Aranui Tag 8: Fatu Hiva

Samstag auf der Aranui, und heute stand Fatu Hiva und ein 15km-Hike über die Insel auf die andere Seite auf dem Programm. Leider würde der „Hike“ auf der Straße entlang gehen, aber unser Guide Jörg hatte uns tolle Ausblicke versprochen – und ich brauchte dringend etwas Bewegung bei der ganzen Völlerei auf dem Schiff!! 😱

Anfahrt auf Fatu Hiva am frühen Morgen.

Bevor es jedoch losging mit der Wanderung, besichtigten wir zuerst den kleinen Ort Omoa und seinen Kunsthandwerksmarkt:

Bucht von Omoa auf Fatu Hiva.

Tiki im Hafen von Omoa.

Kunsthandwerksmarkt von Omoa.

Frisches Obst zur Stärkung vor der Wanderung.

Musikalische Unterhaltung durch die örtliche Combo.

Die Dame zeigte uns, wie Tapa hergestellt wird – Baumrinde, die zu „Papier“ plattgeklopft und dann bemalt wird.

Außerdem weihte sie uns in die Geheimnisse der Umu Hei-Herstellung ein, ein wohlriechendes Gebinde, das Frauen sich ins Haar stecken.

Nette kleine Kirche von Omoa.

Und dann ging es um 10.00 Uhr endlich los auf die Wanderung. Von den ca 200 Passagieren entschieden sich nur 30 Leute dafür, sie zu machen. Ein großer Teil blieb an Bord der Aranui und ließ sich per Schiff um die Insel herum zu unserem Ziel Hanavave schippern, der andere Teil nahm sich Jeeps und ließ sich an den Wanderern vorbei auf der landschaftlich wunderschönen Strecke dorthin fahren – sehr zum Verdruss der Wanderer, lief man doch dadurch ständig in einer Staubwolke herum! Die Landschaft und Ausblicke war trotzdem atemberaubend:

Aus dem Ort hinaus…

… an der Küste entlang und dann ins Landesinnere den Berg hinauf – immerhin 600 Höhenmeter!

Zwei verschwitzte Deutsche am höchsten Punkt der Wanderung, wo wir mit leckeren Sandwiches und Getränken versorgt wurden.

Unser Guide Jörg bei der wohlverdienten Pause am Gipfel.

Ausblicke auf dem Weg hinunter nach Hanavave:

Britta, Jörg und ich hoch über der Bucht von Hanavave.

Jörg und ich nahmen einen kleinen Umweg zu einem Flüsschen, in dem wir zuerst badeten und danach über die Steine im Fluss zum Dorf hinunterkletterten. So cool!

Im Dorf Hanavave angekommen, stärkte Steffen sich erstmal mit Cocosnuss.

Die drei Damen hatten sich auf dem Kunstmarkt von Hanavave mit Blumenkränzen für den heute Abend anstehenden Polynesischen Abend versorgt.

Britta, Jörg und Helga und Ehemann aus Salzburg beim Sonnenuntergang-Genießen.

Another beautiful sunset.

Nach erfolgreich bewältigter Wanderung stand noch ein Höhepunkt am heutigen Tag an: der Polynesische Abend, mit Essen unter den Sternen und jeder Menge Musik und Tanz:

Rührende Verabschiedung des Barmannes Joe nach 25 Jahren Dienst auf der Aranui – die ganze Mannschaft sang für ihn und überreichte ihm Geschenke, was ihn zu Tränen rührte!

Musik und Tanz mit der lokalen Tanzgruppe aus Fatu Hiva.

Tanzunterricht: der Vogeltanz mit den freiwilligen männlichen Tänzern.

Und danach mit den Tänzerinnen.

Nach den traditionellen Tänzen legte der DJ etwas fetzigere Musik auf, und wir zappelten noch ein wenig zu Discoklängen ab, bevor wir todmüde ins Bett fielen.

Fortsetzung folgt…

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