Auf dem Weg in den Norden 🚴🏻‍♀️🚴🏻‍♀️🚴🏻‍♀️

Hallo inzwischen aus Motueka an der Nordküste der Südinsel! Inzwischen ist schon wieder eine Woche vergangen, die ich radelnd (wie immer) und mit Hiking und Kayakfahren verbracht habe – krass, wie schnell dies Zeit verfliegt! Aber der Reihe nach:

Samstag Abend trafen noch drei weitere Radler im Hostel ein, Mei aus Malaysia und das kanadische Pärchen David und Martine, und wir verbrachten einen sehr lustigen Abend miteinander. Dann gab es noch ein gemeinsames Frühstück zusammen, bevor ich nach Norden und alle anderen nach Süden weiterfuhren:

Am Sonntag brach ich, mal wieder mit Pino, von Westport auf nach Murchison. Ausnahmsweise starteten wir erst spät, da bis 10.00 Uhr die Straße wegen des „Buller Gorge Marathons“ gesperrt war. So schauten wir uns erstmal in aller Ruhe den (noch leeren) Zielbereich in Westport an,…

… bevor wir nochmal an der Absperrung aufgehalten wurden, aber immerhin mit bester Unterhaltung:

Ich denke mal, davon haben die Läufer nicht so viel mitgekriegt:

Das Wetter war an diesem Tag sehr durchwachsen, was man an den folgenden Bildern sehen kann. Pino und ich wurden mehrmals nass, aber gegen Nachmittag kämpfte sich auch mal die Sonne durch. Die Fahrt durch die Buller Gorge am Fluss entlang war wunderschön, zumal wegen des Marathons auch weniger Verkehr war.

Buller Gorge Swing Bridge.

In Murchison zelteten wir auf einem der schönsten Campingplätze bisher, sehr komfortabel – Pino auf einer überdachten Bühne, ich unter einem Zelt (aber das hatten wir uns nach 100 km und 860 hm auch verdient):

Am nächsten Tag ging es (80km, 580hm) weiter nach Tapawera, die Hälfte der Strecke auf Schotterstraße, aber dafür war da auch sehr wenig Verkehr. Inzwischen war auch die Sonne wieder da, und es wurde schön warm, genau mein Wetter!

Am Montag lag nur noch eine kurze 50km-Etappe vor uns, die bis auf einen kurzen, steilen Berg hauptsächlich bergab ging, so dass wir schon um 10.30 Uhr in Motueka ankamen.

Nach Zwischenstopp in der Tourist Information gönnten wir uns eine Portion Fish and Chips, bevor wir noch ein bisschen am Meer entlang fuhren und uns die Gegend um Motueka herum ansahen:

Plakat im Infozentrum – so passend! Die Sandflies können wirklich unerträglich sein!

Abends gingen wir zusammen Essen und danach ein Stündchen ans Meer, dann hieß es Abschied nehmen. Pino fährt jetzt wieder zurück nach Christchurch, während ich noch ein bisschen an der Nordküste bleibe und dann auf die Nordinsel weiter fahre.

Von meinem Hiking- und Kayaktrip lest ihr in meinem nächsten Blog 😊.

Viele Grüße aus Motueka!