Little River Trail – von Christchurch nach Little River

Da ich vor Aufregung vor dem Start meiner Neuseeland-Rundfahrt schlecht geschlafen hatte, machte mir das Aufstehen um 6.00 Uhr gar nichts aus. Gepackt hatte ich gestern schon, und so ging es nach einem Restefrühstück und doch etwas zeitaufwändigem Bepacken des Fahrrads um 7.30 Uhr bei schönstem Sonnenschein los. So sieht mein Rad vollgepackt aus:

Die ersten paar Kilometer waren wegen des ganzen Gepäcks gewöhnungsbedürftig, es fühlte sich irgendwie ziemlich instabil an. Aber nach ein paar Kilometern hatte ich mich an meinen „Truck“ gewöhnt. Der erste Teil der Strecke aus Christchurch raus war nicht so einfach zu finden, da der Weg nicht beschildert und außerdem ständig eine Straße wegen Baustelle gesperrt war.

Strahlender Sonnenschein am Morgen nahe Christchurch, mit Blick auf die Port Hills.

Aber sobald ich Pebbleton erreicht hatte, war der Little River Rail Trail beschildert. Es ging ganz idyllisch immer an dem kleinen Flüsschen entlang, und wenn das Wetter gehalten hätte, wäre es auch echt schön gewesen. Aber leider zog es wieder zu, zwischendurch nieselte es sogar und es wurde windig.

In Motueka beschloss ich deshalb (und weil ich Hunger hatte), in Gebbie’s Garden Café einzukehren und mich mit Pasta und diversen Heißgetränken zu stärken:

Gestärkt und aufgewärmt ging es weiter am Lake Ellesmere entlang. Anfangs fand ich das noch schön, aber da man von dem See nicht viel sah, sondern nur das Sumpfland, wurde es irgendwann langweilig. Außerdem hatte ich jetzt kräftigen Gegenwind auf der ansonsten anspruchslosen flachen Strecke.

Zum Glück kam dann doch die Sonne heraus und ich fuhr einen kleinen Umweg nach Birdlings Flat, um das Meer zu sehen:

Danach wurde es auch landschaftlich interessant, um nicht zu sagen wunderschön: ich fuhr am Lake Forsyth entlang, und außenrum ragten jetzt Berge (ok, für Bayern eher Hügel) auf.

Kurz danach erreichte ich mein Ziel, den Campingplatz bei Little River, der ganz idyllisch an einem Flüsschen lag, in dem man sogar hätte Baden können (brrrr).

Zum ersten Mal baute ich mein brandneues Zelt auf und richtete mich ein.

Dann versuchte ich, meine Gangschaltung einzustellen, bekam es aber nicht hin, da es den Umwerfer total verschoben hatte (wie auch immer das passiert war). Zum Glück kam ein netter Neuseeländer vorbei, der hilfsbereit schnell sein Werkzeug aus seinem Camper holte und mir dann mein Radl wieder richtete. Es ist echt krass, wie nett und hilfsbereit alle Leute in Neuseeland sind! Nachdem das geschafft war, machte ich mich daran, die verbrauchten Kalorien wiederaufzufüllen – mit Fertignudeln, kein Feinschmeckeressen, aber dafür billig. Neuseeland ist nämlich ziemlich teuer.

Dann las ich noch ein bisschen, bevor ich in meinen Schlafsack kroch und die erste Nacht in meinem Zelt schlief. Morgen geht es weiter nach Akaroa.

Viele Grüße aus Little River!

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