserfall zwischen Taupo und Napier.
On the road between Taupo and Napier 🙂

Nach ca 6 Stunden ungestörter Fahrt auf einsamen Straßen kamen wir in Waipawa an:

Ausgestorbene Hauptstraße in Waipawa, rechts der Clocktower.
Finally home – die Einfahrt zum Zeltplatz.

Zuhause angekommen, erwartete uns ein unerwarteter Anblick – Kevin auf dem Baum! Er war gerade dabei, sämtliche Olivenbäume zu stutzen, die jetzt ganz traurig und nackt aussehen! Angeblich wachsen sie viel buschiger und schöner nach… hoffen wir das beste!

Kevin bei der Arbeit im Baum.

Kevin und Sandy sind die beiden, die sich in Paddy’s Abwesenheit um den Campingplatz kümmerten und auch normal viel mithelfen! Ohne sie wäre es Paddy nicht möglich gewesen, nach Deutschland zu kommen, wir sind ihnen soooo dankbar!! Abgesehen davon, dass sie wirklich tolle Arbeit hier geleistet und ganz viel aufgeräumt, repariert und neu gemacht haben!

Wir wanderten erstmal auf unserem Grundstück umher und versuchten zu begreifen, dass wir nun wirklich da sind. Hier ein paar Eindrücke von Haus und Garten:

Unser Haus vom Garten aus – es ist ca 130 Jahre alt!
Blick auf die Veranda.
Unser Garten, im Hintergrund Paddy’s Werkstatt/Garagen.

Da nach 5 Monaten Abwesenheit natürlich nichts im Kühlschrank war (oder auch sonst nirgendwo), machten wir uns auf den Weg zum nächsten Supermarkt nach Waipukurau, dem benachbarten Dorf, wo wir ein kleines Vermögen ließen – zum Teil, weil Lebensmittel hier echt teuer sind und zum Teil, weil wir zwei Einkaufswägen voll Zeug kauften. Aber jetzt sind wir erstmal mit allen Basics ausgestattet 🙂

Abends kamen Sandy und Kevin auf ein Glas Wein und ein paar Cracker vorbei und führten uns gleichmal die von ihnen neu kreierten Arbeits-T-Shirts vor (für die es aber noch zu kalt ist – für mich zumindest):

Kevin und Sandy im neuen Outfit.

Außerdem kam es zu einem emotionalen Wiedersehen zwischen Paddy und seiner Katze Skunky, das von ihrer Seite zunächst jedoch eher etwas reserviert ausfiel, was sich aber schnell änderte.

Paddy und Skunky, die erstmal noch nicht so glücklich auf Paddy’s Arm war.

Da dieses Haus, wie schon erwähnt, 130 Jahre alt ist und dementsprechend (nicht) isoliert, und weil es hier in Neuseeland sowieso keine Zentralheizung gibt, wurde es schnell ziemlich kalt, so dass wir den Kamin in der Küche anheizten:

Da wird es einem beim bloßen Anblick doch gleich wärmer!

Als es Bettgehzeit wurde, erlebten wir noch eine sehr unangenehme Überraschung (neben der, dass das Schlafzimmer saukalt war und höchstens 5 Grad hatte…): Paddy schlug die Laken des Bettes zurück, und es roch übel, woraufhin er das Kissen anhob und folgendes sah:

Unangenehme Überraschung im Bett!

In unserer Abwesenheit war vor ein paar Wochen eine Katze ins Haus gelangt und wurde dort eingesperrt, und sie dachte wohl, dass das die Toilette ist… Und so mussten wir erstmal das ganze Bett austauschen, denn der Gestank war echt übel. Danach fielen wir todmüde in das von den electric blankets schön angewärmte Bett – unsere erste Nacht zurück in Waipawa!!!

Emotional und kopfmäßig wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis wir wirklich hier angekommen sind und uns komplett Zuhause fühlen – auch für Paddy, denn in den letzten 5 Monaten hatte er ein völlig anderes Leben in Deutschland und muss sich nun wieder an hier gewöhnen, mit mir hier. Aber wird schon langsam, wir genießen es sehr, dass wir nach zwei Wochen Hotelzimmer wieder frei herumlaufen können. Und der Rest ergibt sich dann 🙂

Im nächsten Blog stelle ich euch mein neues Zuhause etwas vor! Ich hoffe, es geht euch gut. Bleibt gesund und meldet euch ruhig mal – aber denkt an die 10 Stunden Zeitunterschied!

Eure Susi

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