Umzug nach Freising

Hallo liebe Leser, heute gibt es endlich mal wieder Neuigkeiten, leider nicht aus Neuseeland, da ist alles beim Alten.

Am Montag bin ich nach Freising ins Personalwohnheim des Klinikums gezogen.

Das große graue Gebäude ist das Personalwohnheim, und gleich gegenüber eine Brauerei 😜

Aber vorher gab es noch einen feucht-fröhlichen Grillabend bei Steffi und Patrick, meinen Ex-Nachbarn und Ex-Vermietern meiner alten Wohnung. Es war schon irgendwie komisch, in mein altes Haus zurückzukommen ohne dort zu wohnen… aber der Abend mit den beiden und Sandy, meiner Nachmieterin, war super!!

Steffi, Sandy und der Grillmeister Patrick vorm Essen mit einem kleinen Aperitif.
Steffi, Sandy und ich am gedeckten Tisch – yummy!!

Außerdem gab es bei Tanja und Sven noch etwas zu feiern – Tanja’s Geburtstag! Ich verrate jetzt mal nicht das Alter – aber natürlich blutjung!! 😊

Happy birthday!!!🎂🥂🍾

Am Sonntag bereitete ich dann meinen Umzug vor – meine 3 Taschen packen und Zimmer sauber machen. Nachmittags lieh ich mir Tanja’s Auto und fuhr in meine alte Wohnung, um noch ein paar Sachen, die ich netterweise noch im Keller lagern durfte, abzuholen. Und dann ist es passiert: nach 6 Jahren unfallfreiem Rein- und Rausfahren in/aus der Tiefgarage bleibe ich natürlich mit einem geliehenen Auto an einer Ecke hängen – ganz Klasse, Frau Franz!! 🙄 Resultat: Kratzer und Delle in der hinteren linken Tür und am Kotflügel – das war ein teurer Umzug… sorry nochmal, Tanja!

Am Montag war dann Umzug: in der Früh ging es zuerst zum Vertrag-Unterschreiben, Dienstplan-Holen und Corona-Test ins Klinikum, dann bekam ich mein Zimmer: 6. Stock in Süd-Westlage mit Blick aufs Krankenhaus – und dem wohl langsamsten und altersschwächsten Fahrstuhl der Welt, Baujahr 1970! 😂

Als allererstes maß ich das Zimmer aus, ob mein Bett reinpasst, und yayyy, es passt perfekt! Das heißt ich muss nicht auf schmalen 90 cm schlafen, sondern kann mich bequem auf 1,40m herumwälzen! Danach ging es ans Ausladen des Autos, Zurückfahren und Auto bei Tanja Abgeben, wo mich Walter mit seinem Lieferwagen aufsammelte, um mein Bett und die restlichen Sachen aus dem Keller meiner alten Wohnung nach Freising zu fahren. Vielen Dank nochmal, Walter! 😘

So sah das nach dem Ausladen bei mir aus… 😳

Ich machte mich gleich daran, meine Sachen einzuräumen, und am nächsten Tag, nachdem ich das Bett aufgebaut und Bilder aufgehängt hatte, sah es dann so aus:

Gestern und heute war ich mit allem möglichen Orga-Kram beschäftigt: Termin Betriebsarzt und Anmeldung machen, Internet organisieren, Papiere abgeben, Nachsendeantrag stellen usw usw.

Da am Nachmittag schönes Wetter war, beschloss ich, einen Spaziergang im Wald zu machen und eventuelle Laufstrecken zu begutachten – war sehr schön, wenn auch stellenweise etwas matschig:

Ich wusste schon beim Kauf, dass das nicht meine Farbe ist… 😂

Morgen ist mein erster Arbeitstag auf Station, bin schon gespannt, wie’s wird und ob ich’s noch kann nach 13 Jahren Pause… aber ich denke ich werde mich recht schnell wieder dran gewöhnen – nur an das frühe Aufstehen zum Frühdienst wohl nicht… 😖. Aber ich freue mich auf die Arbeit, das praktische Arbeiten hat mir in meinem Lehrerjob doch gefehlt. Ich beneide meine ganzen Ex-Kollegen gerade nicht um ihren Job – zu Corona-Zeiten macht das Lehrersein nicht so viel Spaß…

Zur Feier des Tages hab ich auch mal wieder ein Los gezogen (hab ich das letzte Mal vergessen):

Hm, das ist gerade schwierig… ich zähle Freising mal als Ort meiner „Kindheit“, schließlich habe ich dort vor mehr als 20 Jahren meine Ausbildung gemacht. 😜

Aus Neuseeland gibt es (noch) nichts Neues, aber Anfang Oktober soll es die in meinem letzten Blogeintrag beschriebene Regeländerung geben. Dann werden Paddy und ich es probieren mit der Ausnahmegenehmigung, wenn auch mit nahezu keiner Chance… inzwischen sind es fast 10 Monate, die wir uns nicht gesehen haben, und es wird echt nicht leichter. Vor allem, weil ich mir hier gerade ein komplett neues Leben aufbauen muss, das ich gar nicht will, weil ich eigentlich nur in Neuseeland bei Paddy sein will. Naja, wird schon irgendwann… Falls ihr euch für noch mehr traurige Geschichten wie unsere interessiert, dann schaut mal auf die Website loveisnottourismnz.org, da findet ihr auch unsere Geschichte in Kurzfassung:

Das war’s an Neuigkeiten von mir für heute. Ich will nur auch auf diesem Weg nochmal ein ganz fettes Dankeschön an Tanja und Sven sagen, die mich in den letzten Wochen bei sich aufgenommen, mich durchgefüttert und sich in dieser schwierigen Zeit um mich gekümmert haben – Danke für alles! Ihr seid echt toll!!! 😘

Ich wünsch euch allen eine schöne Restwoche, bleibt gesund und bis zum nächsten Blogeintrag, in dem ich euch dann erzähle, wie es mir in der Arbeit ergeht!

Eure Susi 🙋‍♀️

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