Dunedin und Otago Peninsula

Kaum war ich am Sonntag in Dunedin angekommen und hatte geduscht, gab es auch schon ein Wiedersehen mit Pino, dem Luxemburger. Er war schon einen Tag frĂŒher in Dunedin angekommen, hatte aber die erste Nacht gezeltet (auch kein Spaß bei dem Regen!). Da es den ganzen Tag weiter goss wie aus Eimern, gingen wir nur zum Essen und Einkaufen raus, den Rest des Tages verbrachten wir mit Planung der Weiterreise. Eigentlich wollte ich ja um die SĂŒdinsel rumfahren, also von hier weiter ganz in den SĂŒden, aber da das Wetter dort noch wechselhafter, kĂ€lter und windiger sein kann (und ich dort auch gar nicht so viel sehen wollte), ĂŒberzeugte mich Pino davon, mit ihm den Otago Rail Trail zu fahren – wenn die Kiwis schon extra Radwege bauen, dann kann man die ja auch nutzen 😜.

Am Montag lachte zum GlĂŒck die Sonne wieder vom Himmel, manchmal zwischen den Wolken durch, aber es war zumindest wieder trocken, und so machten wir uns auf den Weg zur mit 38% steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street. Pino musste da natĂŒrlich mit dem Bike rauffahren (er hat es mit zwei Pausen auch geschafft!), war oben aber dann echt erstmal fertig. Mir reichte raufgehen schon!

Danach machten wir wie alle Touristen noch ein paar typische, bekloppte Touribilder:

Wieder zurĂŒck in der Innenstadt machten wir Stadtbesichtigung. Hier ein paar EindrĂŒcke von Dunedin (ausgesprochen wird das „Daniiiidn“), eine echt sehr nette, entspannte Stadt:

GerichtsgebÀude.

Bahnhof von außen.

Das Innere des BahnhofsgebÀudes mit Art Gallery und National Hall of Fame.

St. Paul’s Cathedral.

First Church of Otago.

Innenstadt.

Am Dienstag radelten wir, ohne das ganze GepĂ€ck (einfach himmlisch!!!) von Dunedin zur Otago Peninsula. Eigentlich wollten wir dort die Royal Albatrosse sehen und eventuell Pinguine und Seelöwen, aber fĂŒr die Albatrosse hĂ€tten wir 52 $ Eintritt zahlen mĂŒssen, und letztere beiden Gattungen hatten an diesem Tag keine Lust auf Touristen und zeigten sich nicht. Die Radltour war trotzdem toll, dank der genialen Landschaft:

Und ein Tier bekamen wir dann doch zu sehen – zu Hunderten! Hier ein besonders hartnĂ€ckiges Exemplar, das versuchte, unser Essen zu klauen:

Morgen, also Mittwoch, geht es mit dem Taieri Gorge Train nach Pukerangi, von wo aus wir den 3-4 tĂ€gigen Otago Rail Trail starten werden. Die nĂ€chsten NĂ€chte werde ich dann wieder im Zelt verbringen, daran habe ich mich inzwischen echt gewöhnt, ich schlafe wirklich gut dort. Trotzdem war es auch mal wieder schön, in einem Bett zu schlafen – wer weiß, wann ich das das nĂ€chste Mal habe…

Viele GrĂŒĂŸe aus Dunedin!

2 Kommentare zu „Dunedin und Otago Peninsula“

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