Vorsicht hei├č und stinkig! Die Vulkangegend rund um Rotorua ­čîő

Am Samstag machte ich mich auf den Weg von Taupo nach Rotorua. Mit 55 ├╝berwiegend flachen Kilometern war es radtechnisch eine leichte und kurze Etappe mit dem Tagesziel Waiotapu, wo ich mir das „Thermal Wonderland“ anschauen wollte. Und das war wahrlich beeindruckend! ├ťberall rauchte, dampfte und blubberte es, und ├╝ber der etwas unheimlichen, aber sch├Ânen Landschaft waberte starker Schwefelgeruch – so ein bisschen Vorhof zur H├Âlle… ­čśŐ. Die Seen dampften und schillerten in krassen Farben – es war echt der Hammer!

Nach ausgiebiger Besichtigung fuhr ich dann nur noch zwei Kilometer weiter zur Waiotapu Tavern, schlug dort hinter dem Haus mein Zelt auf und ging relativ fr├╝h schlafen.

Am Sonntag schlief ich aus und machte mich erst recht sp├Ąt auf den Weg nach Rotorua, aber es waren auch nur 30 Kilometer, so dass ich schon um 10.30 Uhr dort ankam. Da das normalerweise zu fr├╝h ist, um im Hostel einzuchecken, begab ich mich erstmal ein wenig auf Stadtbesichtigung:

Lakefront in Rotorua.

Maori Art an der Lakefront.

Blick auf die s├╝dlichste Bucht des Sees.

Rotorua Museum im Government Park.

Blue Pools Badehaus.

Wandmalerei in der Innenstadt.

Eatstreet, eine Fu├čg├Ąngerzone ausschlie├člich mit Restaurants.

Schaufelraddampfer auf dem Rotorua Lake.

Das Maori Village von der Ferne, im Vordergrund kochend hei├čer See.

Marae im Maori Village.

Anglican Church im Maori Village.

Soldatenfriedhof im Maori Village.

Dampfender See im Kuirau Park.

Der Montag begann ziemlich bew├Âlkt, was f├╝r meine Fotos gar nicht gut war! Da ich gestern eigentlich schon das meiste von der Stadt gesehen hatte, wollte ich mir heute ein wenig die Umgebung anschauen und zu vier nahegelegenen Seen radeln – ausnahmsweise mal ohne Gep├Ąck, welch ein Genuss!! Die Stra├če wand sich durch Wald und Wiesen ├╝ber zahlreiche H├╝gel, und es herrschte wenig Verkehr – absolut geniale Radlbedingungen! Hier ein paar Eindr├╝cke:

Leere, gute Stra├čen, ein Genuss!

See Nummer 1: Lake Okareka.

See Nummer 2: Blue Lake (so blau war er leider an diesem Tag nicht) oder Lake Tikitapu.

See Nummer 3: Green Lake bzw. Lake Rotokakahi.

Green (links) und Blue (rechts) Lake auf einen Blick.

See Nummer 4: Lake Tarawera.

Das Museum „Buried Village“ ├╝ber ein Dorf, das im vorletzten Jahrhundert bei dem Ausbruch des Mount Tarawera Vulkans versch├╝ttet wurde.

Den R├╝ckweg fuhr ich ├╝ber die Mountainbike-Trails durch den Whakarewareewa Forest, ein Traum!

Zum Schluss fuhr ich an dem MTB-Rennen „Crankworx“ vorbei und schaute den Profis noch ein bisschen zu:

F├╝r Dienstag hatte ich eine Bustour zum Hobbiton Movieset gebucht – das zweite echt touristische Ding (nach der Doubtful Sound Cruise), das ich hier in Neuseeland mache. Und das ist perfekt durchorganisiert: jede Busladung Touristen bekommt gleich am Eingang einen Guide, der dann die komplette Gruppe durch das gro├če Gel├Ąnde f├╝hrt, interessante Dinge ├╝ber die Entstehung des Sets und Begebenheiten beim Filmen erz├Ąhlt und ansonsten versucht, die Gruppe zusammen zu halten. Es gibt einen festen Ablauf, damit sich die vielen Gruppen nicht in die Quere kommen, und zum Schluss gibt es ein Freigetr├Ąnk im „Green Dragon“, so dass die meisten Besucher nach eineinhalb Stunden Hobbiton zufrieden verlassen, nachdem ihr Guide sie wieder in den richtigen Bus gesetzt hat. Das klingt jetzt vielleicht etwas negativ, da sowas nicht so meine Welt ist, das Filmset selbst ist aber tats├Ąchlich sehenswert!

Unser Guide Bethany und der erste Blick auf Hobbiton.

Der einzige k├╝nstliche Baum dort, bei dem alle paar Jahre die 200.000 Bl├Ątter einzeln neu mit Farbe bespr├╝ht werden m├╝ssen.

Nach unserem Freigetr├Ąnk, in meinem Fall Ginger Beer, weil ich Bier nicht mag, ging es zur├╝ck nach Rotorua. F├╝r heute steht nicht mehr viel auf dem Programm, werd mein Fahrrad mal ein bisschen putzen und pflegen, mein Zeug wieder packen und mich noch ein bisschen ausruhen. Morgen geht es nach Tauranga bzw. Mount Maunganui an die Ostk├╝ste und von dort dann in den n├Ąchsten Tagen zur Coromandel Halbinsel. Ich hoffe, das Wetter h├Ąlt noch in meinen letzten drei Wochen hier. ├ťbrigens d├╝rft ihr auch gerne den ein oder anderen Blogbeitrag kommentieren, freue mich ├╝ber R├╝ckmeldungen ­čśŐ.

Viele Gr├╝├če aus Rotorua!

2 Kommentare zu „Vorsicht hei├č und stinkig! Die Vulkangegend rund um Rotorua ­čîő“

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