Tahiti – endlich im Warmen!! đŸŒŽâ˜€ïžđŸ‘™

Nach 4 Monaten und 4000 geradelten Kilometern in Neuseeland (und sehr wechselhaften letzten 2 Wochen) freute ich mich jetzt auf tropische Hitze und Sonne in Französisch Polynesien. Der Flieger brachte mich in 5 Stunden von Auckland nach Papeete, der Hauptstadt Tahitis – lustigerweise back in time: der Flug verließ Auckland am Donnerstag, den 11.04. um 16.10 Uhr, und ich kam am Mittwoch, den 10.04. um 23.00 Uhr in Papeete an, durfte den Donnerstag also zweimal erleben 😊.

Als ich aus dem Flieger stieg, schlug mir sofort die feuchte Hitze entgegen, wie in Dominica – sooo schön! Ich fuhr nur noch zum Hostel, dem einzigen in ganz Tahiti fĂŒr 30 Euro pro Nacht im 6-Bett-Zimmer (hier ist alles echt superteuer), und ging gleich ins Bett.

Am Donnerstag (mal wieder 😂) schaute ich mir die Stadt Papeete an. Ich lief einfach planlos durch die Straßen und ließ mich treiben. Sonderlich FußgĂ€nger-freundlich ist es hier nicht, hĂ€ufig gibt es keine Gehsteige und man muss auf der Straße laufen. Es gibt jede Menge GeschĂ€fte, ziemlich viele TouristenlĂ€den und viel Verkehr fĂŒr sehr enge Straßen. Mal nett zum Anschauen, aber wohnen möchte ich hier nicht…

Straße am Ufer entlang.

Pavillon am Quai mit Kreuzfahrtschiffen im Hintergrund.

WarterÀume und Restaurant am FÀhrhafen.

Street Art am FĂ€hrhafen.

Markthalle mit bunten ObststÀnden.

Kathedrale.

Denkmal an der Bayfront.

Rathaus von Papeete.

Chinesischer Tempel.

Am Freitag wollten Florine, eine in MĂŒnchen lebende Französin, die ich im Hostel kennen gelernt hatte, und ich zu einem Wasserfall wandern. Nach dem FrĂŒhstĂŒck machten wir uns also auf den Weg, zuerst zum Rathaus, um die dafĂŒr erforderliche GebĂŒhr zu zahlen und dann quer durch die Stadt (nicht so schön), bis endlich der richtige Hike losging.

Ab da war es phantastisch: wir wanderten bei schönstem Sonnenschein durch den Wald, immer am Fluss entlang durch das Vallee Fautaua.

Nach einiger Zeit ĂŒberquerten wir auf einer kleinen BrĂŒcke den Fluss, der breite, ĂŒberwiegend flache Weg wurde schmal und es ging den Berg rauf, bis wir an dem Aussichtspunkt ankamen, von dem aus wir den Wasserfall sehen konnten.

Eigentlich wollten wir wirklich bis zum Wasserfall laufen, aber Florines Schuh war kaputt, die Sohle hatte sich vorne gelöst, und so beschlossen wir, zum Hostel zurĂŒck zu kehren. Aber auch so war der Hike lang und anstrengend genug gewesen bei der Hitze.

Am Samstag hatte Florine ein Auto gemietet und wir schauten uns die WestkĂŒste von Tahiti ein wenig an. Gleich am Anfang stand der angeblich weiße Strand Vaiava, der aber eher grau ist, auf dem Programm – wir wollten unbedingt Baden gehen, schließlich waren wir ja schon den dritten Tag in Tahiti und waren noch nicht im Wasser!

Strand von Vaiava am PK18.

Die Nachbarinsel Moorea, in Wolken gehĂŒllt.

Unwetter ĂŒber dem Meer.Da das Wetter, wie man auf den Bildern erkennen kann, nicht allzu schön war, machten wir uns nach ausgiebigem Bad im warmen Wasser und anschließendem Trocknen wieder auf den Weg zu unserem nĂ€chsten Ziel, dem Marae Arahurahu, einer ehemals heiligen StĂ€tte:

So langsam wurde auch das Wetter schöner, so dass wir die Grotten bei Maraa im Sonnenschein bewundern konnten:

Immer an der KĂŒste entlang ging es weiter Richtung SĂŒden bis zum Jardin de Vaipahi:

Blick durch die BĂ€ume auf Tahiti Iti.

Da es dann schon dunkel wurde, kehrten wir von dort um und machten uns auf den RĂŒckweg.

Abendstimmung auf Tahiti.

Morgen nehme ich die FĂ€hre nach Moorea, wo ich die nĂ€chsten anderthalb Wochen verbringen werde – ganz luxuriös in einem Privatzimmer mit eigenem Bad in einem AirB&B! Leider gibt es dort kein Internet, so dass ihr wahrscheinlich erstmal nichts von mir lesen werdet. Und auch auf der Aranui, dem Containerschiff, mit dem ich zu den Marquesas fahren werde, gibt es nur bedingt Internet. Wahrscheinlich muss ich die Blogs dann nachreichen– also macht euch keine Sorgen, wenn ihr die nĂ€chsten vier Wochen nichts oder nicht viel von mir hört! 😊

Viele GrĂŒĂŸe aus Papeete / Tahiti!

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