Bamberg and more goodbyes

Hallo liebe Leser, das ist wahrscheinlich mein letzter Blog aus Deutschland, denn in 3 Tagen geht mein Neuseeland-Abenteuer endlich los!

Am Freitag fuhren Paddy und ich nach Bamberg (unsere definitiv letzte Städtetour hier), um uns die Stadt ein wenig anzusehen, aber hauptsächlich, um Kati vor unserer Abreise nochmal zu sehen. Natürlich hatte ich von Kati und Laura unzählige Male gehört, wie schön Bamberg doch sei, aber es dann selbst zu sehen, war echt der Hammer! Paddy und ich waren beide hin und weg und hätten uns gewünscht, ein paar Tage hierfür eingeplant zu haben, aber leider mussten wir uns mit einem Tag begnügen. Und so flanierten wir zuerst zu zweit durch die Stadt und dann zusammen mit Kati, die uns als Ortskundige die ganzen wichtigen Orte (wie z.B. das Wirtshaus zum Schlenkerla) zeigte, und das bei bestem Wetter! Hier ein paar Eindrücke:

Die Innenstadt.
St. Martins-Kirche.
Während ich mir schöne bzw. interessante Bauwerke anschaute…
… interessierte sich Paddy wie immer mehr für alles, was alt ist und Räder und einen Motor hat 🙂
Flussromantik von einer der vielen Brücken.
Der Bamberger Dom.
Der Rosengarten…
… mit wunderschönem Ausblick über ganz Bamberg…
… und drei gut gelaunten Leuten, die den Ausblick verstellen 😉
Kati und Paddy mit dem typischen Bamberger Rauchbier (und meinem Radler).
Bei dem guten Wetter war allerhand los in der Stadt!
Ausblick auf Kajakfahrer und ein paar mehr Brücken.
Das alte Rathaus – breathtakingly beautiful!!!
Eine fette Frau vor der fetten Frau 😉
Kati und ich in wohl einem unserer (für jetzt) letzten gemeinsamen Bilder – ich werde dich sehr vermissen!

Nach einem schönen Nachmittag und Abend nahmen wir schweren Herzens Abschied von Kati – ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!! Wir verbrachten die Nacht in einem Bamberger Hotel, gingen morgens nochmal in die Stadt zum Frühstücken und machten uns dann auf den Heimweg nach Kleinostheim, schließlich wartete da schon der nächste Programmpunkt (und Abschied) auf uns: Grillen mit Uli, Sandra und ihrer Tochter Sina in Thorstens und Claudis Garten. Da das Wetter jedoch leider schlechter wurde, mussten wir das Essen nach drinnen verlegen, was aber nicht weiter schlimm war, denn wie immer endete der Abend sowieso im Partykeller bei Kicker, Nageln und Dart spielen. Es wurde eine lange und feuchtfröhliche Nacht, was den Abschied etwas leichter machte. Bis zum nächsten Mal, ihr drei, vielleicht sogar in NZ?

Sina, Sandra, Uli, Claudi, Thorsten und Paddy beim Essen – es gab Lamm, Spieße, Würste und Steaks, superlecker!
Natürlich mussten die Kalorien wieder abtrainiert werden! Während Paddy und Thorsten dies beim Kickern taten, lieferten sich Claudi, Sandra, Sina und Uli ein Dart-Match.
Um auch die Auge-Hand-Koordination zu trainieren, folgte eine Runde Nageln...
… begleitet von jeder Menge „Erfrischungsgetränken“, was man an Ulis glücklichem Gesicht erkennen kann.

Nach einer kurzen und irgendwie nicht allzu erholsamen Nacht versuchten wir vier Party-Geschädigten bis zum Abend wieder halbwegs fit zu werden, denn es hatten sich Claudi und Tibor, meine Freunde und Ex-Kollegen aus München, für die nächste Party angekündigt. Netterweise gaben sie uns etwas länger Zeit zur Erholung und verbrachten ein paar Stunden auf der Autobahn im Stau, dank Ferienanfang in Bayern und Ferienende in den nördlichen Bundesländern. Endlich glücklich in Kleinostheim angekommen, brauchten die beiden natürlich erstmal was zu essen, so dass wir sofort Pizza bestellten und als Vorspeise in der Wartezeit schonmal ein paar Chips mit einem hopfenhaltigen Kaltgetränk hinunterspülten. Zum Glück kam die Pizza dann doch schneller als erwartet, so dass wir eine Grundlage für weitere alkoholische Erfrischungsgetränke schaffen konnten. Danach ging es natürlich wieder in den Partykeller, und Tibor überraschte uns mit überdurchschnittlichen Kickerfertigkeiten! Der Abend ging rum wie im Flug, und trotz der Vorschädigung von den beiden alkoholischen Abenden zuvor hielten wir es durch bis 2 Uhr nachts. Hier ein paar Eindrücke:

Tibor und Claudi beim Kickern, mit Thorsten und Paddy als Publikum.
Auch genagelt wurde wieder – und ich gewann sogar!!!
Traum-(ex-)Kollegen: Claudi, ich und Tibor.

Nach dem Ausschlafen am nächsten Morgen gab es lecker Frühstück mit frischen Semmeln, für die Paddy extra früher aufgestanden war, und vieeeeel Kaffee! Danach brauchten wir alle einen Verdauungsspaziergang, und natürlich wollte ich meinen Gästen aus München unsere Heimat für die vergangenen 4,5 Monate zeigen.

Frühstück mit einem noch etwas müden und verfrorenem Haufen.
Ohhhh, sind wir nicht süß??!
Claudi, Tibor, ich, Paddy die andere Claudi und Thorsten an der Kleinostheimer Schleuse – mit drohenden Wolken im Hintergrund.
Sonnenblumenromantik vor dunklem Himmel.

Leider wurden wir zwischendurch vom Regen überrascht, aber dafür gabs daheim dann nochmal frischen Kaffee zum Wieder-Warmwerden. Und dann stand der schwierigste, aber auch schönste Teil des Besuchs an: Claudi und Tibor überreichten mir feierlich ein von meinen engsten Freunden zusammengestelltes Abschieds-/Erinnerungs-Büchlein (siehe Titelbild). Das war sooo schön und rührend und völlig unmöglich, cool zu bleiben – ich glaube nicht nur Claudi und ich mussten die ein oder andere Träne verdrücken! Und der Abschied von Claudi und Tibor danach war einer der härtesten bisher… vielen Dank, dass ihr den weiten Weg nach Kleinostheim auf euch genommen habt, um mich nochmal zu sehen! Es war echt schön mit euch!

Feierliche Übergabe des Abschiedsgeschenks.

Inzwischen habe ich das Büchlein schon fünfmal angeschaut/gelesen (mit noch mehr Tränen), es ist einfach soooo schön!!! Vielen vielen Dank, liebe(r) Lena, Sandra, Claudi, Laura, Kati, Tibor, Stefan, Evi, Roswitha, Moni, Bettina, Nadine und Christine – ihr seid der Hammer!! Ich werde euch sehr vermissen!!

In unseren letzten 2,5 Tagen in Deutschland stehen jetzt noch Dinge an wie Friseur, Auto putzen und abgeben, Fahrrad zu meinem Vater bringen, Paket nach Neuseeland schicken, Wäsche waschen, Paddy in Kleinostheim abmelden, packen, Covid-Test machen und natürlich ein Abschiedsessen mit Papa und Elke und Claudi und Thorsten (das wahrscheinlich auch nicht ganz alkoholfrei wird…). Freitag nachmittag geht es dann zum Flughafen, und wenn alles gut geht, kommen wir am Sonntag um 8.00 Uhr Ortszeit heil in Auckland an. Von dort werden wir direkt zu unserem Quarantäne-Hotel gebracht, in dem wir die nächsten 14 Tage verbringen werden – da haben wir jede Menge Zeit zu skypen, whatappen usw, also meldet euch gern. Ich werde wahrscheinlich hier auf meinem Blog ein „Managed isolation diary“ machen, da könnt ihr dann jeden Tag nachlesen, wie wir uns so die Zeit vertreiben und wie managed isolation in Neuseeland funktioniert 🙂

Bis dahin macht es gut und bleibt gesund! Ich hoffe, ihr verfolgt auch weiterhin treu meinen Blog, wenn ich euch bald von meinen Abenteuern bzw. meinem Alltagsleben hier in Neuseeland erzähle. Liebe Grüße, noch aus Deutschland!

Eure Susi

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