MIQ day 3 – great news!!!

Hallo liebe Leser, heute gab es richtig gute Neuigkeiten für uns: Am späten Vormittag erreichte uns eine Mail von unserer immigration adviser, die uns darüber informierte, dass mein Partnership Work Visa genehmigt worden war – und das nach nur 3 Tagen in NZ!!!!! Hammer!!!! Beantragt hatten wir es natürlich schon im Juni, zusammen mit dem Visitor Visa, das schon Anfang Juli genehmigt worden war. Damals hieß es, INZ würde das Partnership Visa erst bearbeiten, wenn wir wieder in NZ sind. Aber dass es jetzt so schnell ging, ist schon krass!! Und so sieht das wertvolle Stück aus (eher nach nichts Besonderem…):

Mein Partnership Based Work Visa, yayyyy!!!!

Das bedeutet, dass ich jetzt für jeden Arbeitgeber in jeglichem Job, den ich bekommen kann, in NZ arbeiten darf. Es ist für ein Jahr gültig, und mit diesem Visum, anders als mit dem Critical Purpose Visitor Visa, darf ich mehrmals ein- und ausreisen, könnte also theoretisch zu Besuch nach Hause kommen. Aber ehrlich gesagt traue ich mich das nicht, solange die Grenzen hier zu sind… Das wahrscheinlich Wichtigste an diesem Visum ist jedoch, dass es der nächste Schritt Richtung Residency, also unbeschränktem Bleiberecht, ist, und das können wir schon nächstes Jahr im März beantragen. Juhuuuuu!!! Nach dieser Neuigkeit stand natürlich fest, dass wir das abends ein wenig feiern mussten 🙂

Aber nun zu unserem offiziell 3. Tag hier in MIQ: Wir erwachten wieder zu einem sehenswerten Sonnenaufgang, und kurz darauf klopfte es auch schon an unsere Tür, um uns zu signalisieren, dass unser Frühstück da sei. Nicht, dass wir hungrig waren – wir wissen schon gar nicht mehr, wie sich Hunger anfühlt – aber nachdem es hier sonst nicht viel zu tun gibt, sind die Mahlzeiten schon ein Highlight. Unser Speiseplan für den heutigen Tag sah so aus:

Frühstück!!! Ich hatte mich für Pancakes entschieden, Paddy für Ei, Bohnen und Würstchen.

Ich aß aus Vernunft (und weil ich wirklich keinen Hunger hatte) nur die Hälfte und teilte meine Pancakes mit Paddy. Wir haben beide beschlossen, nächste Woche jeweils nur ein Essen für uns beide zu bestellen, das reicht locker für uns beide, vor allem, weil wir noch so viel „Reste“ hier rumliegen haben:

Unsere „Reste“ von bisherigen Mahlzeiten.
Noch mehr „Reste“ – keine Ahnung, wann wir das alles essen sollen, es kommt ja ständig mehr nach!

So lecker das Essen auch ist, es hat auch krasse Nachteile (neben der Gewichtszunahme): Mit jeder Mahlzeit wird eine ungeheure Menge Müll produziert:

Müll von zwei Mahlzeiten!

Alles ist einzeln verpackt, immerhin wo möglich in Pappe bzw. Papier, aber trotzdem. Jeden Tag bekommt man dreimal frisches Plastikbesteck mitgeliefert. Immerhin konnten wir das abbestellen, wir waschen das, was wir schon haben, einfach ab und benutzen es wieder. Ich habe keine Ahnung, warum die Zimmer nicht mit richtigem Besteck und ein paar Tellern ausgerüstet sind, Tassen und Gläser sind ja auch hier, es kann also nichts mit Corona zu tun haben…

Nach dem Frühstück ging es zum Tag 3-Corona-Test, vor dem mir schon grauste, denn der letzte war alles andere als angenehm… dieses Mal war es für mich deutlich weniger schmerzhaft, Paddy hatte da weniger Glück mit seinem Stäbchenmann… Aber wir haben es beide überlebt 🙂

Bei unserer Rückkehr wartete schon die gute Nachricht über unser Visum in meinem E-Mail-Eingang, und wir beschlossen gleich, dass wir das am Abend feiern würden, schließlich hatten wir ja noch die Flasche Wein, die gestern geliefert worden war. Und außerdem würden wir heute die nächste Alkoholration von unserer gestrigen Bestellung von der Rezeption bekommen, so dass Paddy sich aussuchen konnte, ob er Bier oder Wein will (Wein). Ist echt so strange, wie ein unverantwortliches Kind behandelt zu werden und den Alkohol eingeteilt zu bekommen, aber mich stört das eh nicht, bin ja nicht wirklich ein Alkoholtrinker.

Kurz darauf kam dann schon wieder das Mittagessen, heute Mexikanisch zum Selbstbasteln – sehr lecker, wie immer!

Tortillas zum Selbstbasteln – wie immer viel zu viel.

Nach dem Mittagessen widmete ich mich meinem Spanischkurs, während Paddy arbeitete. Um 15.00 Uhr hatten wir dann wieder 45 Minuten Freigang im Hof, das nur Leute mit dem blauen Band genießen durften. Dieses Band bekommt man einen Tag nach dem Tag 0/1-Covid-Test, sofern er negativ ist, und man muss es immer vor dem Hofgang zeigen.

Sieht so ein bisschen nach All-inclusive-Club-Urlaub aus 🙂

Das Wetter war wieder schön und mit 15 Grad relativ mild für Winter. Leider hatte man das Fenster von gestern auf heute nicht umdekoriert, so dass es heute kein Bild davon hier gibt. Stattdessen ein Bild von dem neuen Luxushotel, das gerade nebenan entsteht:

Das 5-Sterne-Hotel „Pullmann“, das nächstes Jahr eröffnet. Unten sieht man, wie unser Hotel eingezäunt ist, damit niemand von den potentiell verseuchten neu eingereisten Leuten abhaut.

Da das langweilige Im-Kreis-Gelaufe zwar insofern gut tut, als dass man raus aus dem Zimmer kommt und frische Luft bekommt, aber nichts dafür, dass man sich etwas auspowert, machte ich nach der Rückkehr noch ein kurzes Krafttraining auf dem Zimmer und hüpfte danach in die coole Regendusche. Als ich wieder raus kam, hatte sich das Wetter geändert, es hatte angefangen zu regnen, und wieder bekamen wir einen tollen Regenbogen zu sehen:

Doppelter Regenbogen über dem Flughafen Auckland.

Und dann gab es auch schon wieder Essen:

Tandoori style chicken.

Zum Essen genossen wir unseren Rotwein aus Neuseeland, der genauso gut war wie das Essen. Eigentlich wäre zum Feiern ja eher ein Sekt angesagt, aber Wein war auch gut 🙂

Partyyyy!!!!

So, das wars mal wieder für heute. Wir schauen jetzt noch ein bisschen Fernsehen, dann gehts ins Bett. Ich hoffe, euch geht es gut – genießt die Ferien und das warme Wetter! Ich vermisse den Sommer jetzt schon!

Eure Susi

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