Countdown – nur noch 10 Tage bis zu unserem „Heimaturlaub“

Hallo liebe Leser, jetzt sind es nur noch 10 Tage bis zu unserem großen Heimat- und Nordeuropa-Urlaub! Ich kann es kaum noch erwarten!!! Hier ist gerade Winter, und das Wetter in den letzten Tagen war echt bescheiden, kalt und regnerisch, yuck! Aber die Aussicht auf 2 Monate Sommer in Europa helfen uns da durch 😉

Winter hier ist zwar nicht so kalt wie in Deutschland, fühlt sich aber fast so an, da die meisten Häuser nicht gut isoliert und beheizt und somit auch kalt sind. Bisher war der Winter zum Glück recht schön, mit jeder Menge Sonnenschein und nicht zu kalt. Aber ein paar kalte Nächte hatten wir schon, hier der Bildbeweis für die Temperatur in unserer Küche an einem kalten Morgen im Mai:

Brrrr, 6 Grad Zimmertemperatur in der Früh!!!

Auch so manch ein Spaziergang mit Harvey am Fluss entlang ist morgens um 7 Uhr noch ziemlich kalt, kann aber wunderschön sein:

Vor ein paar Wochen hatten wir zwei Tage Starkregen, so dass der Fluss ziemlich anstieg, aber zum Glück war er weit entfernt davon, eine Überschwemmung wie letztes Jahr zu verursachen. Um einzuschätzen, wie hoch der Wasserstand ist, schauen wir auf das Monstergesicht, das jemand auf einen der Brückenpfeiler gemalt hat – wenn das Wasser ihm in den Mund (oder gar die Augen) läuft, ist es ziemlich hoch. Dieses Mal war es noch einiges davon entfernt:

Das Monster kann noch nicht vom Fluss trinken 😉

Trotzdem war der Fluss schon recht eindrucksvoll, im Vergleich zu dem Rinnsal der letzten Monate:

Das Wasser lief aber in nur wenigen Tagen wieder ab, und auch heute, nach ein paar Regentagen, ist er nicht sonderlich hoch, was uns ruhig schlafen lässt.

Um der Kälte im Haus entgegen zu wirken, braucht es jede Menge Feuerholz. Praktischerweise musste eine unserer 65 Jahre alten Kiefern gefällt werden, weil der Baum als Folge der Überschwemmung gestorben war. Und so waren Paddy und ich (teilweise mit Sams Hilfe) zwei Wochen damit beschäftigt, den gefällten Baum mit Hilfe von Kettensägen und Woodsplitter in handliches Feuerholz zu „verwandeln“. F… waren die Ringe schwer!!! Das war ein gutes Workout, da konnte ich mir das Fitnessstudio locker sparen! Hier ein paar Eindrücke: Der gerade gefällte Baum:

Netterweise hatte der Holzfäller uns die großen Äste entfernt und den Stamm mit seiner großen Kettensäge in Ringe gesägt.

Damit ihr eine Vorstellung von der Größe des Baumes bzw. der Ringe habt, hier ein paar Bilder:

Jetzt haben wir definitiv genug Feuerholz für die nächsten zwei Jahre! 🙂

Natürlich versuche ich nach wie vor, so oft wie möglich radeln zu gehen, auch wenn die Saison im April geendet hat und die nächste Saison erst Ende September wieder startet. Das Wetter lädt leider nicht immer dazu ein, unter 10 Grad finde ich es schon ziemlich kalt (meine Füße werden zu Eisblöcken)… und dann ist ja da noch der Wind und der Regen… ich bin echt ein bisschen ein Weichei, was meine Radlkollegen mir natürlich auch oft genug sagen (zu recht). Aber geteiltes Leid ist halbes Leid, und so versuche ich zumindest, die group rides regelmäßig zu fahren, hier ein paar Bilder von letztem Sonntag morgen – es war ein traumhafter Tag, wenn er auch ziemlich kalt startete, und wie jeden Sonntag endete er mit einem leckeren Kaffee:

Sandy und ich nach unserem ride, auf den Kaffee wartend.

Zwischen den group rides bin ich entweder alleine unterwegs oder mit Sandy, meiner Trainingspartnerin, und hin und wieder auch mal auf dem Mountainbike, wie hier (nach einem stürmischen Tag, der den Baum auf den trail blies):

Roadbike ride zum Pourerere-Lookout.

Und wenn das Wetter mal gar zu schlecht ist, gibt es ja noch Zwift und meinen Indoor Cycling Trainer – Musik auf die Ohren und los gehts! Jetzt bin ich wieder hochmotiviert, da ich mich wieder für die Round the Lake Taupo Cycle Challenge angemeldet habe – bis 30.11. muss ich fit sein, um meine letztjährige Zeit auf den 160km zu unterbieten.

Aus diesem Grund, und weil nur vier Wochen, nachdem wir aus Europa zurück kommen, die neue Saison losgeht, habe ich mir auf Ebay ein gebrauchtes Rennrad gekauft, das in Deutschland schon auf mich wartet. So kann ich auch während unseres Urlaubs regelmäßig für ein Weilchen aufs Rad springen 🙂

Die letzten zehn Tage hier in Neuseeland werden wir mit Vorbereitungen für unsere Abwesenheit auf dem Campingplatz beschäftigt sein – letzte Arbeiten abschließen und alles so fertig machen, dass Tracy und Livi für die zwei Monate übernehmen können. Livi, Paddy’s Tochter, fängt nächste Woche schon an, hier mit uns zu arbeiten, so dass wir sie gut einarbeiten können. Außerdem wird sie Haus- und Hundsitten, Harvey freut sich schon! D.h., dass wir auch einen gründlichen Hausputz machen müssen 🙂 Tracy kennt sich bestens aus, sie hat den Campingplatz schon ein paarmal gemanagt, wenn wir weg waren. Es sollte also nichts schiefgehen, wenn nicht wieder eine Naturkatastrophe dazwischen funkt… Inzwischen sind auch unsere Erntehelfer aus Samoa wieder weg, so dass es sehr ruhig im Camp geworden ist.

Abends nach Arbeit und Training lese ich eifrig alles Wissenswerte über Norwegen und versuche, unseren Urlaub ein bisschen zu planen. Folgende Eckdaten stehen schon fest: am 2.Juli kommen wir in Frankfurt an und werden bis 7.Juli in Aschaffenburg (bzw. Kleinostheim) sein. Vom 7.-13.Juli sind wir in München, danach wohl noch ein bisschen im Süden Deutschlands und Berlin und Aschaffenburg, bevor wir am 21.Juli in den Norden fahren und am 24.Juli die Fähre nach Norwegen nehmen. Am 28.August ist unser Rückflug, die Tage davor sind wir wieder in Aschaffenburg. So viel mal zur Grobplanung… Ich hoffe, ich sehe möglichst viele von euch in der echt kurzen Zeit. Ich freue mich waaaaahnsinnig auf euch!!!! Also meldet euch, wann ihr uns wo sehen wollt/könnt. Bis in nicht einmal mehr zwei Wochen in Deutschland!

Eure Susi

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