MIQ day 2 – groceries arrived!

Hallo liebe Leser, unser zweiter Tag in MIQ neigt sich dem Ende zu, und auch er hatte ein paar Highlights (man wird sehr genügsam hier, nur schonmal als Vorwarnung, damit ihr jetzt nicht so wahnsinnig viel erwartet ;-)).

Der Tag startete mit mal wieder leckerem Frühstück, heute gab es für uns beide Pilze in Sahnesoße mit Bacon und (fast) deutschem Brot – wie immer zu viel und auch nicht gerade die kalorienarme Variante… aber lecker! Das, was da noch eingepackt rumliegt, sind Mini-Croissants, das konnte ich aber nicht mehr essen.

Frühstück!

Unser Speiseplan für den heutigen Tag sah so aus:

Speiseplan für Mittwoch, den 11.08. – wir wissen schon gar nicht mehr, wie sich Hunger eigentlich anfühlt.

Nach dem Frühstück spielten wir beide ein bisschen an unseren Handys rum, bevor es zu unserem täglichen 45-Minuten-Spaziergang auf dem Gefängnishof – äh, Hotelparkplatz – ging. Trotz der eintönigen Im-Kreis-Lauferei tut die frische Luft und die Bewegung echt gut, und man kommt auch mal aus dem Zimmer raus! Auf dem Weg hinunter hab ich mir heute die Schilder, die hier überall rumhängen, ein wenig genauer angeschaut – es scheint, Neuseeländer mögen Schilder genauso gerne wie wir Deutschen 😉

Den Lift darf man immer nur alleine bzw. mit den Personen aus der eigenen „bubble“ benutzen. Treppen dürfen wir gar nicht gehen.
Weitere Anweisungen. Lustigerweise werden hier nur medizinische Masken getragen, keine FFP2-Masken. Aber leider auch beim Spaziergang im Freien.
Wir sind hier bestens beschützt – und beobachtet.

Das Wetter war relativ schön heute, Sonne mit Wolken bei 12 Grad um 10 Uhr morgens, so dass wir unseren Spaziergang genießen konnten. Und das Zimmerfenster, das gestern mit Herz und „Hi NZ“ dekoriert war, war heute umdekoriert worden – bin gespannt, ob sich die Botschaften jeden Tag ändern (und irgendwann vielleicht „Fuck MIQ“ draus wird) … 😉

Das hebt die Laune beim eintönigen Spaziergang. Ich hoffe, es gibt jeden Tag was Neues zu sehen 🙂

Interessant ist dann die Rückkehr zum Zimmer, bei 20 Leuten gleichzeitig kann das eine Weile dauern, da der Lift ja immer nur von einer Person bzw. „bubble“ benutzt werden darf, aber immerhin gibt es drei Aufzüge. Und das Warten draußen ist ehrlich gesagt bei schönem Wetter sehr angenehm, und man bekommt nochmal ein paar Zusatzminuten an der frischen Luft :-).

Wieder auf dem Zimmer erledigte Paddy seine Arbeit online, während ich Spanisch lernte und ein bisschen Streber spielte:

Yayyy, bin ich nicht toll?!?

Zugegebenermaßen ist das alles Wiederholung und super einfach, aber ich wollte nochmal bei Null anfangen, weil ich inzwischen so viel vergessen hab von meinen Spanischkursen vor meinem Sabbatjahr.

Dann kam der Höhepunkt des Tages: Unsere Einkäufe waren in der Lobby angekommen! Die Dame von der Rezeption informierte uns am Telefon freundlich darüber, dass wir uns aussuchen müssten, welchen Alkohol wir heute wollen, da uns (wie gestern schon berichtet) nur entweder der Wein oder das Bier zustünde. Ist schon ein bisschen Kindergarten, wir hätten eh nicht alles auf einmal getrunken, aber was solls. Und hier ist unser Einkauf und unsere Wahl für heute, tada:

Unsere Wahl für heute – Rotwein aus Neuseeland.

Er steht übrigens immer noch verschlossen hier rum, ich glaube gar nicht, dass wir heute davon was trinken… Paddy fragte mich eben, ob wir die leere Flasche Wein runter schicken müssen, damit wir das Bier bekommen :-)))

Neben dem Alkohol sind wir jetzt auch stolze Besitzer von Deo, Body Lotion, schmackhaftem schwarzen Tee und neuseeländischer Schokolade (es gibt hier ja so wenig zu essen!). Apropos – pünktlich um 12.00 Uhr war dann wieder Raubtierfütterung angesagt:

Sandwich mit pulled pork, wedges und Salat, dazu Birnen und Erdnüssen.

Inzwischen sammelt sich auf unserem Schreibtisch jede Menge haltbares Essen an, und auch der Kühlschrank wird voller und voller, aber ich hab keine Ahnung, wann wir das jemals essen sollen, denn es kommt ja ständig Nachschub!

Nach dem Mittagessen schnappte Paddy sich seine Gitarre und wir machten ein wenig Musik zusammen. Die Tage poste ich sicher mal ein Video mit einer musikalischen Darbietung von uns, aber wir müssen erst noch üben 😉

Paddy, the musician.

Am frühen Nachmittag klopfte wie immer die Krankenschwester für den „Health check“, der jedoch lediglich aus der Frage nach Symptomen und Fiebermessen besteht und eine Minute dauert – wir sind beide gesund und normal temperiert.

Irgendwie wird man von dem vielen Essen und Nichts-Tun-Können echt müde, und so verschliefen wir beide einen Teil des Nachmittags. Immerhin schaffte ich es noch, mir ein bisschen meine neue Heimat näher am Laptop anzuschauen und was es so in der Nähe alles zu entdecken gibt, und ich informierte mich schon mal über Mountain Bikes, das wird die erste große Anschaffung hier sein!

Jetzt ist es inzwischen fast 21.00 Uhr, Paddy chattet gerade mit seinen Freunden, und ich werde jetzt mal in die Dusche hüpfen.

Paddy beim Chatten mit Freunden auf der Couch.

Mal sehen, ob wir nachher noch eine neue Serie bei Netflix anfangen, nachdem wir mit „Breaking Bad“ jetzt durch sind. Das wars mal wieder von einem weiteren aufregenden Tag in MIQ, morgen mehr – stay tuned.

Eure Susi

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