MIQ day 7 – on diet ;-)

Hallo liebe Leser, inzwischen sind wir schon eine ganze Woche hier, und wir haben uns so halbwegs an das Hotelzimmer als unser Zuhause (für jetzt) gewöhnt – soweit man sich an Eingesperrtsein gewöhnen kann. Heute morgen wachten wir zu einem wunderschönen Tag auf, wie ihr im Titelbild sehen könnt. Für Winter ist es hier ganz nett – es hat tagsüber um die 15 Grad, nachts um die 8 Grad. Leider wird sich das in Waipawa, meinem neuen Zuhause, ändern, zumindest nachts – da sind es nur 1-2 Grad nachts, brrrrrr!!

Aber erstmal sind wir ja noch eine Woche hier, und wir kriegen nur sehr wenig von den Temperaturen mit (nur 45 Minuten auf unserem täglichen Spaziergang), denn unser Zimmer ist natürlich air conditioned (leider kann man das Fenster nicht aufmachen) und wohl temperiert bei 21 Grad – das ist, was Neuseeländer als angenehm empfinden… ich hab sie gleich mal auf 23 Grad gestellt 😉

Heute ist der erste Tag, an dem wir uns quasi selbst freiwillig auf Diät gesetzt haben, weil es hier wirklich Unmengen zu essen gibt, wie ihr ja auf den Fotos letzte Woche sehen konntet. Ab heute teilen wir uns eine Mahlzeit am Tag, und ich hab nur noch Cereal zum Frühstück bestellt, das ich nicht essen werde (nur wegen der Milch, die wir für den Kaffee brauchen), stattdessen das ganze Obst, das wir hier gehortet haben. Das hat heute schon ganz gut geklappt, außer dass ich ein kleines Croissant mit meinem Obst hatte. Paddy hat sich heute die Belgische Waffel bestellt (und meine Croissants mitgegessen). Die Speisekarte ist übrigens die gleiche wie letzte Woche, weshalb ich sie nicht mehr posten werde.

Frühstück!

Nach dem Frühstück erledigte Paddy seine Geschäfte online, während ich erst Candy Crush spielte und dann Spanisch lernte. Danach kam das Highlight des Tages: Wir bekamen frische Handtücher und Bettzeug, so dass wir unser Bett frisch beziehen konnten (auf die verrückte Weise, wie es die Kiwis tun… siehe video)…. Thank you, Sandra, for introducing me to this! 🙂

„Lifeswap“: kurze Videos über kulturelle Unterschiede zwischen Neuseeland und Deutschland, die die beiden Austauschstudenten erleben. Sehr empfehlenswert – und sooo wahr!!!

Außerdem stellten wir einen Sack voll Wäsche auf den Gang, den wir frisch gewaschen übermorgen zurück bekommen. Jeder Gast hat die Möglichkeit 2x 10 Teile zu waschen, also nicht krass viel, aber für die Unterwäsche reicht es schon. Für jedes weitere Teil zahlt man dann 5 $. Zum Glück haben wir in Deutschland nochmal alles gewaschen, so dass wir genug frische Wäsche haben – abgesehen davon, dass man hier auch nicht viel braucht, man kann ja eh nichts machen und schwitzt auch nicht wirklich.

Um 12.00 Uhr kam unser Mittagessen,, diesmal nur eine Portion, die wir uns teilten – was auch noch genug war! Der Salat mit Lachs war wieder sehr lecker!

Sieht schon viel leerer aus, oder?

Bis zu unserem für 15.00 Uhr gebuchten Spaziergang las ich noch ein wenig, während Paddy Gitarre spielte. Und dann genossen wir wieder 45 Minuten Frischluft, yayyy!! Uns erwarteten zwei angenehme Überraschungen, erstens: das Olympiateam war wieder mit uns unterwegs und, motiviert von dem Wettbewerb mit den Handtüchern (siehe letzten Blog), hatten sie ihren eigenen kreativen Weg gefunden, zwar keine Tiere zu basteln, dafür aber Kopfbedeckungen:

Spaß beim täglichen Walk.

Zweitens: Mein Lieblingsfenster war wieder umdekoriert worden – vielen Dank an Unbekannt für die tägliche Unterhaltung und Abwechslung, die du uns bietest!

Heute in langen Klamotten und mit Mundschutz!

Auch auf der Baustelle des Luxushotels nebenan bot sich ein interessantes Fotomotiv:

Es war nur ein Kran!

Damit ihr mal einen Eindruck bekommt, von dem, was wir hier jeden Tag für 45 Minuten (wenn wir Glück haben auch mal für 47 Minuten) tun: Ich hab heute mal meine GPS-Uhr angezogen, und es ist tatsächlich genauso langweilig, wie es unten aussieht! Und trotzdem ist der Spaziergang ein Highlight, weil man nur zu dieser Zeit auch mal aus dem Zimmer und an die frische Luft kommt, und eventuell mal kurz mit anderen Menschen reden kann, über 2 Meter Entfernung. Man darf übrigens weder joggen noch stehen bleiben oder sitzen, außerdem auch nicht spucken (wer auch immer das tun will) oder gegen die vorgegebene Laufrichtung laufen (siehe vorherige Blogs mit den jeweiligen Schildern). Außerdem sind 2 Meter social distancing und Mundschutz Pflicht. Man geht hier wirklich auf Nummer Sicher! Bewacht wird man dabei die ganze Zeit von Soldaten, die jedoch echt alle ganz nett und freundlich sind – wie übrigens alle hier.

Spannend, oder?

Nach unserem Freigang war wie immer duschen angesagt (nicht, dass man beim Spazierengehen so arg schwitzt, aber es ist trotzdem ein Anlass), danach schauten wir ausnahmsweise mal Nachrichten, und Paddy buchte unseren Spaziergang für den nächsten Tag:

Yayyy, heute haben wir mal rechtzeitig dran gedacht, unseren Walk zu buchen!

Und dann gab es auch schon Abendessen – Gemüsepfanne mit Polenta, sehr lecker! Und zum Abendessen hatte jeder wieder seine eigene Portion:

Abendessen mit Bier und Cider – das muss ja schließlich auch weg 🙂

Jetzt werden wir noch ein bisschen Film schauen („The Flood“, bisher echt gut!) und dann gehts ab in die Heia. Auf mehrfachen Wunsch gibt es heute wieder ein Musik-Video von uns, ich hoffe, es gefällt euch:

„Afterglow“ by Paddy and Susi.

So, das wars mal wieder für heute! Habt einen schönen Tag! Und hinterlasst gerne eure Kommentare 🙂

Eure Susi

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