Abenteuer auf der Aranui 5 – Erster Tag

Am Samstag, den 27.04. ging es auf zur Kreuzfahrt zu den Marquesas. Fr├╝h um 7.00 Uhr lief ich den kurzen Weg vom Hostel zum Pier und stand vor dem beeindruckenden Container-Kreuzfahrt-Schiff, der Aranui 5, meiner Heimat f├╝r die n├Ąchsten zwei Wochen.

Nach sehr freundlicher Begr├╝├čung mit Blumenkette, Begr├╝├čungsdrink und Musik und erfolgreichem Einchecken an der Rezeption machte ich mich auf die Suche nach meinem 4er Dorm, das sich praktischerweise auf der gleichen Etage befand wie das Restaurant ­čśť. Dort lernte ich gleich meine Roommates f├╝r die n├Ąchsten zwei Wochen kennen, und es h├Ątte nicht besser sein k├Ânnen! Ich w├╝rde mit drei coolen M├Ądels das Zimmer teilen: Anna aus Russland, Cl├ęmentine aus Frankreich und Britta aus Deutschland. Wir verstanden uns von Anfang an gut und verbrachten auch au├čerhalb unseres Dorms viel Zeit miteinander – wir waren auch ziemlich die j├╝ngsten auf dem Schiff…

Unser Dorm-Besetzung: Clementine, ich, Anna und Britta beim Feiern meines Geburtstags in der Skybar­čśŐ.

Auch das Dorm ├╝bertraf meine Erwartungen bei weitem! Wir hatten zwei Luxus-Bunkbeds mit superbequemen Matratzen, au├čerdem eine kleine Sitzecke mit Couch und Tisch. Jedes Bett hatte einen Vorhang f├╝r ein bisschen Privatsph├Ąre, eine Leselampe und ein eigenes kleines Fach, quasi als Nachttisch. Au├čerdem hatten wir nat├╝rlich ein Bad, das aber im Gegensatz zu unserem Dorm doch recht klein und eng war, vor allem die Dusche… Leider hab ich davon keine Fotos gemacht, aber wen das interessiert, der kann sich auf der Homepage der Aranui ein paar Bilder anschauen ­čśť.

Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, ging es zum Pooldeck zur Begr├╝├čungsfeier mit einer tahitianischen Tanzgruppe und Begr├╝├čungscocktail:

Gegen Mittag legte die Aranui vom Hafen in Papeete ab und los ging das Abenteuer Kreuzfahrt zu den Marquesas!

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens der Abl├Ąufe an Bord, der ├ľrtlichkeiten und der Leute. Au├čerdem gab es eine Sicherheits├╝bung. Jeden Tag w├╝rde es abends eine Infoveranstaltung ├╝ber den n├Ąchsten Tag geben, wozu wir in drei Gruppen aufgeteilt waren (genauso f├╝r die Landg├Ąnge): die gr├Â├čte Gruppe war die Franz├Âsisch-sprachige mit ca 100 Leuten, dann die Englisch-sprachige mit ca 60 Leuten, die Deutsch-sprachige Gruppe war mit knapp 40 Leuten die kleinste. Unser deutschsprachiger Guide war J├Ârg, der schon seit 12 Jahren in Franz├Âsisch Polynesien lebt und genauso lang auf der Aranui dabei ist. Wir h├Ątten uns keinen besseren Guide w├╝nschen k├Ânnen: immer gut gelaunt und voller Wissen ├╝ber die Marquesas und Franz├Âsisch Polynesien brachte er uns hochmotiviert t├Ąglich seine Wahlheimat nahe und referierte ausf├╝hrlich ├╝ber Themen, die uns interessierten, wie z.B. Schulsystem, Familie, Politik und Atomtests.

J├Ârg in action bei der t├Ąglichen Infoveranstaltung und bei einem unserer Ausfl├╝ge ­čśŐ.

Auch f├╝r unser leibliches Wohl war bestens gesorgt: es gab t├Ąglich drei Mahlzeiten – Fr├╝hst├╝cksbuffet und jeweils ein Drei-G├Ąnge-Men├╝ zum Mittag- und Abendessen, und das Essen war sensationell (sehr zum Leidwesen meines Gewichts…­čÖä)!!! Und das super nette, aufmerksame Restaurantpersonal k├╝mmerte sich r├╝hrend um uns und begr├╝├čten uns schon ab dem zweiten Tag mit Namen!

Britta, Clem und Christian beim Essen – zu jedem Essen gab es sowohl Rot- als auch Wei├čwein.

So sah zum Beispiel eine Vorspeise aus.

Mein absoluter Lieblingskellner Moana ­čśŐ.

Ansonsten standen neben den super organisierten Landg├Ąngen (f├╝r mich war das schon fast viel zu durchorganisiert…) auch immer verschiedene Aktivit├Ąten an Bord auf dem Programm. Am ersten Abend spielten die beiden Hauptverantwortlichen f├╝r das Unterhaltungsprogramm, Nui und Yann, polynesische Musik in der Veranda-Bar.

Nach einem aufregenden ersten Tag ging es f├╝r uns vier Dormm├Ądels relativ fr├╝h ins Bett, zumal Britta und Clem wegen der rauen See leider auch mit Seekrankheit zu k├Ąmpfen hatten…

Fortsetzung folgt… ­čśŐ

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