MIQ day 5 – aprendo español :-)

Hallo liebe Leser, Tag 5 in MIQ ist fast vorbei und Paddy und ich sind beide noch am Leben und mögen uns immer noch ganz gern. Spaß beiseite, ich glaube, wir machen das echt ganz gut, obwohl man sich hier nicht aus dem Weg gehen kann – wir genießen die viele Zeit zusammen und noch ohne Arbeit, und wenn wir unsere Ruhe voneinander haben wollen, dann liegt einer auf der Couch und einer im Bett und jeder macht was anderes. Die Zeichen stehen also gut, dass wir die zwei Wochen Aufeinanderhocken überleben werden 😉

Damit ihr mal genauer seht, wie wir hier leben, hab ich ein kleines Video gemacht (sorry für die verquollenen Augen, aber hier ist man irgendwie den ganzen Tag müde):

Wohnungsbesichtigung 🙂

Viel Aufregendes haben die Tage in MIQ nicht zu bieten, weshalb ich mir für meinen Blog jetzt jeden Tag was einfallen lasse – sonst sterbt ihr mir vor Langeweile bzw. lest nicht mehr mit! Für heute war es dieses Video (und ich hasse Videos von/mit mir!) – ich hoffe, es hat euch gefallen.

Natürlich gab es auch heute wieder jede Menge Essen, wobei ich generell nur noch die Hälfte esse. Hier unser Speiseplan für heute:

Keine Ahnung warum, aber zum Frühstück hab ich mir diese Woche oft was Herzhaftes bestellt, obwohl ich eigentlich ein süßer Frühstücker bin, so auch heute: Eggs Benedict, Paddy hatte die Eggs Florentine:

Frühstück: Warum auch immer ich 3 Muffins bekommen habe (von denen ich nur einen probiert habe)…

Für nächste Woche hab ich jeden Morgen Cereal bzw. Müsli bestellt. Die Cornflakes werde ich wohl nie essen, aber die kommen wenigstens mit Obst und Joghurt und vor allem Milch, die wir für den Kaffee und den superlangweiligen schwarzen Tee brauchen, der sonst nicht wirklich trinkbar ist.

Leider funktioniert Paddy’s Handy nicht mehr richtig, es geht weder das Hotel-Wifi noch mobile Daten, Internet ist also nicht. Und so verging ein Teil des Vormittags mit Telefonaten mit Vodafone und Rumspielen am Handy, nur um rauszufinden, dass der Fehler wohl am Handy liegt – denn in meinem Handy funktioniert die SIM-Karte ohne Probleme. Da muss wohl ein neues Handy her…

Und auch so verbrachte Paddy den größten Teil des Vormittages und Teile des Nachmittages mit Telefonieren mit seinen Freunden auf der Couch – ich war fast ein wenig neidisch!

Paddy beim Telefonieren.

Ich spielte derweil Farm Heroes auf meinem Handy – das habe ich schon lange nicht mehr so lange am Stück (oder überhaupt) gemacht!

Dieses Spiel war nicht erfolgreich ;-).

Um 12.30 Uhr kam unser Lunch, seit zwei Tagen später wie gewohnt, wahrscheinlich, weil jetzt mehr Leute im Hotel sind, die zu versorgen sind – vorgestern kam eine neue (oder mehrere?) Busladung(en) neu in NZ Eingereister hier an. Wie immer war auch dieses Essen sehr lecker, dieses mal hatte ich die vegetarische Variante gewählt:

Chicken und vegetarian sweet sour.

Den Nachmittag verbrachte Paddy mit Lesen (und Telefonieren), während ich mich meinem Spanisch-Lernen widmete.

Was Paddy da wohl liest?
So sehe ich beim Spanisch-Lernen mit Babbel aus.

Heute war unser Freigang sehr spät, erst um 17.00 Uhr, weil wir vergessen hatten, am Vorabend einen Termin zu buchen – und so waren wir der Gnade des Menschen an der Rezeption heute morgen ausgeliefert, der uns trotzdem netterweise einen Termin um 17.00 Uhr gab. Einen Tag ohne Bewegung und Frischluft hätte ich nicht ausgehalten! Also machten wir uns um kurz vor 5 auf den Weg nach unten in die Lobby, wo der nette Herr an der Rezeption uns ernsthaft wieder hoch schicken wollte, weil wir 5 Minuten zu früh waren! Dann ließ er uns in der Lobby mit 5 anderen zusammen warten – macht epidemiologisch ja echt Sinn, 5 Leute lieber drinnen zu behalten als draußen an der frischen Luft… egal! So hatte ich noch Zeit, die Schilder in der Eingangshalle zu fotografieren. Schilder sind hier sehr beliebt!

Wer auch immer gerne in der Gegend rumspuckt…?!? Ob man das zu Nicht-Corona-Zeiten darf?

Pünktlich um 17.00 Uhr durften wir dann nach draußen, und so sieht unser „Laufstall“ in der Abendsonne aus (mit dem gestern frisch angebrachten „Entrance“-Schild (nicht dass es viele Möglichkeiten zum Betreten gibt dank der Rundum-Bezäunung):

Während Paddy und ich zusammen mit 18 anderen Leuten unsere Runden drehten, wurde in meinem Lieblingsfenster live umdekoriert, und so wurden wir Zeugen eines Works in Progress und bekamen sogar ein Winken und ein Daumen-Hoch aus besagtem Fenster. Hoffentlich motiviert unsere Fotografiererei und Zurückwinken die Person zu weiteren Deko-Ideen 🙂

Das Gesicht hat schon einen Oberkörper bekommen und bekommt jetzt gerade Arme…
… und jetzt vollständig mit Hose (oder Rock?) und Beinen – inklusive winkender Hand und verschwommenem Gesicht im Fenster rechts unten. Vielen Dank an die kreative Person!

Nach 4,8 km war dann leider wieder Schluss mit frischer Luft und wir bestiegen den Aufzug zurück zu unserem Zimmer in der 10. Etage. Auf dem Flur machten wir noch ein paar Faxen und Fotos, da niemand sonst da war:

So sieht unser Flur mit vielleicht 20 Zimmern aus.
Paddy posed für ein Bild 🙂
1003 ist unser Reich.

Wir hatten noch ein bisschen Zeit bis zum Dinner, und so hüpften wir schnell unter unsere Regendusche (nacheinander natürlich!) – was für eine Wohltat! Frisch geduscht genossen wir danach unser Abendessen mit einem Glas Rotwein, den wir noch von vorgestern übrig hatten:

Spagetti mit meat balls und Salat.

Inzwischen ist es 20.30 Uhr abends, Paddy spielt gerade Gitarre, und ich werde jetzt noch ein bisschen lesen oder wir schauen einen Film zusammen. Heute ausnahmsweise mal ruhiger Abend 😉

Ihr dürft übrigens gerne Kommentare und/oder Verbesserungsvorschläge hinterlassen – würde mich freuen, von euch zu hören und ein bisschen Feedback zu kriegen! Bis morgen dann!

Eure Susi

MIQ day 4 – boring day…

Hallo liebe Leser, schön, dass ihr wieder auf meinem Blog seid! Ich würde euch ja gerne was Aufregendes bieten, aber heute war ein eher langweiliger Tag… Ich hoffe, der Blog trägt trotzdem ein wenig zu eurer Unterhaltung bei.

Wir wachten heute zu ziemlichem Mistwetter auf, windig und nass, so dass wir gar nicht so böse waren, hier eingesperrt zu sein. Zum Frühstück gab es für mich heute was, was ich sonst fast täglich habe – Müsli mit frischen Früchten! Darauf freue ich mich schon die ganze Woche! Paddy hatte die fettere, pikantere Variante gewählt, aber auch das war lecker.

Frühstück! Wie immer wanderte ein Teil davon in unsere „Sammlung“.

Der heutige Speiseplan sah so aus:

Nach dem Frühstück waren wir ausnahmsweise mal fleißig: Zuerst organisierte Paddy für mich eine neuseeländische SIM-Card, indem er mich einfach in seinen Vertrag mit reinnahm. Die SIM-Card wird uns in den nächsten 3-5 Tagen her geschickt, ab dann habe ich meine eigene neuseeländische Nummer, yayyy!

Danach buchten wir unseren Flug nach Napier für nächste Woche Montag. Die nehmen das hier im Hotel wirklich ernst mit den 14 Tagen – da wir am Montag um 5.00 Uhr ankamen, hätten sie uns auch gerne um 5.00 Uhr wieder raus! Und so haben Paddy und ich nach einem Flug am Morgen geschaut und sind fündig geworden:

Dass heißt, wir werden um 6.00 Uhr das Hotel als freie Menschen verlassen, die 500 Meter zum Domestic Airport laufen, dort unser Gepäck aufgeben und in Ruhe frühstücken, bevor unser Flug geht. In Napier werden wir von Aileen, Paddy’s Schwester, abgeholt, und 45 Minuten später sind wir dann tatsächlich DAHEIM! So crazy! Ein Jahr später als geplant. Ich freue mich schon riesig!! Auch darauf, endlich unser (zwar sehr nobles, aber nichtsdestoweniger) Gefängnis zu verlassen – so langsam wird’s langweilig. Und wir sind beide keine Indoor-Menschen… Aber das ist echt Jammern auf ganz hohem Niveau, wir sind froh, das wir den MIQ-Platz und das Visum bekommen haben und hier sein dürfen!

Danach habe ich erstmal wieder ein bisschen Spanisch gelernt, mit einem weiteren Erfolg 😉

Paddy spielte derweil Gitarre und übte fleißig ein neues Lied:

Zwischendurch wurde mal wieder schnell von einer Krankenschwester Temperatur gemessen (der schnellste Health Check ever in unter 10 Sekunden für uns beide), und dann gabs auch schon wieder Mittagessen:

Chicken Burger, sehr lecker, nur die Pommes waren kalt.

Um 15.00 Uhr hatten wir unseren Freigang für heute gebucht, und wie sich herausstellte, war das die perfekte Zeit, denn ca 15 Minuten vorher kam die Sonne raus! Heute waren wir die ersten auf dem Parkplatz, und so konnten wir ein paar witzige Bilder machen, ohne mit Ermahnungen rechnen zu müssen:

Unser „Spazierplatz“, noch ganz ohne andere „Mitgefangene“.
Paddy läuft in die falsche Richtung (siehe Pfeil mit der vorgeschriebenen Laufrichtung)!
Der verbotenerweise redende Paddy – leider kann man das Verbotsschild hinter ihm nicht wirklich sehen.
Sitzen ist hier auch verboten!
Genauso wie spucken – aber das wäre mit Maske auf ja auch ziemlich eklig 🙂

Wieder zurück von unserem Spaziergang widmete Paddy sich seiner Schreibtischarbeit, während ich mich mit einem Workout etwas auspowerte. Nach dem Duschen stand schon wieder das Abendessen bereit, und wir gönnten uns ein Bier (Paddy) und ein Cider (ich) dazu.

Irish stew mit Salat und Krapfen zum Nachtisch.

Wir fressen hier abartig viel (und lecker)! Wenn das so weitergeht, passen wir nächste Woche weder in unsere Klamotten noch durch die Tür, und so beschlossen wir, nächste Woche jeweils immer nur ein Essen zu bestellen, das wir uns teilen. Sollte das mal nicht reichen, haben wir von dieser Woche ja immer noch genug gesammelt 😉

So, das wars für heute von einem völlig unspektakulären Tag. Ich hoffe, ihr genießt den Sommer und lasst es euch gut gehen! Bis morgen!

Eure Susi

MIQ day 3 – great news!!!

Hallo liebe Leser, heute gab es richtig gute Neuigkeiten für uns: Am späten Vormittag erreichte uns eine Mail von unserer immigration adviser, die uns darüber informierte, dass mein Partnership Work Visa genehmigt worden war – und das nach nur 3 Tagen in NZ!!!!! Hammer!!!! Beantragt hatten wir es natürlich schon im Juni, zusammen mit dem Visitor Visa, das schon Anfang Juli genehmigt worden war. Damals hieß es, INZ würde das Partnership Visa erst bearbeiten, wenn wir wieder in NZ sind. Aber dass es jetzt so schnell ging, ist schon krass!! Und so sieht das wertvolle Stück aus (eher nach nichts Besonderem…):

Mein Partnership Based Work Visa, yayyyy!!!!

Das bedeutet, dass ich jetzt für jeden Arbeitgeber in jeglichem Job, den ich bekommen kann, in NZ arbeiten darf. Es ist für ein Jahr gültig, und mit diesem Visum, anders als mit dem Critical Purpose Visitor Visa, darf ich mehrmals ein- und ausreisen, könnte also theoretisch zu Besuch nach Hause kommen. Aber ehrlich gesagt traue ich mich das nicht, solange die Grenzen hier zu sind… Das wahrscheinlich Wichtigste an diesem Visum ist jedoch, dass es der nächste Schritt Richtung Residency, also unbeschränktem Bleiberecht, ist, und das können wir schon nächstes Jahr im März beantragen. Juhuuuuu!!! Nach dieser Neuigkeit stand natürlich fest, dass wir das abends ein wenig feiern mussten 🙂

Aber nun zu unserem offiziell 3. Tag hier in MIQ: Wir erwachten wieder zu einem sehenswerten Sonnenaufgang, und kurz darauf klopfte es auch schon an unsere Tür, um uns zu signalisieren, dass unser Frühstück da sei. Nicht, dass wir hungrig waren – wir wissen schon gar nicht mehr, wie sich Hunger anfühlt – aber nachdem es hier sonst nicht viel zu tun gibt, sind die Mahlzeiten schon ein Highlight. Unser Speiseplan für den heutigen Tag sah so aus:

Frühstück!!! Ich hatte mich für Pancakes entschieden, Paddy für Ei, Bohnen und Würstchen.

Ich aß aus Vernunft (und weil ich wirklich keinen Hunger hatte) nur die Hälfte und teilte meine Pancakes mit Paddy. Wir haben beide beschlossen, nächste Woche jeweils nur ein Essen für uns beide zu bestellen, das reicht locker für uns beide, vor allem, weil wir noch so viel „Reste“ hier rumliegen haben:

Unsere „Reste“ von bisherigen Mahlzeiten.
Noch mehr „Reste“ – keine Ahnung, wann wir das alles essen sollen, es kommt ja ständig mehr nach!

So lecker das Essen auch ist, es hat auch krasse Nachteile (neben der Gewichtszunahme): Mit jeder Mahlzeit wird eine ungeheure Menge Müll produziert:

Müll von zwei Mahlzeiten!

Alles ist einzeln verpackt, immerhin wo möglich in Pappe bzw. Papier, aber trotzdem. Jeden Tag bekommt man dreimal frisches Plastikbesteck mitgeliefert. Immerhin konnten wir das abbestellen, wir waschen das, was wir schon haben, einfach ab und benutzen es wieder. Ich habe keine Ahnung, warum die Zimmer nicht mit richtigem Besteck und ein paar Tellern ausgerüstet sind, Tassen und Gläser sind ja auch hier, es kann also nichts mit Corona zu tun haben…

Nach dem Frühstück ging es zum Tag 3-Corona-Test, vor dem mir schon grauste, denn der letzte war alles andere als angenehm… dieses Mal war es für mich deutlich weniger schmerzhaft, Paddy hatte da weniger Glück mit seinem Stäbchenmann… Aber wir haben es beide überlebt 🙂

Bei unserer Rückkehr wartete schon die gute Nachricht über unser Visum in meinem E-Mail-Eingang, und wir beschlossen gleich, dass wir das am Abend feiern würden, schließlich hatten wir ja noch die Flasche Wein, die gestern geliefert worden war. Und außerdem würden wir heute die nächste Alkoholration von unserer gestrigen Bestellung von der Rezeption bekommen, so dass Paddy sich aussuchen konnte, ob er Bier oder Wein will (Wein). Ist echt so strange, wie ein unverantwortliches Kind behandelt zu werden und den Alkohol eingeteilt zu bekommen, aber mich stört das eh nicht, bin ja nicht wirklich ein Alkoholtrinker.

Kurz darauf kam dann schon wieder das Mittagessen, heute Mexikanisch zum Selbstbasteln – sehr lecker, wie immer!

Tortillas zum Selbstbasteln – wie immer viel zu viel.

Nach dem Mittagessen widmete ich mich meinem Spanischkurs, während Paddy arbeitete. Um 15.00 Uhr hatten wir dann wieder 45 Minuten Freigang im Hof, das nur Leute mit dem blauen Band genießen durften. Dieses Band bekommt man einen Tag nach dem Tag 0/1-Covid-Test, sofern er negativ ist, und man muss es immer vor dem Hofgang zeigen.

Sieht so ein bisschen nach All-inclusive-Club-Urlaub aus 🙂

Das Wetter war wieder schön und mit 15 Grad relativ mild für Winter. Leider hatte man das Fenster von gestern auf heute nicht umdekoriert, so dass es heute kein Bild davon hier gibt. Stattdessen ein Bild von dem neuen Luxushotel, das gerade nebenan entsteht:

Das 5-Sterne-Hotel „Pullmann“, das nächstes Jahr eröffnet. Unten sieht man, wie unser Hotel eingezäunt ist, damit niemand von den potentiell verseuchten neu eingereisten Leuten abhaut.

Da das langweilige Im-Kreis-Gelaufe zwar insofern gut tut, als dass man raus aus dem Zimmer kommt und frische Luft bekommt, aber nichts dafür, dass man sich etwas auspowert, machte ich nach der Rückkehr noch ein kurzes Krafttraining auf dem Zimmer und hüpfte danach in die coole Regendusche. Als ich wieder raus kam, hatte sich das Wetter geändert, es hatte angefangen zu regnen, und wieder bekamen wir einen tollen Regenbogen zu sehen:

Doppelter Regenbogen über dem Flughafen Auckland.

Und dann gab es auch schon wieder Essen:

Tandoori style chicken.

Zum Essen genossen wir unseren Rotwein aus Neuseeland, der genauso gut war wie das Essen. Eigentlich wäre zum Feiern ja eher ein Sekt angesagt, aber Wein war auch gut 🙂

Partyyyy!!!!

So, das wars mal wieder für heute. Wir schauen jetzt noch ein bisschen Fernsehen, dann gehts ins Bett. Ich hoffe, euch geht es gut – genießt die Ferien und das warme Wetter! Ich vermisse den Sommer jetzt schon!

Eure Susi

MIQ day 2 – groceries arrived!

Hallo liebe Leser, unser zweiter Tag in MIQ neigt sich dem Ende zu, und auch er hatte ein paar Highlights (man wird sehr genügsam hier, nur schonmal als Vorwarnung, damit ihr jetzt nicht so wahnsinnig viel erwartet ;-)).

Der Tag startete mit mal wieder leckerem Frühstück, heute gab es für uns beide Pilze in Sahnesoße mit Bacon und (fast) deutschem Brot – wie immer zu viel und auch nicht gerade die kalorienarme Variante… aber lecker! Das, was da noch eingepackt rumliegt, sind Mini-Croissants, das konnte ich aber nicht mehr essen.

Frühstück!

Unser Speiseplan für den heutigen Tag sah so aus:

Speiseplan für Mittwoch, den 11.08. – wir wissen schon gar nicht mehr, wie sich Hunger eigentlich anfühlt.

Nach dem Frühstück spielten wir beide ein bisschen an unseren Handys rum, bevor es zu unserem täglichen 45-Minuten-Spaziergang auf dem Gefängnishof – äh, Hotelparkplatz – ging. Trotz der eintönigen Im-Kreis-Lauferei tut die frische Luft und die Bewegung echt gut, und man kommt auch mal aus dem Zimmer raus! Auf dem Weg hinunter hab ich mir heute die Schilder, die hier überall rumhängen, ein wenig genauer angeschaut – es scheint, Neuseeländer mögen Schilder genauso gerne wie wir Deutschen 😉

Den Lift darf man immer nur alleine bzw. mit den Personen aus der eigenen „bubble“ benutzen. Treppen dürfen wir gar nicht gehen.
Weitere Anweisungen. Lustigerweise werden hier nur medizinische Masken getragen, keine FFP2-Masken. Aber leider auch beim Spaziergang im Freien.
Wir sind hier bestens beschützt – und beobachtet.

Das Wetter war relativ schön heute, Sonne mit Wolken bei 12 Grad um 10 Uhr morgens, so dass wir unseren Spaziergang genießen konnten. Und das Zimmerfenster, das gestern mit Herz und „Hi NZ“ dekoriert war, war heute umdekoriert worden – bin gespannt, ob sich die Botschaften jeden Tag ändern (und irgendwann vielleicht „Fuck MIQ“ draus wird) … 😉

Das hebt die Laune beim eintönigen Spaziergang. Ich hoffe, es gibt jeden Tag was Neues zu sehen 🙂

Interessant ist dann die Rückkehr zum Zimmer, bei 20 Leuten gleichzeitig kann das eine Weile dauern, da der Lift ja immer nur von einer Person bzw. „bubble“ benutzt werden darf, aber immerhin gibt es drei Aufzüge. Und das Warten draußen ist ehrlich gesagt bei schönem Wetter sehr angenehm, und man bekommt nochmal ein paar Zusatzminuten an der frischen Luft :-).

Wieder auf dem Zimmer erledigte Paddy seine Arbeit online, während ich Spanisch lernte und ein bisschen Streber spielte:

Yayyy, bin ich nicht toll?!?

Zugegebenermaßen ist das alles Wiederholung und super einfach, aber ich wollte nochmal bei Null anfangen, weil ich inzwischen so viel vergessen hab von meinen Spanischkursen vor meinem Sabbatjahr.

Dann kam der Höhepunkt des Tages: Unsere Einkäufe waren in der Lobby angekommen! Die Dame von der Rezeption informierte uns am Telefon freundlich darüber, dass wir uns aussuchen müssten, welchen Alkohol wir heute wollen, da uns (wie gestern schon berichtet) nur entweder der Wein oder das Bier zustünde. Ist schon ein bisschen Kindergarten, wir hätten eh nicht alles auf einmal getrunken, aber was solls. Und hier ist unser Einkauf und unsere Wahl für heute, tada:

Unsere Wahl für heute – Rotwein aus Neuseeland.

Er steht übrigens immer noch verschlossen hier rum, ich glaube gar nicht, dass wir heute davon was trinken… Paddy fragte mich eben, ob wir die leere Flasche Wein runter schicken müssen, damit wir das Bier bekommen :-)))

Neben dem Alkohol sind wir jetzt auch stolze Besitzer von Deo, Body Lotion, schmackhaftem schwarzen Tee und neuseeländischer Schokolade (es gibt hier ja so wenig zu essen!). Apropos – pünktlich um 12.00 Uhr war dann wieder Raubtierfütterung angesagt:

Sandwich mit pulled pork, wedges und Salat, dazu Birnen und Erdnüssen.

Inzwischen sammelt sich auf unserem Schreibtisch jede Menge haltbares Essen an, und auch der Kühlschrank wird voller und voller, aber ich hab keine Ahnung, wann wir das jemals essen sollen, denn es kommt ja ständig Nachschub!

Nach dem Mittagessen schnappte Paddy sich seine Gitarre und wir machten ein wenig Musik zusammen. Die Tage poste ich sicher mal ein Video mit einer musikalischen Darbietung von uns, aber wir müssen erst noch üben 😉

Paddy, the musician.

Am frühen Nachmittag klopfte wie immer die Krankenschwester für den „Health check“, der jedoch lediglich aus der Frage nach Symptomen und Fiebermessen besteht und eine Minute dauert – wir sind beide gesund und normal temperiert.

Irgendwie wird man von dem vielen Essen und Nichts-Tun-Können echt müde, und so verschliefen wir beide einen Teil des Nachmittags. Immerhin schaffte ich es noch, mir ein bisschen meine neue Heimat näher am Laptop anzuschauen und was es so in der Nähe alles zu entdecken gibt, und ich informierte mich schon mal über Mountain Bikes, das wird die erste große Anschaffung hier sein!

Jetzt ist es inzwischen fast 21.00 Uhr, Paddy chattet gerade mit seinen Freunden, und ich werde jetzt mal in die Dusche hüpfen.

Paddy beim Chatten mit Freunden auf der Couch.

Mal sehen, ob wir nachher noch eine neue Serie bei Netflix anfangen, nachdem wir mit „Breaking Bad“ jetzt durch sind. Das wars mal wieder von einem weiteren aufregenden Tag in MIQ, morgen mehr – stay tuned.

Eure Susi

MIQ day 1 – first walk in the outdoor arena!

Hallo liebe Leser, gerade geht unser Tag 1 (unser Ankunftstag gestern galt als Tag 0) in „Managed isolation“ zu Ende, und der hatte einige Highlights. Das erste Highlight war der krass schöne Sonnenaufgang, den wir direkt vom Bett aus anschauen konnten:

Sonnenaufgang über dem Flughafenparkplatz.

Da Paddy und ich schon den ganzen gestrigen Nachmittag verschlafen hatten, waren wir heute sehr früh wach und konnten diesen Anblick genießen – wir hatten 14-16 Stunden Schlaf!! Wir waren wohl auch müde genug nach 3,5 Reisetagen ohne richtigen Schlaf…

Um 7.30 Uhr kam auch schon das Frühstück, und auch heute hab ich vergessen, ein Foto zu machen. Ich hatte Cereal bestellt, weil ich irgendwie dachte, das wäre Müsli, aber natürlich waren das nur langweilige Cornflakes. Aber es gab ja noch 2 Mini-Muffins, einen Apfel und eine Erdbeermilch dazu – verhungern tut man hier ganz sicher nicht! Da ich nicht explodieren will, esse ich jetzt einfach nur noch die Hälfte davon und/oder lasse Teile weg. Die Erdbeermilch hat mich eh nicht angemacht ;-). Paddy hatte sich für die baked beans and sausages entschieden, war auch eine Mega-Portion!

Unsere Speisekarte für heute.

Danach arbeitete Paddy eine Runde online und ich surfte im Internet rum, beantwortete WhatsApps und emails und machte mich schlau zu Sprach-Lern-Apps – wenn wir schon zwei Wochen hier rumhängen müssen, können wir genauso gut was Sinnvolles tun. Ich wollte schon lange wieder mal was für mein ohnehin nur rudimentär vorhandenes Spanisch tun… Und so entschied ich mich nach ausgiebiger Internetrecherche für Babbel, da Paddy dies mit einem Partner-Abo auch nutzen kann, um Deutsch zu lernen. Das taten wir nach dem Download für ein Weilchen, und dann kam auch schon das Mittagessen:

Hühnersuppe mit Knoblauchbrot, Nudelsalat und ein Apfel (der fehlt auf dem Bild).

Auch das war wieder sehr lecker, und sogar noch besser, nachdem wir unsere aus Deutschland mitgebrachten Gewürze verwendeten, um die Suppe schärfer zu machen! Yummy!!! Den Nudelsalat hab ich nur probiert (auch sehr gut), aber dann nicht gegessen, ich war schon satt. Als nächstes stand Einkaufen auf dem Programm, natürlich leider nur online, da wir unser Zimmer ja nicht verlassen dürfen. Und so bestellten wir unten an der Rezeption mehr kostenlosen Instant coffee (der überraschend gut schmeckt), Tee und Zucker und beim benachbarten Supermarkt alles andere, was wir noch so brauchten, wie z.B. Wein, Deo, Bier usw. Das bekommen wir morgen geliefert. Was echt lustig ist, ist, dass die Alkoholmenge begrenzt ist, die man täglich in MIQ haben darf:

Es ist irgendwie eine lustige Vorstellung, dass Erwachsene ihren Alkohol rationiert bekommen, so wie Eltern Süßigkeiten bei ihren Kindern rationieren, aber wahrscheinlich hat das gute Gründe… Da der Lieferservice relativ teuer ist (14 Dollar für die 500m), entschieden wir uns dafür, gleich mehr Wein und Bier zu kaufen, damit wir das nicht nochmal machen müssen. Das wird uns dann rationiert und in gesellschaftlich anerkannten Mengen ans Zimmer geliefert. Jetzt denken die Leute an der Rezeption bestimmt, dass Paddy und ich ein Alkoholproblem haben 😉

Am frühen Nachmittag kam eine Krankenschwester vorbei, um nach Symptomen von Covid und unserem allgemeinen Wohlbefinden zu fragen und Fieber zu messen (beide: 36,1°, keine Covid-Symptome, nur eine immer größer werdende Schwellung am Bauch ;-)). Gleichzeitig teilte sie uns mit, dass unsere Covidtests am Vortag negativ waren und gab uns ein blaues Armband, das uns zu einem täglichen, knapp einstündigen Spaziergang im Freien auf dem abgesperrten Parkplatz berechtigt, den man am Abend vorher für eine bestimmte Tageszeit per Telefon buchen muss. Da wir jetzt erst die Armbänder bekommen hatten, mussten wir auf einen freien Zeitslot hoffen, den es zum Glück um 15.00 Uhr gab. So funktioniert das Ganze genau:

Für alle Spaziergänger…
… und die Jogger, allerdings ist es da ziemlich aussichtslos, einen Platz zu ergattern bei nur 12 Leuten am Tag (und dann auch noch so früh!).

Und so machten wir uns, brav mit Masken ausgerüstet, ganz aufgeregt pünktlich um 15.00 Uhr auf den Weg zur Rezeption und dann zum abgesperrten Parkplatz, wo schon einige „Mitläufer“ ihre Runden drehten. Das ist für jemanden, der aus Deutschland kommt, schon echt absurd: Ca 20 Leute mit Mundschutz (und gestrigem negativen Corona-Test!) laufen im Freien mit 2m Abstand zu allen anderen in einer vorgeschriebenen Richtung für 45 Minuten im Kreis herum und werden von einem Soldat beobachtet, der hin und wieder bei Regelüberschreitungen eingreift (sehr nett und freundlich natürlich). Angesichts der Tatsache, dass man in Deutschland trotz Corona-Problemen ohne Maske im Freien rumläuft und getestet oder geimpft quasi alles darf, wirkt das echt extrem. Aber dafür hat Neuseeland keinen einzigen Corona-Fall, und sobald man aus MIQ heraus ist, hat man hier ein ganz normales Leben ohne jegliche Einschränkungen. Trotzdem irgendwie krass, aber seht selbst:

Das Novotel Auckland Airport – hier wohnen wir.
Unsere abgesteckte Runde auf dem Parkplatz des Hotels, mit ein paar Läufern auf der Strecke 😉
Paddy, der Mitläufer.
Wir beide vor dem (Plakat des in 2022 eröffnenden) Luxushotel(s) „Pullmann“ – sieht fast echt aus!
Regeln und Schilder gibts hier jede Menge (fast wie in Deutschland), zum Beispiel das hier…
… oder dieses, dass nicht nur zum Abstandhalten auffordert, sondern auch die Richtung angibt, in der man im Kreis laufen muss.
Und hier nochmal detaillierter!
Was man so alles sieht, wenn man da rumläuft! Da freut sich jemand fast genauso sehr wie wir, endlich in Neuseeland zu sein 🙂

Für morgen haben wir den Slot um 10.00 Uhr gebucht, und unsere Challenge gegen Langeweile wird sein, wie viele Regeln wir brechen und vor dem Verbotsschild fotografieren können, bevor wir ermahnt werden – just kidding!! Die armen Soldaten haben nicht gerade einen Traumjob hier…

Pünktlich um 15.45 Uhr war unsere Freiluftsession beendet und wir wurden höflich darum gebeten, den Platz zu verlassen und in unsere Zimmer zurückzukehren. Dort machte ich gleich noch eine Runde Krafttraining, damit sich das Duschen auch lohnt. Kaum fertig geduscht, stand das Abendessen schon wieder vor der Tür:

Butter chicken, Salat und Kuchen – wieder eine ziemlich große Portion und wieder sehr lecker.

Nach dem Abendessen schauten wir Nachrichten, bevor ich mich an meinen Blog setzte. Jetzt lesen wir noch ein bisschen, dann gehts ins Bett. Immerhin, der Tag war nicht langweilig! Mal schauen, was der morgige Tag so bringt… stay tuned!

Eure Susi

Yayyyyy, finally in NZ!!!!! MIQ diary day 0

Hallo liebe Leser, wir sind heute früh um 4.30 Uhr Ortszeit heil in Auckland gelandet – nach hartem, langem Kampf und über einem Jahr Verspätung sind Paddy und ich jetzt einfach nur glücklich, dass es endlich geklappt hat!!

Müde aber glücklich in unserem MIQ-Hotel direkt am Auckland Airport. 🥰

Die Reise wurde noch zu einem kleinen Abenteuer, da unser Flug von Tokio nach Auckland auf den nächsten Tag verschoben wurde, weil die Crew krank war. Und so kamen wir in den Genuss einer Nacht am Tokioter Flughafen, die wir nach kurzer Diskussion mit einem Flughafen-Angestellten auf dem mit Matten gepolsterten Kinderspielplatz verbringen durften – fast wie auf Judomatten in alten Zeiten 😜:

Paddy und ich totmüde auf den Matten.
Sleeping Beauty 😊.
Jede Menge gecancelte Flüge.

Die Zeit am Flughafen vertrieben wir uns mit dem Beobachten der abreisenden Olympioniken und dem Erraten ihrer Sportarten – wir haben Teams/Sportler aus Australien, Polen, Tschechien, Armenien, Korea, Neuseeland und den Niederlanden gesehen, voll cool! Außerdem nutzten wir unseren letzten Tag „in Freiheit“ und liefen ein paar Kilometer im Terminal 1 herum – die nächsten 14 Tage sehen wir hauptsächlich die vier Wände unseres Hotelzimmers… worüber wir uns nicht wirklich beschweren können, aber seht selbst:

Wir sind im 10. Stock, mit einer Hammer-Aussicht!! Man kann sogar ganz rechts das Meer sehen 😃:

Morgens direkt nach Ankunft.
Später am Tag bei strahlendem Sonnenschein (aber viel Wind).

Aber der Reihe nach: um 4.30 Uhr landeten wir nach ruhigem Flug (mit jeder Menge Platz im Flieger) in Auckland und wurden dann möglichst zügig durch Immigration und Zoll durchgeschleust, mit einer zusätzlichen Station, dem Gesundheits-Check, wo Temperatur gemessen und nach Covid-Symptomen gefragt wurde. Es gab zum Glück überhaupt keine Probleme mit den Papieren, irgendwie hatte ich noch immer Angst, dass man mir sagt, das Visum ist ungültig und ich muss mit dem nächsten Flieger wieder zurück – da sind wir beide wohl nach der ganzen Zeit echt ein bisschen geschädigt… 😳

Dann wurden wir in einen Bus verfrachtet, der uns zu unserem 2 Minuten vom Flughafen entfernten Hotel „Novotel“ brachte. In 5er Gruppen ging es in die Eingangshalle und für jeden einzeln bzw in seiner „bubble“ (also Paddy und ich) mit dem Aufzug in den 2.Stock zur Rezeption, wo wir im Schnelldurchlauf registriert wurden, unsere Schlüssel bekamen und das Essen für die ersten zwei Tage bestellten. Um 7.00 Uhr waren wir endlich totmüde und etwas müffelnd nach 3 Tagen ohne Dusche in unserem Zimmer, und das erste, was wir nach der Zimmer-Besichtigung taten, war natürlich duschen! Um 7.30 Uhr kam dann schon das Frühstück. Das läuft hier so ab, dass jemand an die Türe klopft und das Essen vor der Tür stehen lässt, während man sich die Maske aufsetzt und dann das Essen rein holt, alles völlig kontaktlos. Leider waren wir zu gierig und hungrig, so dass wir völlig vergaßen, ein Foto zu machen, aber es war lecker!

Danach befassten wir uns mit den ganzen Unterlagen, die wir zur Info bekommen hatten, und nickten darüber ein, nur um vom Telefon geweckt zu werden – unser Tag 0 Covidtest sei in einer Stunde. Schlafen war also noch nicht 🙄.

Eine Stunde später machten wir uns auf den Weg zum schmerzhaftesten Covidtest, den ich bisher hatte – ich bin nicht sicher, ob man dazu wirklich einen Abstrich vom Hirn braucht, aber das ist Neuseeland-Standard, wie mir der freundliche Abstrichmann erklärte, während er mit dem Stäbchen so hoch in meiner Nase bohrte wie nur eben anatomisch möglich… Autsch!

Zum Glück tröstete uns das gleich darauf gelieferte Mittagessen darüber hinweg und ließ uns unsere schmerzenden Nasen vergessen. Es gab Salat mit Lachs, Rosmarin-Kartoffeln, einen Apfel und eine Tüte Chips – mega-lecker, aber viel zu viel!

Leckerer Lunch – Mega-Portion!
Paddy in freudiger Erwartung.

Und dann ging es endlich ins Bett, wo wir beide in Tiefschlaf verfielen noch bevor der Kopf das Kissen berührte 😊. Geweckt wurden wir durch das Dinner-Klopfen um 18.00 Uhr. Paddy war zu müde zum Essen und schlief einfach weiter, ich hab wenigstens die Hälfte von dem leckeren Lamm mit Kartoffelbrei, Gemüse und Salat gegessen, auch wenn ich nach dem Lunch nicht hungrig war – wieder sehr lecker!

Dinner 🤤.

Es wird ganz schön schwierig werden, hier nicht gewichtsmäßig zu explodieren bei dem leckeren und reichlichen Essen und ohne Bewegung… Workouts im Zimmer werden eher schwierig, viel Platz ist hier nicht… aber ab morgen können wir für eine Stunde am Tag im Freiluftbereich draußen Runden drehen, wenn unser Test negativ ist (wovon ich ausgehe). Aber davon erzähle ich euch morgen. Paddy schnarcht neben mir, und ich werde jetzt auch schlafen!

Morgen gibts den zweiten Post aus unserer Quarantäne, Tag 1 im MIQ Tagebuch – also stay tuned 😊. Macht’s gut!

Eure Susi

I‘m leaving on a jet plane ✈️🎵🎶

Hallo liebe Leser, jetzt gehts endlich los!!! Paddy und ich haben gerade unser Gepäck eingecheckt, sind durch die Sicherheitskontrolle (wo Paddy noch sein Deo abgeben musste) und sitzen jetzt am Gate A40, ready to leave Germany 😊.

Gestern Abend waren wir nochmal richtig gut Vietnamesisch essen mit Papa, Elke, Claudi und Thorsten und feierten ein bisschen Abschied.

Papa und Elke.
Paddy, Claudi und Thorsten, mit Mundschutz, weil sie sich irgendwas eingefangen hatten und uns nicht anstecken wollten.

Danach gab es bei uns zu Hause die letzten Kicker-Matches (die ich übrigens gewann 😜) und noch ein wenig was zu trinken, bevor wir die letzte Nacht in unserem Zuhause für 5 Monate halb schlafend, halb nervös irgendwie rum brachten.

Claudi und Paddy beim Kickern.
Der arme kranke Thorsten konnte leider nicht mitspielen.

Heute wurde nur noch gefrühstückt, geduscht und gepackt und dann brachte Claudi uns nach emotionalem Abschied von Thorsten zum Flughafen, wo wir dank viel zu früher Ankunft noch einige Zeit mit ihr verbringen, quatschten und Pizza-essen konnten. Auch der Abschied von ihr war sehr emotional, schließlich hatten wir die letzten, wirklich coolen, fünf Monate zusammen verbracht! Vielen Dank nochmal für alles an euch beide!!!

Paddy und Claudi kurz vorm Abschiednehmen.
Nochmal stärken vorm Abflug 😊.

Jetzt sitzen wir hier, sind immer noch krass nervös, dass irgendwas schief gehen könnte und hoffen einfach, dass alles klappt… es fühlt sich schon irgendwie komisch an, Deutschland zu verlassen ohne zu wissen, wann ich wiederkommen kann… Aber natürlich freuen wir uns riesig, jetzt endlich mit einem Jahr Verspätung zusammen „nach Hause“ nach NZ zu fliegen. Das nächste Mal, wenn ihr von mir lest, sind wir (hoffentlich) schon in einem Quarantäne-Hotel in NZ. Drückt uns die Daumen, dass alles klappt! Bis demnächst!

Eure Susi

Bamberg and more goodbyes

Hallo liebe Leser, das ist wahrscheinlich mein letzter Blog aus Deutschland, denn in 3 Tagen geht mein Neuseeland-Abenteuer endlich los!

Am Freitag fuhren Paddy und ich nach Bamberg (unsere definitiv letzte Städtetour hier), um uns die Stadt ein wenig anzusehen, aber hauptsächlich, um Kati vor unserer Abreise nochmal zu sehen. Natürlich hatte ich von Kati und Laura unzählige Male gehört, wie schön Bamberg doch sei, aber es dann selbst zu sehen, war echt der Hammer! Paddy und ich waren beide hin und weg und hätten uns gewünscht, ein paar Tage hierfür eingeplant zu haben, aber leider mussten wir uns mit einem Tag begnügen. Und so flanierten wir zuerst zu zweit durch die Stadt und dann zusammen mit Kati, die uns als Ortskundige die ganzen wichtigen Orte (wie z.B. das Wirtshaus zum Schlenkerla) zeigte, und das bei bestem Wetter! Hier ein paar Eindrücke:

Die Innenstadt.
St. Martins-Kirche.
Während ich mir schöne bzw. interessante Bauwerke anschaute…
… interessierte sich Paddy wie immer mehr für alles, was alt ist und Räder und einen Motor hat 🙂
Flussromantik von einer der vielen Brücken.
Der Bamberger Dom.
Der Rosengarten…
… mit wunderschönem Ausblick über ganz Bamberg…
… und drei gut gelaunten Leuten, die den Ausblick verstellen 😉
Kati und Paddy mit dem typischen Bamberger Rauchbier (und meinem Radler).
Bei dem guten Wetter war allerhand los in der Stadt!
Ausblick auf Kajakfahrer und ein paar mehr Brücken.
Das alte Rathaus – breathtakingly beautiful!!!
Eine fette Frau vor der fetten Frau 😉
Kati und ich in wohl einem unserer (für jetzt) letzten gemeinsamen Bilder – ich werde dich sehr vermissen!

Nach einem schönen Nachmittag und Abend nahmen wir schweren Herzens Abschied von Kati – ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!! Wir verbrachten die Nacht in einem Bamberger Hotel, gingen morgens nochmal in die Stadt zum Frühstücken und machten uns dann auf den Heimweg nach Kleinostheim, schließlich wartete da schon der nächste Programmpunkt (und Abschied) auf uns: Grillen mit Uli, Sandra und ihrer Tochter Sina in Thorstens und Claudis Garten. Da das Wetter jedoch leider schlechter wurde, mussten wir das Essen nach drinnen verlegen, was aber nicht weiter schlimm war, denn wie immer endete der Abend sowieso im Partykeller bei Kicker, Nageln und Dart spielen. Es wurde eine lange und feuchtfröhliche Nacht, was den Abschied etwas leichter machte. Bis zum nächsten Mal, ihr drei, vielleicht sogar in NZ?

Sina, Sandra, Uli, Claudi, Thorsten und Paddy beim Essen – es gab Lamm, Spieße, Würste und Steaks, superlecker!
Natürlich mussten die Kalorien wieder abtrainiert werden! Während Paddy und Thorsten dies beim Kickern taten, lieferten sich Claudi, Sandra, Sina und Uli ein Dart-Match.
Um auch die Auge-Hand-Koordination zu trainieren, folgte eine Runde Nageln...
… begleitet von jeder Menge „Erfrischungsgetränken“, was man an Ulis glücklichem Gesicht erkennen kann.

Nach einer kurzen und irgendwie nicht allzu erholsamen Nacht versuchten wir vier Party-Geschädigten bis zum Abend wieder halbwegs fit zu werden, denn es hatten sich Claudi und Tibor, meine Freunde und Ex-Kollegen aus München, für die nächste Party angekündigt. Netterweise gaben sie uns etwas länger Zeit zur Erholung und verbrachten ein paar Stunden auf der Autobahn im Stau, dank Ferienanfang in Bayern und Ferienende in den nördlichen Bundesländern. Endlich glücklich in Kleinostheim angekommen, brauchten die beiden natürlich erstmal was zu essen, so dass wir sofort Pizza bestellten und als Vorspeise in der Wartezeit schonmal ein paar Chips mit einem hopfenhaltigen Kaltgetränk hinunterspülten. Zum Glück kam die Pizza dann doch schneller als erwartet, so dass wir eine Grundlage für weitere alkoholische Erfrischungsgetränke schaffen konnten. Danach ging es natürlich wieder in den Partykeller, und Tibor überraschte uns mit überdurchschnittlichen Kickerfertigkeiten! Der Abend ging rum wie im Flug, und trotz der Vorschädigung von den beiden alkoholischen Abenden zuvor hielten wir es durch bis 2 Uhr nachts. Hier ein paar Eindrücke:

Tibor und Claudi beim Kickern, mit Thorsten und Paddy als Publikum.
Auch genagelt wurde wieder – und ich gewann sogar!!!
Traum-(ex-)Kollegen: Claudi, ich und Tibor.

Nach dem Ausschlafen am nächsten Morgen gab es lecker Frühstück mit frischen Semmeln, für die Paddy extra früher aufgestanden war, und vieeeeel Kaffee! Danach brauchten wir alle einen Verdauungsspaziergang, und natürlich wollte ich meinen Gästen aus München unsere Heimat für die vergangenen 4,5 Monate zeigen.

Frühstück mit einem noch etwas müden und verfrorenem Haufen.
Ohhhh, sind wir nicht süß??!
Claudi, Tibor, ich, Paddy die andere Claudi und Thorsten an der Kleinostheimer Schleuse – mit drohenden Wolken im Hintergrund.
Sonnenblumenromantik vor dunklem Himmel.

Leider wurden wir zwischendurch vom Regen überrascht, aber dafür gabs daheim dann nochmal frischen Kaffee zum Wieder-Warmwerden. Und dann stand der schwierigste, aber auch schönste Teil des Besuchs an: Claudi und Tibor überreichten mir feierlich ein von meinen engsten Freunden zusammengestelltes Abschieds-/Erinnerungs-Büchlein (siehe Titelbild). Das war sooo schön und rührend und völlig unmöglich, cool zu bleiben – ich glaube nicht nur Claudi und ich mussten die ein oder andere Träne verdrücken! Und der Abschied von Claudi und Tibor danach war einer der härtesten bisher… vielen Dank, dass ihr den weiten Weg nach Kleinostheim auf euch genommen habt, um mich nochmal zu sehen! Es war echt schön mit euch!

Feierliche Übergabe des Abschiedsgeschenks.

Inzwischen habe ich das Büchlein schon fünfmal angeschaut/gelesen (mit noch mehr Tränen), es ist einfach soooo schön!!! Vielen vielen Dank, liebe(r) Lena, Sandra, Claudi, Laura, Kati, Tibor, Stefan, Evi, Roswitha, Moni, Bettina, Nadine und Christine – ihr seid der Hammer!! Ich werde euch sehr vermissen!!

In unseren letzten 2,5 Tagen in Deutschland stehen jetzt noch Dinge an wie Friseur, Auto putzen und abgeben, Fahrrad zu meinem Vater bringen, Paket nach Neuseeland schicken, Wäsche waschen, Paddy in Kleinostheim abmelden, packen, Covid-Test machen und natürlich ein Abschiedsessen mit Papa und Elke und Claudi und Thorsten (das wahrscheinlich auch nicht ganz alkoholfrei wird…). Freitag nachmittag geht es dann zum Flughafen, und wenn alles gut geht, kommen wir am Sonntag um 8.00 Uhr Ortszeit heil in Auckland an. Von dort werden wir direkt zu unserem Quarantäne-Hotel gebracht, in dem wir die nächsten 14 Tage verbringen werden – da haben wir jede Menge Zeit zu skypen, whatappen usw, also meldet euch gern. Ich werde wahrscheinlich hier auf meinem Blog ein „Managed isolation diary“ machen, da könnt ihr dann jeden Tag nachlesen, wie wir uns so die Zeit vertreiben und wie managed isolation in Neuseeland funktioniert 🙂

Bis dahin macht es gut und bleibt gesund! Ich hoffe, ihr verfolgt auch weiterhin treu meinen Blog, wenn ich euch bald von meinen Abenteuern bzw. meinem Alltagsleben hier in Neuseeland erzähle. Liebe Grüße, noch aus Deutschland!

Eure Susi

Abschiednehmen und Countdown…

Hallo liebe Leser, der Countdown läuft – noch 9 Tage bis zu unserem Flug… Es ist immer noch sehr schwer zu glauben, dass es nächste Woche Freitag jetzt wirklich endlich nach Neuseeland geht – zwar ein Jahr später als geplant, aber hey, immerhin hat es jetzt geklappt!! Das heißt jede Menge Abschiednehmen in der verbleibenden Zeit, und das fällt mir sehr schwer, ich hasse Abschiednehmen!

Los ging es mit dem Abschiednehmen bzw. gleichzeitig Wiedersehen mit ehemaligen Schulkameraden. Wir haben 1993 (oh mein Gott, bin ich alt!!!) zusammen Abi gemacht und vor allem dank Katja seit einigen Jahren wieder WhatsApp-Kontakt. Immerhin haben wir es inzwischen schon ein paar Mal mit einigen zu einem Treffen geschafft. Dieses Mal waren wir gar zu viert, vielleicht klappt es ja irgendwann doch nochmal mit allen 7 unserer Crew! Es war auf alle Fälle ein schöner Nachmittag in Bad Orb, in dem es zum Glück weniger ums Abschiednehmen und mehr um unser Wiedersehen und Geschichten von damals ging 🙂

Ich, Katja, Antje und Holger – Abi 1993!! Sooo krass, dass das schon wieder sooo lange her ist!

Der weitaus schwerere Abschied stand mir aber in München bevor, da dort die meisten meiner Freunde sind und München meine wahre (Wahl-)Heimatstadt ist. Eigentlich war gar nicht mehr geplant, nochmal nach München zu fahren, aber ich brauchte das nochmal, da ich beim letzten Mal leider einige meiner Freunde nicht mehr habe sehen können. Und so setzten Paddy und ich uns in den Zug (mein Vater brauchte das Auto) und fuhren gen alte Heimat:

Gut gelaunt im Zug Richtung München.

Wir checkten schnell im Hotel ein und trafen uns dann mit Claudi, Lena und Laura, meinen Ex-Kolleginnen und Freunden, auf einen (bzw. mehrere) Kaffee am Weißenburger Platz. Es war so schön, sie alle wieder zu sehen!! Und es gab so viel zu erzählen!

Laura, Claudi mit Lauras Sohn Mika, Lena und ich, noch vorm Regen draußen unterm Sonnenschirm…
… aber als dann der Regen kam, verzogen wir uns nach drinnen.

Leider mussten Laura und Lena dann nach Hause, aber Claudi kam mit Paddy und mir zum Abendessen mit zum Italiener, und wir verbrachten noch ein paar schöne Stunden miteinander. Der Abschied war noch nicht so schwer, da ich sowohl Laura als auch Claudi nochmal sehen würde, nur von Lena gab es einen tränenreichen Abschied.

Claudi und ich vorm Brunnen am Weißenburger Platz.

Am nächsten Morgen waren wir bei Walter und Elli in Pasing zum Frühstück eingeladen. Super, dass es mit den beiden und ihrer Tochter Cassandra nochmal mit einem Treffen geklappt hat, obwohl wir uns das letzte Mal eigentlich schon verabschiedet hatten! Wir sehen uns dann in Neuseeland wieder 🙂

Paddy und ich mit Walter, Elli und Cassandra.

Am Nachmittag trafen wir uns mit Moni und Sandra (mit Michi und Kira), zwei meiner Ex-Kolleginnen, im Biergarten vom „Schinkenpeter“. Auch das war ein sehr cooler Nachmittag, und ich werde die beiden sehr vermissen! Später kam dann noch ganz spontan Kathrin, meine Ex-Mitbewohnerin und Ex-Referendariatskollegin vorbei, mit der wir dann den Abend noch im Biergarten genossen und quatschten, nachdem die anderen schon gegangen waren. Es war echt super, dass das noch geklappt hat, ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, Kathrin nochmal zu sehen, bevor wir fliegen. Leider hab ich vor lauter Quatschen ganz vergessen, Bilder von Kathrin und mir zu machen 😦

Michi, Sandra mit Kira, Moni, ich und Paddy beim sehr leckeren Essen im „Schinkenpeter“.
Moni und ich 🙂
Sandra und ich.

Paddy’s Freundin Anne aus Berlin wollte uns auch nochmal sehen und kam ein zweites Mal übers Wochenende nach München, und so trafen wir uns am Samstag morgen zum Frühstück im „Glockenspiel“ und gingen danach ein wenig auf Sightseeing-Tour zum Nymphenburger Schloss und Schlosspark. Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass wir zwischendurch auch mal nass wurden, was unserer Laune aber keinen Abbruch tat:

Drei Touristen vorm Nymphenburger Schloss 🙂
Tempel im Schlosspark – wie man sieht war das Wetter eher durchwachsen…
Anne auf der Jagd nach Steinen.
Genau mein Humor!!! 🙂

Abends schlugen wir uns die Bäuche im „Hans im Glück“ mit Pommes, Burgern und Cocktails voll, sehr lecker und sehr lustig! Sonntag morgen waren wir mit Frank und Julia zum Frühstück im „Café Haidhausen“ verabredet. Danach waren wir so voll, dass wir einen Spaziergang an der Isar brauchten, um uns wieder wohl zu fühlen. Die Isar war nach dem ganzen Regen der letzten Tage beeindruckend!

Paddy, Anne, ich, Frank und Julia bei unserem Isar-Spaziergang.
Die Isar mit jeder Menge Treibgut.
Ganz schön beeindruckend mit so viel Wasser!
Letztes Bild mit Frank und Julia – Abschiednehmen ist echt nicht schön!

Am Abend trafen wir uns nochmal mit Laura, dieses Mal ohne Mika, in einem schönen Restaurant in Giesing, wo unsere letzten gemeinsamen Stunden viel zu schnell mit guten Gesprächen (und gutem Essen) vorbei gingen! Dieses Mal hieß es dann wirklich Abschiednehmen, und das war schon ziemlich traurig!

Letztes Bild mit Laura und mir – zumindest für einige Zeit…

Da ich danach etwas Aufmunterung brauchte und Paddy und Anne noch ein bisschen was über die bayerische Kultur lernen wollten und es außerdem unser letzter Abend in München war, kehrten wir noch im Biergarten am Nockherberg ein, und nach einer Radlermaß ging es mir (und uns allen) wieder besser, so dass wir uns leicht angeschickert auf den Heimweg zum Hotel machen konnten.

Prost!!
Was die beiden da wohl so Ernstes zu besprechen hatten?!

Am nächsten Morgen frühstückten wir noch zusammen, bevor Anne ihren Zug zurück nach Berlin bestieg und Paddy und ich kurze Zeit später unseren Zug zurück nach Aschaffenburg, beide ein bisschen traurig, nun endgültig von München und auch von Anne Abschied zu nehmen, aber auch froh, dass es nochmal mit einem Wiedersehen mit so vielen Leuten geklappt hat. Es war ein tolles verlängertes Wochenende in München, das viel zu schnell rum ging!

Zum Glück verbringen wir unsere letzten Wochen hier nicht nur mit Auf-Wiedersehen-Sagen, sondern genießen Deutschland auch noch so ausgiebig wie möglich! Zum Beispiel mit Radtouren und Am-See-Liegen (wenn es das Wetter erlaubt). Hier waren wir mit Claudi unterwegs in und nach Alzenau:

Claudi wie immer ganz sportlich unterwegs 🙂
Paddy auf dem Radl.
Die Burg in Alzenau, die jetzt das Gericht beherbergt.
Die Kirche am Marktplatz in Alzenau.
Ein gutes Radl-Team 🙂
Auch der Main ist bei Hochwasser sehenswert! Hier von der Schleuse Kleinostheim aus.
Claudi und Paddy nach der Radtour zum Niedernberger See.
Der Niedernberger See.

Zum Genießen gehört natürlich das Kulinarische dazu, und auch da nehmen wir noch mit, was wir kriegen können (und was es in Neuseeland vielleicht so nicht gibt):

Thorsten und Paddy beim Flammlachs-Zubereiten im Garten.
Den ließen wir uns dann mit Krautsalat und Campari-Soda schmecken!
Auch den Biergarten in Kleinostheim am Main wollten wir nochmal genießen – hier Claudi und ich.

Letzten Sonntag und Montag kamen Markus und Clara, meine Nichte, zu Besuch zu meinem Vater, und diese Gelegenheit nutzten wir natürlich, um uns auch von Markus zu verabschieden – und natürlich um leckeren, von meinem Vater selbstgebackenen Zwetschgenkuchen zu essen:

Paddy, Clara (mehr unterm Tisch), Markus, Papa und Elke beim Kaffeetrinken.

In unseren letzten verbleibenden Tagen müssen wir noch einiges erledigen wie Zeug (nochmal) aussortieren und packen, Verträge kündigen, abmelden, letzter Haarschnitt in Deutschland, Covid-Test, usw usw. Und natürlich treffen wir uns auch mit ein paar Freunden, die uns nochmal sehen wollen, wie zum Beispiel Kati. Da es letztes Mal in München nicht mit einem Treffen geklappt hat, fahren wir für zwei Tage nach Bamberg, um uns dort mit ihr zu treffen. Aber davon lest ihr dann in meinem nächsten Blogbeitrag :-). Jetzt werde ich mich mal um das Ausmisten meiner Klamotten kümmern!

Macht es gut und bleibt gesund! Ich melde mich nächste Woche nochmal, bevor wir fliegen. Und dann natürlich aus Neuseeland wieder – ich habe ja in den zwei Wochen Managed Isolation im Hotel genug Zeit 😉

All meinen Ex-Kollegen einen schönen Start in die Ferien! Liebe Grüße!

Eure Susi

Ausflug in den Norden Deutschlands

Hallo liebe Leser, wie versprochen gibt es heute nun den Bericht über unseren Ausflug in den hohen Norden. Davor mussten wir aber erstmal noch flott alles umplanen, denn Paddy hatte wider Erwarten doch noch kurzfristig einen Impftermin für die Covid-Impfung bekommen. Und so brachen wir statt Mittwoch zu meiner Schwester erst am Donnerstag direkt nach der Impfung zuerst nach Hamburg auf und verschoben den Besuch bei Nick um eine Woche. Wir sind so happy, dass das mit der Impfung nun doch noch geklappt hat, und das auch noch mit Johnson&Johnson, also einer Einmal-Impfung, anders wäre es nicht mehr möglich gewesen! Und bei dem Impftempo, das Neuseeland an den Tag legt, wäre Paddy dort wahrscheinlich irgendwann in 5 Jahren geimpft worden 😉

Und so fuhren wir am Donnerstag mittag direkt nach der Impfung los nach Hamburg, wo wir uns in einem recht günstigen, aber netten Hotel nahe der Außenalster eingebucht hatten. Nach dem Einchecken unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang in der unmittelbaren Umgebung entlang der Außenalster und durch das St. Georgs-Viertel:

Segelboote auf der Außenalster.
Paddy genießt den Abend mit einem Aperol Spritz am Wasser.

Am nächsten Tag ging es Paddy nicht ganz so prickelnd nach der Impfung, aber wir wollten trotzdem etwas von Hamburg sehen, und so zogen wir zu Fuß los Richtung Innenstadt und machten ein bisschen Sightseeing. Hamburg ist wirklich eine absolut sehenswerte Stadt, und dank des vielen Wassers so ganz anders als München. Aber seht selbst:

Die Hamburger Kunsthalle.
Paddy und ich vor der Binnenalster, im Hintergrund das Stadtzentrum.
Hamburgs wunderschönes Rathaus.
Der Innenhof mit Brunnen.
Auf dem Weg zur Speicherstadt, von einer Brücke aus fotografiert.
Blick vom Steg zurück in die Stadt.
Die Speicherstadt bei Ebbe.
Das beeindruckende neue Wahrzeichen Hamburgs: die Elbphilharmonie.
Sträßchen zurück Richtung Innenstadt.
Ein kleiner Seitenarm der Elbe mit einem Restaurant im Fluss und der St. Nikolaikirche im Hintergrund.
Die Ruinen der im 2.Weltkrieg zerstörten St. Nikolaikirche, vom „Kircheninnenraum“ aus fotografiert.

Im Laufe des Nachmittags ging es Paddy leider immer schlechter, so dass wir zum Hotel zurückliefen und den restlichen Tag im Hotelzimmer verbrachten. Zum Glück war am nächsten Morgen wieder alles ok und Paddy zurück auf Normaltemperatur, und so entschlossen wir uns, eine Sightseeing-Tour mit dem Bus zu machen, mit einem Abstecher zur Reeperbahn und den Landungsbrücken:

Paddy und ich im Sightseeing-Bus – natürlich mit Maske, auch wenn die meisten Gäste leider eine Extraaufforderung des Busfahrers brauchten.
Unterwegs durch Hamburg mit offenem Dach – und voll besetzt.
Das deutsche Schauspielhaus.
Das alte Wahrzeichen Hamburgs – der „Michel“ (die St. Michaeliskirche).
Paddy am Eingang zur berühmt-berüchtigten Herbertstraße.
Die Herbertstraße am Vormittag – nicht sehr aufregend…
Die Reeperbahn.
Paddy vor „meinem“ Club – das war zu gut, um kein Foto zu machen 😉
Der Hamburger Fischmarkt bzw ihre Halle, leider gerade wegen Corona geschlossen, aber trotzdem ein schönes Gebäude.
Blick zum Hamburger Hafen und seinen vielen Kränen.
Das russische U-Boot von 1976, das man besichtigen kann – das ließen wir uns natürlich nicht entgehen!
Und so sah es von innen aus – jede Menge Kabel, Maschinen und null Luxus, außerdem alles wahnsinnig eng und klein…
…alles natürlich hochmodern! 😉
… mit lauschigem Örtchen…
… ziemlich engen Kojen ohne jegliche Privatsphäre… das wäre definitiv nichts für mich!
Nach der klaustrophobischen Enge brauchten wir erstmal eine Stärkung an der frischen Seeluft! Natürlich wie sich das für Hamburg gehört mit Fischbrötchen.
Ich ohne Fischbrötchen, aber dafür mit Elbphilharmonie im Hintergrund.
Der Eingang zum alten Elbtunnel, den man nur noch als Fußgänger bzw. mit dem Fahrrad benutzen kann.
Auch innen sehr beeindruckend! Hier die Treppen, die in die Tiefe führen.
Und hier die gemütliche Variante – der Aufzug.
Und so sieht es dann im Tunnel aus.
Die Landungsbrücken.

Mit einem der letzten Hop on-hop off Bussen fuhren wir schließlich zurück in die Nähe unseres Hotels, wo wir unser Auto geparkt hatten und fuhren weiter zu unserer Ferienwohnung in Dassow in der Nähe der Ostsee. Was war das für ein krasser Gegensatz zur Großstadt! Dassow ist ein niedlicher kleiner Ort ganz in der Nähe von Travemünde, sehr ruhig und ländlich, genau das richtige Kontrastprogramm! Wir hatten uns ein schönes kleines AirB&B direkt neben der Kirche gemietet, mit allem ausgestattet, was man für einen Kurzurlaub braucht, und auch der Vermieter war sehr nett und gab uns ein paar Tipps zu Dassow und Umgebung.

Die Kirche von Dassow.
… und nochmal von der Seite.
Ruhige kleine Dorfstraße.

Da wir nicht mehr kochen wollten, entschieden wir uns, dem benachbarten Pizza-Lieferservice einen Besuch abzustatten und dort an einem der paar Tische unsere Pizza bzw Spagetti Bolognese zu genießen. Das hätten wir mal lieber bleiben lassen – die Nudeln waren schlichtweg völlig ungenießbar, und die Pizza war komplett geschmacklos, obwohl sie eigentlich scharf hätte sein sollen. So blieb das meiste auf den Tellern liegen, was unserem Gewicht aber sicher nicht geschadet hat 😉

Paddy ist die Begeisterung über sein Essen anzusehen… 🙂

Am nächsten Tag brachen wir nach einem guten Frühstück mit Müsli und Obst zuhause auf zum nächstgelegenen Strand. An der Ostsee muss man etwas weiter weg parken und dann den restlichen Weg zum Strand laufen, damit die Dünen geschützt bleiben, und so bekamen wir die Gelegenheit, durch das Dörfchen Rosenhagen durchzulaufen und die für diesen Teil Deutschlands typischen Häuser mit Reetdach anzuschauen:

Der Weg zum Strand.
Der erste Blick aufs Meer!
Paddy und ich am Strand, hinter uns Travemünde.
Paddy beim Sonnenbaden am Naturstrand.

Dummerweise hatten wir Helden natürlich unsere Sonnencreme vergessen, so dass wir nicht so lange bleiben konnten, um keinen Sonnenbrand zu kriegen. So beschlossen wir, am Nachmittag nach Priewall zu fahren, mit der Fähre nach Travemünde überzusetzen und uns den Ort ein bisschen anzuschauen. Bei der Gelegenheit organisierten wir uns natürlich auch gleich unser Abendessen – mit Blick auf die Trave.

Blick von der Fähre aus auf Travemünde.
Paddy auf der Fähre.
Stadtbummel in Travemünde.
Abendessen mit Aperol Spritz und Ausblick auf den Fluss.

Da der Montag der letzte schöne Tag sein sollte, wollten wir das nochmal für einen Strandtag ausnutzen und fuhren diesmal nach Schwansee, einem anderen Naturstrand ca 15 Minuten von unserer Ferienwohnung entfernt. Diesmal hatten wir natürlich Sonnencreme dabei 😉

Der Weg zum Strand – ganz hinten kann man das blaue Wasser schon durchblitzen sehen.
Fast da!
Wunderschöner Naturstrand mit nur sehr wenigen Leuten! Was will man mehr?!
Zwei glückliche Ostsee-Urlauber – die Haare vom Winde verweht 😉

Da Paddy und ich beide keine wirklichen Strandlieger sind, beschlossen wir nach 2-3 Stunden zu gehen und in das ca 25km entfernte Ostseebad Boltenhagen zu fahren, um dort Abend zu essen und uns den Ort anzuschauen. Die Fahrt dorthin war superschön, auf kleinen Straßen durch die schöne grüne Landschaft. Dort angekommen, entdeckten wir gleich eine kleine Pizzeria, die wir uns für unser Abendessen auserkoren – und die Pizza war superlecker! Danach spazierten wir durch den Ort, sahen uns die Häuser an und genehmigten uns noch ein Eis, bevor wir wieder nach Hause fuhren.

Häuserzeile am Kurpark nahe des Strandes von Boltenhagen.

Für den Dienstag waren Gewitter und Regen angesagt. Da es am Vormittag jedoch noch trocken war, fuhren wir nach Priewall, um uns dort den Hafen und den Strand anzuschauen. Zu unserer Überraschung musste man hier Eintritt für den Strand zahlen! Da hatten wir keine Lust drauf, das kam uns beiden total absurd vor, und so verzichteten wir auf das Badevergnügen, was aber wegen der Wolken auch gar nicht so schwer war. Stattdessen sahen wir uns das Hafenviertel an – krass, was man da für hässliche (aber mit Sicherheit teure) Häuser hingestellt hat!!

Blick auf Travemünde vom Priewaller Strand aus.
Neue Häuser am Hafen.
Der Priewaller Yachthafen.

Neben den vielen Privatjachten ankert dort auch der Viermaster „Passat“, den man besichtigen kann, was wir natürlich taten. Das Schiff ist so viel komfortabler als das U-Boot in Hamburg 😉

Die „Passat“, im Hintergrund Travemünde.
An Deck der „Passat“.
Käptn Paddy am Steuer!
Blick in die Kabine eines Offiziers.
Die Funkstation.
Im Laderaum.
Vom Gewitter überrascht… Travemünde war durch den Regen kaum noch zu sehen!

Während wir uns die Ausstellung auf dem Schiff und das Schiff selbst ansahen, setzten die angekündigten Gewitter ein – und wie!!! Der Regen war so heftig, dass man zeitweise das nur ein paar Meter entfernte Ufer nicht mehr sehen konnte, und Paddy war sehr beeindruckt von den Blitzen und dem lauten Donnerrollen! Wir warteten, bis das schlimmste vorbei war, ehe wir das Schiff verließen und uns auf den langen Weg zurück zum Auto machten, wo wir völlig durchnässt ankamen, aber egal! Wir mussten nur noch kurz zum Supermarkt, um unser Abendessen einzukaufen, dann ging es zurück zu unserer Ferienwohnung, wo eine warme Dusche und trockene Klamotten auf uns warteten. An unserem letzten Abend war sowieso „nur“ noch Brotzeit (mit Reste-Essen) vorgesehen, und danach schauten wir uns das EM-Spiel Deutschland – England an, leider mit dem besseren Ende für England!

Leider waren die vier Tage Ostsee schon wieder rum, und so machten wir uns am nächsten Morgen auf zu meiner Schwester nach Buxtehude, mit Zwischenstopp in Lübeck. Wir wollten wenigstens eine kurze Stadtbesichtigung machen, nachdem Claudi und Thorsten uns vorgeschwärmt hatten, wie schön Lübeck sei – und sie hatten recht. Aber schaut selbst:

Das Burgtor, durch das wir in die Stadt liefen.
Die Front der Burg.
Gässchen neben dem Hospital.
Häuserzeile in der Altstadt mit dem weißen Gebrüder Mann-Haus in der Mitte.
Der weiße Teil des Rathauses.
Der schwarze Teil des Rathauses.
Blick über den Fluss auf die Altstadt.
Das berühmte (und ziemlich schiefe) Holstentor.

Bei unserem Wetterglück fing es natürlich bald an, wie aus Kübeln zu gießen, so dass wir am zweiten Tag in Folge tropfnass wurden, bis wir unser Auto erreichten. Dort warteten wir das Schlimmste ab und fuhren dann los nach Buxtehude zu meiner Schwester Nick und meinen beiden Neffen und meiner Nichte. Dort wurden wir freudig empfangen, und noch bevor wir unser Zimmer beziehen konnten, hatten uns die Kids zu einem ersten Kartenspiel überredet. Wir verbrachten ein paar echt schöne Tage mit meiner Familie in Buxtehude, in denen wir neben einigen Kartenspielen, Deutsch- (bzw für Paul Englisch-) Üben mit Duolingo, gemeinsamem Musizieren mit Gitarre und Gesang, Pizza- und Brotbacken, guten Gesprächen sogar eine Kanutour auf der Este machten, das absolute Highlight unserer Zeit in Buxtehude! Natürlich schauten Paddy und ich uns auch den Ort ein wenig an. Hier ein paar Bilder von unserem Aufenthalt in Buxtehude:

Paddy und Nick beim Brotbacken.
Buxtehude ist die Stadt des „Hasen und Igel-Wettrennens“, was man überall in der Stadt sehen kann.
Die Buxtehuder Innenstadt – nach dem Regenguss und am Abend eher ausgestorben.
Das Buxtehuder Rathaus.
Bachpromenade in der Innenstadt.
Was es da unten wohl zu sehen gibt? 😉
Paddy ausnahmsweise mal ganz sportlich vor unserem Kanutrip.
Gleich kann’s losgehen! Paddy, Nick und die Kids warten schon gespannt.
Und das war nach 5-stündiger Fahrt dann die Endstation in Buxtehude. Was für ein cooler Trip!

Und dann war es plötzlich Samstag und damit Zeit, Abschied zu nehmen und wieder zurück nach Kleinostheim zu fahren! Aber vorher schauten wir noch Benedikt bei seinem Fußballspiel zu, das seine Mannschaft souverän mit 13:2 gewann. Dann hieß es Abschied nehmen, nicht-wissend, wann ich meine Schwester und Neffen und Nichte wiedersehen werde. Wie schon berichtet hatten Paddy und ich ja am Donnerstag endlich unser Visum für Neuseeland bekommen. Der Abschied war nicht einfach, aber es gibt ja Skype, und Flüge von und nach Neuseeland 🙂

Jetzt sind wir wieder zurück in Kleinostheim und dabei, unsere letzten 4,5 Wochen in Deutschland und alles, was wir jetzt noch erledigen müssen, zu planen – nochmal Zeug aussortieren, Verträge kündigen, abmelden, Krankenversicherung organisieren usw usw. Langweilig wird uns sicher nicht! Wir haben immer noch nicht wirklich kapiert, dass wir jetzt endlich zusammen nach Neuseeland und dort unser gemeinsames Leben beginnen können! Aber das wird schon noch kommen, spätestens wenn wir am 06.08. im Flieger sitzen 😉

Aber unsere restliche Zeit hier werden wir natürlich auch noch genießen, schließlich wissen wir nicht, wann wir wieder kommen können. Ich habe jetzt erstmal ein „Single-Entry-Touristen-Visum“ für 12 Monate bekommen, d.h. solange ich mein Partnership Work Visa nicht habe, kann ich nicht aus NZ ausreisen (bzw. nicht wieder nach NZ einreisen) – aber ehrlich gesagt traue ich mich das auch gar nicht, solange NZ noch die Grenzen zu hat. Ich will nicht nochmal auf unbestimmte Zeit 18.000km von Paddy getrennt in einem anderen Land hocken!

Wir werden auf alle Fälle übernächste Woche nochmal für ein paar Tage nach München fahren, damit ich mich von meinen Freunden (zumindest einigen von ihnen) verabschieden kann. Außerdem werden wir natürlich den Sommer so viel es geht genießen, denn wir werden in Neuseeland im Winter ankommen, igitt!! Und Paddy hat sich vorgenommen, noch so viel Brot, Käse und Rhabarber-Streuselkuchen zu essen, wie er kann, bevor wir fliegen ;-). Ich lasse euch wie immer wissen, was wir so treiben und wie es bei uns weitergeht. Im Moment sind wir einfach nur happy, dass wir das Visum bekommen haben und bald zusammen nach Neuseeland fliegen können. Ach ja, ich habe übrigens gerade kein Handy mehr, da mein Vertrag ausgelaufen ist, ich bin aber weiter über Skype, WhatsApp, Messenger und email erreichbar, und werde mir diese Woche noch eine Prepaidkarte für die letzten vier Wochen in Deutschland organisieren (nur damit ihr bescheid wisst, warum ihr mich telefonisch nicht erreicht, solltet ihr es versuchen). So, das wars mal wieder für heute! Ich hoffe, ich kann mich noch von so vielen von euch verabschieden wie möglich! Bis die Tage, macht es gut!

Eure Susi