Was für ein Spektakel!! Iguaçu zum Ersten

Für heute waren die Wasserfälle auf der brasilianischen Seite geplant, da dafür ein Tag genügt, wohingegen die argentinische Seite wohl mehr zu bieten hat, so dass man dafür zwei Tage einplanen sollte. Ich war schon früh wach, hab schlecht geschlafen, weil um 2.00 Uhr Nachts noch jemand eingecheckt hat, der erst eeeewig geklingelt hat, bis endlich jemand aufmachte und dann auch noch gefühlte zwei Stunden duschen musste – mitten in der Nacht!! Aber wenigstens sah ich so einen schönen Sonnenaufgang 😊

Um 8.30 Uhr ging es mit dem ersten Bus von Puerto Iguazu über die Grenze (mit zweimal Passkontrolle + Stempel) an den Eingang der Cataratas. Dort war auch ein Vogelpark, den ich mir zuerst ansah – war super! Ich kann euch hier leider nur eine kleine Auswahl an Bildern hochladen, sonst sitze ich die ganze Nacht daran, aber ich hab bestimmt hundert Bilder gemacht heute!

Aber hier gabs auch andere Viecher:

Liebe ist… wenn man seinen Freund an / auf sich schlafen lässt 😜 – Tierfreundschaft:

Danach ging’s weiter zu den Wasserfällen. Leider fing es jetzt an zu regnen bzw. zu schütten, und so ging es bis nachmittags weiter: Sonne, Wolken und Regengüsse im Wechsel. Das hielt die Leute aber nicht davon ab, sich die Cataratas anzuschauen, es war ganz schön voll! Man kann nur bis zum offiziellen Eingang mit dem Auto bzw. Bus fahren, danach muss man einen Shuttlebus, den man mit dem Eintrittsgeld bezahlt, nehmen, der einen die letzten Kilometer fährt. Dummerweise war das ein offener Bus, so dass ich schon bei der Hinfahrt nass wurde. Aber das war mir egal, sobald ich die Wasserfälle sah – was für ein Spektakel, was für ein Anblick! Es ist einfach unbeschreiblich, und auch in den Fotos kommt es nicht so rüber wie in der Realität. Man läuft ca 2km an den Wasserfällen entlang und möchte ungefähr alle zwei Schritte wieder ein Bild machen, so faszinierend ist es. Aber seht selbst:

Und so voll war es stellenweise (echt nervig, die Selfie-Süchtigen, die ungefähr hundert Selfies alle 5m machen müssen🙄):

Süße Tiere gab es auf dem Weg auch! Ich hab sogar einen Affen gesehen und ihn noch irgendwie schnell fotografiert, bevor er weg war:

Diese süßen Tierchen sind in Wirklichkeit gar nicht so süß. Sie haben jede Scheu vor Menschen verloren und kommen bis an die Rucksäcke heran, um Essen zu stehlen. Dabei können sie anscheinend ziemlich aggressiv werden, jedenfalls gibt es extra eine Notfallstation für Leute, die von den Nasenbären gebissen wurden. Aber nett anzuschauen sind sie trotzdem 😊

Und dann steht man plötzlich vor einer Wand aus Wasserfällen – unglaublich!

Garganta del Diablo – der Teufelsschlund:

Es war wirklich super, nur das Wetter hätte besser sein können, aber was soll’s. Bin jetzt auf die argentinische Seite gespannt, angeblich soll die noch schöner sein.

Und hier noch ein Beweis dafür, dass ich auch wirklich da war (ich hasse Selfies!):

Ich wollte eigentlich noch einen kleinen Hike dort machen, aber leider hatte sich meine Regenjacke quasi aufgelöst (sie war einfach schon zu alt, aber ich dachte, die hält schon noch) und es goss wie aus Eimern. Also Planänderung: zurück nach Puerto Iguazu fahren und Regenjacke kaufen. Das war leichter gesagt als getan, hier hatten sie nur ganz dünne Jacken oder so Einmal-Plastikponchos, also nur zum Anschauen der Wasserfälle. Ich wollte aber eine gute Regenjacke, die ich dann auch zum Hiken anziehen kann. Nach einigem Suchen würde ich dann in einem winzigen, unscheinbaren Lädchen mit Tourikram (!) fündig und erstand eine Northface-Jacke für umgerechnet nur 35 Euro. Ab jetzt bin ich wieder wetterfest, was ich laut Wetterbericht aber leider auch sein muss… 😒

Auf dem Rückweg zum Hostel hab ich noch ein bisschen mit der Kamera und dem Sonnenuntergang rumgespielt:

Im Hostel angekommen half ich erstmal meiner neuen Zimmerkollegin aus Südkorea dabei, ein Flugticket zu buchen. Wir haben hier gerade ein ziemliches Luxusleben, denn wir sind nur zu zweit in dem 6er Zimmer, wie gestern auch. Später am Abend hab ich mich noch mit einem netten Kerl aus Südafrika über unsere jeweiligen Reiserouten ausgetauscht (yayyy, zwei Stunden Englisch reden – sooooo viel einfacher als Spanisch!). Jetzt freu ich mich aufs Schlafen, in der Hoffnung, dass nicht wieder irgendwer um 2.00 Uhr nachts kommt…

Morgen werde ich wahrscheinlich einen faulen Tag machen, es ist den ganzen Tag heftiger Regen angesagt. Mal sehen…

Viele Grüße von den Wasserfällen in Iguazu!

4 Kommentare zu „Was für ein Spektakel!! Iguaçu zum Ersten“

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